Moskau antwortet nicht
Österreich kann bei der Aufklärung des Anschlags auf einen Tschetschenen nicht auf Hilfe der russischen Justiz hoffen. Die ist mit der Verfolgung von Journalisten beschäftigt.
Österreich kann bei der Aufklärung des Anschlags auf einen Tschetschenen nicht auf Hilfe der russischen Justiz hoffen. Die ist mit der Verfolgung von Journalisten beschäftigt.
In Österreich wurde am Wochenende ein Tschetschene per Kopfschuss getötet. Geht die Tat auf das Konto von Ramsan Kadyrow? Es wäre wohl nicht das erste Mal.
„Wenn ihr wollt, dass wir Verbrecher werden, sagt es ganz offen“: Der tschetschenische Republikchef hat eine russische Investigativjournalistin bedroht. Deutschland und Frankreich fordern ihren Schutz.
Der tschetschenische Regimechef Ramsan Kadyrow sagte, man müsse mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen wie „Terroristen“ behandeln. Die Zeitung und die Journalistin, die darüber berichten, werden bedroht.
Vor fünf Jahren war der Oppositionspolitiker auf einer Brücke am Kreml hinterrücks erschossen worden. Der Unmut der Demonstranten hängt nicht nur mit den stagnierenden Ermittlungen zusammen.
Ein Russe mordet mitten in Berlin, und die Spur führt nach Moskau. Die Hintermänner müssen vor allem eines befürchten: dass der Mann im Gefängnis auspackt.
Die Indizien, dass Russland hinter dem Mord im Berliner Tiergarten steckt, haben sich schnell gemehrt. Nun hat Berlin reagiert. Und aus Russland kommen widersprüchliche Angaben.
Russland erklärt einen Tschetschenen zum Terroristen, belegen sollen das fragwürdige Dokumente. Der Mann fürchtet Folter – Deutschland will ihn Moskau trotzdem übergeben. Warum nur?
Wegen seiner Berichte über Folter und Geheimgefängnisse in Tschetschenien ist Ojub Titijew dem Republikoberhaupt Kadyrow ein Dorn im Auge. Nun wurde der Menschenrechtler zu vier Jahren Lagerhaft verurteilt.
Seine Vorgängerin wurde bereits ermordet. Jetzt soll auch der Menschenrechtler Ojub Titijew in Tschetschenien mit fabrizierten Anschuldigungen zum Schweigen gebracht werden.
Der tschetschenische Republikchef Ramsan Kadyrow regiert ohne Rücksicht auf Gesetze. Jetzt kehrte er nach mehrmonatiger Sperre auf Instagram zurück – und postete prompt eine bizarre Liebeserklärung an eine Waffe.
Die Freiheitlichen in Österreich halten engen Kontakt nach Moskau. Ideologisch passt das ziemlich gut. Der Feind sitzt anderswo.
Die Ägypter haben ihr WM-Quartier in Tschetschenien verlassen – und kurz danach gibt es Spekulationen um Mohamed Salah. Es geht angeblich um politische Instrumentalisierung.
Minky Worden ist Direktorin bei Human Rights Watch. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über das WM-Quartier in Tschetschenien und Gianni Infantinos Stadionbesuch unter Männern in Teheran.
Tschetschenische Banden machen sich brutal im kriminellen Gewerbe breit. Befehle kommen auch aus der Heimat. Die Polizei will Zustände wie in Österreich verhindern.
Wo „Europa zerstören“ inszeniert wird: Vor den Präsidentenwahlen in Russland sprechen die Schriftsteller Viktor Jerofejew und Peter Schneider über deutsche Putin-Freunde, die Gegenkandidaten und darüber, warum alle nur dem Regime nützen.
Wegen Menschenrechtsverletzungen verhängt die amerikanische Regierung Sanktionen gegen Ramsan Kadyrow. Der Anführer der Tschetschenen weist die Anschuldigungen von sich.
Musste Boris Nemzow wegen seines Widerstands gegen den Kreml sterben? Im Prozess um die Ermordung des Oppositionspolitikers konnten sich die Geschworenen noch nicht auf ein Urteil einigen.
Zwei russische Journalistinnen enthüllten, wie in Tschetschenien Homosexuelle gejagt und in Geheimgefängnissen gefoltert werden. Nun müssen die Reporterinnen um ihr Leben fürchten.
Homosexuelle in Tschetschenien werden verhaftet und gefoltert. Viele fliehen vor dieser Barbarei. Denn selbst die eigene Familie könnte zur Gefahr werden. Ein Blick gen Kaukasus.
Im neuen „Tatort“ jagen alle einem Tschetschenen in der Schweiz hinterher. Angeblich hat er Frauen als Selbstmordattentäterinnen in den Tod geschickt. Wie realitätsnah ist die Handlung?
Bei der Suche nach den Hintermännern des Mordes an Boris Nemzow gibt es zwei Jahre nach dem Attentat keine Fortschritte. Der Kreml-Kritiker ist einem System der organisierten Rechtlosigkeit zum Opfer gefallen.
Dem tschetschenischen Präsidenten Kadyrow ist seine heißgeliebte Tigerkatze entlaufen. Jetzt bekommt er ungeahnte Unterstützung – von einem amerikanischen Fernsehstar.
Tausende erinnern bei einem Marsch in Moskau an den Mord an Boris Nemzow vor einem Jahr. Danach, hieß es damals, sei in Russland alles möglich. Das gilt weiterhin.
In Russland fallen die Einkommen, Kliniken und Kindergärten werden geschlossen. Das therapiert man mit viel Nostalgie, Wodka, Religion und durch die präventive Bedrohung von Kritikern.
Tschetscheniens Machthaber Kadyrow stößt wüste Drohungen gegen seine Kritiker aus und lässt die Massen für ihn jubeln. Beobachter rätseln darüber, was der Diktator mit der Kampagne bezwecken will.
Staatskapitalismus, Autokratie, Nepotismus, Revisionismus: Die Forscher streiten noch über die Defitinion von Wladimir Putins Herrschaftssystem. Faktisch ist seine Macht in Russland nahezu unbegrenzt - und wird mit großem Aufwand inszeniert.
In Tschetschenien duldet der Kreml die Aushöhlung seines Rechtssystems. Doch die Kaukasusrepublik gehört nur formell zu Russland, Kriminelle finden dort Asyl vor der russischen Gesetzgebung.
Nach dem Mord an dem russischen Oppositionellen Boris Nemzow rückt der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow ins Zentrum des Interesses. Gerüchten zufolge gibt es einen Machtkampf zwischen Putins Statthalter in Grosnyj und dem Geheimdienst FSB.
Nach dem Mord an Boris Nemzow werden Kremlkritiker weiter eingeschüchtert. Selbst von einer „Erschießungsliste“ wird berichtet. Der Hauptverdächtige könnte vor seinem Geständnis gefoltert worden sein.
Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow bezeichnet Saur Dadajew, den mutmaßlichen Mörder Boris Nemzows, als „echten Patrioten“. Damit legt er die Spur für ein islamistisch-extremistisches Motiv.
Die ersten Festnahmen im Mordfall Boris Nemzow stehen in Verbindung zum tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow. Nemzow bezeichnete diesen als „psychisch schwer krank“.
Die Ermittler im Mordfall Nemzow haben eine Spur in den Kaukasus gefunden. Eine Verstrickung des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow scheint nicht abwegig.
Mit abstrusen Theorien und Desinformation reagiert der Kreml immer wieder auf politische Morde. Im Fall Boris Nemzow hat Russlands Präsident aber ein echtes Problem.
Die vergiftete Atmosphäre in Russland strahlt bis in die Kaukasus-Republik Tschetschenien. Andersdenkende und Regime-Kritiker werden überfallen und ihre Büros angezündet. Putins Statthalter Ramsan Kadyrow heizt die Stimmung an.
In Grosnij folgen Hunderttausende einem Aufruf von Machthaber Kadyrow und protestieren gegen die Mohammed-Karikaturen in „Charlie Hebdo“. Kadyrow versteigt sich zu steilen Thesen.