Die Schöne und der Präsident
Mit einem Mal war die Pressekonferenz des russischen Präsidenten kein routiniertes Ritual - es wurde auch persönlich: Das einstige Glamour-Girl Ksenja Sobtschaks brachte Waldimir Putin mit ihren Fragen in Bedrängnis.
Mit einem Mal war die Pressekonferenz des russischen Präsidenten kein routiniertes Ritual - es wurde auch persönlich: Das einstige Glamour-Girl Ksenja Sobtschaks brachte Waldimir Putin mit ihren Fragen in Bedrängnis.
Ramsan Kadyrow, Moskaus Statthalter in Tschetschenien, hat den Attentätern der vorigen Woche Vergeltung angedroht. Seitdem zünden Unbekannte die Häuser ihrer Familien an.
Bei Zusammenstößen mit tschetschenischen Rebellen sind in der russischen Kaukasusrepublik mehrere Sicherheitskräfte getötet worden. Womöglich halten weitere Bewaffnete in einer Schule Geiseln in ihrer Gewalt.
Ideologische Tabus sind nun auch in der tschetschenischen Popszene en vogue. Asketische Musiker sind nicht nur Helden der Popkultur: Timur Junussow passt den Russen gut in den Kram.
Ob in der Ukraine oder beim „Islamischen Staat“: Moskau sieht hinter allem Bösen den Westen. Das wirkt sich auch auf die neue russische Militärdoktrin aus, die bis Ende des Jahres fertig sein soll.
Mindestens 19 Zivilisten wurden bei schweren Kämpfen zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Separatisten im Raum Donezk getötet. Internationale Experten können die Absturzstelle von Flug MH17 weiter nicht erreichen.
Auf die von der Europäischen Union verhängten Sanktionen gegen Russland reagiert der Präsident Tschetscheniens mit Hohn – und einem Einreiseverbot für Barack Obama.
Moskau hat die neuen Sanktionen der EU gegen Russland scharf verurteilt. Das Außenministerium geißelt die Strafmaßnahmen als Aufkündigung der gemeinsamen Sicherheitspolitik.
Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Wieder starben bei schweren Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und prorussischen Freischärlern im Ostteil des Landes mehrere Menschen. Von zwei OSZE-Teams fehlt weiter jede Spur.
Die ukrainische Regierung beschuldigt Moskau, Kämpfer in die Krisengebiete zu entsenden, um die Lage dort weiter zu destabilisieren. Russland wehrt sich mit anderen Vorwürfen.
Im Westen der Ukraine strömten die Menschen in die Wahllokale. Im Osten des Landes hinderten bewaffnete prorussische Separatisten viele Bürger an der Stimmabgabe.
Schon zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wird Wolgograd Ziel eines heimtückischen Anschlags. Die Bewohner fürchten weitere Explosionen, die eigentlich den Olympischen Spielen in Sotschi gelten. Wer kann, bleibt zu Hause.
Tausende Familien kommen aus Tschetschenien nach Deutschland. Sie wollen eine sichere Zukunft für ihre Kinder. Doch mit den Flüchtlingen kommt die Gewalt. Denn manche schließen sich der salafistischen Szene an.
Immer mehr Tschetschenen wandern über Weißrussland nach Polen aus. Die meisten reisen weiter nach Deutschland, obwohl sie eigentlich in Polen einen Asylantrag stellen müssten. Der Grenzschutz ist überfordert.
Das Endspiel um den russischen Pokal zwischen ZSKA Moskau und Anschi Machatschkala in der tschetschenischen Hauptstadt Grosnyj weckt nationalistische Leidenschaften.
Weil der von Russland eingesetzte tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow mit den Leistungen seines Sportministers unzufrieden war, bat er ihn zum Ringkampf. Ein derartiger Boxkampf sei eine gute Methode zur Bestrafung von Beamten, meint Kadyrow.
Lass uns noch einen trinken!“, animiert mich mein tschetschenischer Gastgeber Ruslan, wobei er natürlich Tee meint. In der mit viel brutaler Gewalt, Aufbaugeld ...
Weil er mit dem Schiedsrichter nicht zufrieden ist, brüllt Ramsan Kadyrow ins Stadionmikrofon: „Käuflicher Schiri, du Esel!“ Nun steht die Strafe fest für Tschetscheniens Präsident - und wieder gibt es einen Aufschrei.
Erst falsche Versprechen, dann Fälschung, Untreue, Betrug. Nun der sofortige Lizenzentzug. Ein absurdes Lehrstück, wie Xamax Neuchâtel vom Tschetschenen Tschagajew zugrunde gerichtet wurde.
In Russland beruft man sich neuerdings auf die Breschnew-Ära. Ist das bloß gemütlicher Zynismus? Putins Rückkehr auf den Thron des Staatschefs lässt Schlimmeres befürchten.
M.L. MOSKAU, 31. August. In der tschetschenischen Hauptstadt Grosnyj sind am späten Dienstagabend bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und drei islamistischen Untergrundkämpfern neun Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden.