Nach der Wahl ist vor der Wahl
Danach ist davor. Die erste Runde der erzwungenen Wahlen in Thailand ist vorüber. Es folgen Nachwahlen am 23. Februar. Das Tauziehen, das elende Warten, das Lavieren geht weiter.
Danach ist davor. Die erste Runde der erzwungenen Wahlen in Thailand ist vorüber. Es folgen Nachwahlen am 23. Februar. Das Tauziehen, das elende Warten, das Lavieren geht weiter.
In Bangkok verbreiten die Regierungsgegner Jahrmarktstimmung. Touristen mischen sich unter die Demonstranten. Die Angst vor der Gewalt aber bleibt.
Der türkische Ministerpräsident ist für die Freilassung von Offizieren, die Putschpläne gehegt haben sollen. Die Zwangsversetzung von hunderten Korruptionsermittlern öffnet derweil ein weiteres Kapitel im Machtkampf von Ankara.
In Thailand hat das Militär seine strikt neutrale Position in der politischen Krise offenbar aufgegeben: „Alles kann passieren“, sagte Armeechef Prayuth Chan-Ocha. 18 Mal hat das Militär schon geputscht.
Der bayerische Potentat hat in seiner eigenen Partei gleich mehrere Köpfe rasiert. Auch in Berlin gibt es jetzt nur noch einen CSU-Politiker mit Einfluss: ihn.
Die südsudanesische Regierung hat offenbar einen Putschversuch vereitelt. Präsident Kiir sagte, sein ehemaliger Kampfgefährte und Stellvertreter Riek Machar habe ihn stürzen wollen.
João Goulart wurde 1964 durch einen Militärputsch entmachtet, 1976 starb er im argentinischen Exil - angeblich an einem Herzinfarkt. Oder wurde er doch vergiftet? Die Exhumierung soll Klarheit bringen.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Madagaskar verrottet. Bei der Präsidentenwahl dürfen die einflussreichsten Politiker gar nicht antreten. Sie haben ihre Marionetten vorgeschickt und sie mit viel Geld ausgestattet.
Saudi-Arabien schlägt seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat aus. Und hat recht: Eine Reform der Vereinten Nationen ist dringend geboten.
Ägyptens Wirtschaft liegt auch nach dem jüngsten Militärputsch in Trümmern. Der Internationale Währungsfonds bietet Hilfe an. Die Generäle zögern: Wegen der mit Hilfe verbundenen unpopulären Auflagen.
Die Sozialdemokraten verkneifen sich hämische Bemerkungen über die Grünen - und bereiten sich auf eine große Koalition vor. Abgeblasen wären damit auch in der SPD herumgeisternde Putschpläne.
pik. FRANKFURT, 15. September. Auf der Homepage des Bundes der Versicherten sieht es aus wie immer. Noch immer ist als aktuellste Meldung der Ratschlag zu ...
pik. FRANKFURT, 11. September. Wenn Versicherer sich vor etwas fürchten, dann sind es eine kapitalfressende Regulierung und ein aggressiver Verbraucherschutz.
BUENOS AIRES, 10. SeptemberAuch 40 Jahre nach dem Pinochet-Putsch in Chile, 23 Jahre nach dem mit einem Referendum erzwungenen Machtverzicht des Diktators und ...
Am Dienstag will die Muslimbruderschaft gegen die Anklage gegen den gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi protestieren. Die Proteste stehen unter dem Motto „Der Putsch ist Terrorismus“. Aber auch die Übergangsregierung kämpft „gegen den Terrorismus“.
Die im Westen vorherrschende politische Kodierung nach „demokratisch/undemokratisch“ vermag die heutige Welt weder zu erklären noch zu strukturieren.
Solange Ägyptens Christen die Politik mieden, wurden sie diskriminiert, lebten aber in relativer Sicherheit. Nun lobt ihre Führung die Armee - und alles ändert sich.
Amadou Sanogo führte den Putsch in Mali vor anderthalb Jahren an. Nun hat ihn der scheidende Interimspräsident noch schnell in den Generalsrang befördert.
tens. ISTANBUL, 5. August. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat ein Gericht in Silivri bei Istanbul am Montag die Urteile im sogenannten ...
tens. ISTANBUL, 5. August. Ein Gericht in Istanbul hat am Montag mehr als 250 Angeklagte im sogenannten Ergenekon-Prozess zu zum Teil lebenslangen Haftstrafen ...
Der frühere türkische Generalstabschef Basbug ist im Prozess um den angeblichen Geheimbund Ergenekon zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach fast fünf Jahren ergingen in dem Verfahren mehr als 250 Urteile.
Viele im neuen ägyptischen Kabinett waren schon in den alten Regierungen vertreten. Schlüsselpositionen sind mit Leuten besetzt, die am Sturz Mursis mitgewirkt hatten.
Inge Scholl, 1917 geboren und damit älter als Hans und Sophie, überlebte die nationalsozialistische Zeit; sie gehörte der „Generation der 45er“ an, war in der Bundesrepublik von Anfang an dabei. Der Impuls, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, sich lebenslang für ein besseres Deutschland einzusetzen, wurde ihr Leitmotiv.
Die Debatte in Washington über den Machtwechsel in Ägypten beunruhigt Israel. Denn Jerusalem sorgt sich um die Verlässlichkeit des Militärs in Ägypten, sollte das Geld aus Amerika ausbleiben.
In Ägypten hat der Militärputsch gegen Präsident Mursi die Probleme des Landes nicht gelöst, sondern verschärft. Nach dem Massaker an Muslimbrüdern rückt eine nationale Aussöhnung in weite Ferne.
Die salafistische Hizb al Nur hat sich aus der neuen Kairoer Führung zurückgezogen. Das macht die Versöhnung nicht leichter. Ein verhängnisvolles Zweckbündnis droht.
Nach Interpretation der Vereinigten Staaten gab es in Ägypten keinen Putsch. Die Militärhilfen dürfen somit weiter fließen - und können aus Ägypten wieder in die amerikanische Rüstungsindustrie investiert werden.
Die Armee führt Ägypten auf vermintes Gelände. Die Muslimbrüder werden nicht klein beigeben. Doch der Sturz Mursis birgt vor allem Chancen.
Nach dem Putsch in Ägypten wächst die Sorge im Ausland. Außenminister Westerwelle nennt den Umsturz einen Rückschlag für die Demokratie. Amerikas Präsident Obama will die Militärhilfe überprüfen.
Nach dem Rücktritt von fünf Ministern sind auch der Sprecher von Präsident Mursi sowie der Regierungssprecher zurückgetreten. Ein Ultimatum des Militärs wies Mursi zurück.
Im Jahr 1980 hat sie den Militärputsch erlebt. Jetzt geht die türkische Autorin Ayfer Tunç wieder auf die Straße. Im Kahvedan Café, nahe dem Taksim-Platz, erzählt sie von jungen Leuten, die Respekt fordern.
Pakistans Wahlsieger Nawaz Sharif war schon zweimal Ministerpräsident, dann wurde ihm Korruption- und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Nun ist er zurück, als Vorsitzender der Muslimliga, der Partei der konservativen Großgrundbesitzer.
Jamie Dimon, der mächtigste Banker der Wall Street, steht gehörig unter Druck. Einflussreiche Aktionäre der größten amerikanischen Bank JP Morgan Chase & Co.
Der linksgerichtete Politiker Hugo Chávez führte Venezuela seit 14 Jahren. Im Februar 1999 hatte er mit 44 Jahren als bisher jüngster Präsident das Amt des Staatschefs übernommen. Seine Amtszeit im Überblick.