Bewährungsstrafen für Klimaaktivisten
Der Richter erkennt an, dass die Aktivisten aus Sorge gehandelt hätten. Dennoch sei ihre Streckeninvasion in Silverstone ein vorsätzlicher Gesetzesverstoß gewesen.
Der Richter erkennt an, dass die Aktivisten aus Sorge gehandelt hätten. Dennoch sei ihre Streckeninvasion in Silverstone ein vorsätzlicher Gesetzesverstoß gewesen.
Nachdem sie an Protestaktionen der „Letzten Generation“ teilgenommen hatten, hat die Münchner Stadtverwaltung mehreren Aktivisten das Mitführen von Kleber verboten. Zwei verstießen dagegen – und sollen nun hohe Bußgelder zahlen.
Klimaschützer haben am Samstag in Frankfurt und am Sonntag in Mainz gegen den Ausbau von Autobahnen protestiert. Dafür wurden zwei Autobahnabschnitte gesperrt.
Aktivisten der Gruppe "Led By Donkeys" haben die Straße vor der russischen Botschaft in London mit gelber und blauer Farbe bedeckt. Ziel der Organisation sei es, Russland an die Unabhängigkeit der Ukraine zu erinnern.
Durch einen Teil des Fechenheimer Waldes im Osten Frankfurts soll eine Autobahntrasse führen. Aktivisten halten das Areal seit mehr als einem Jahr besetzt. Nun beginnt die Polizei mit der Räumung. Die A66 wird gesperrt.
Der Energiekonzern appelliert an die Besetzer des Dorfs Lützerath und erklärt, warum die Förderung von Braunkohle wichtig ist. Der umstrittene Rohstoff ersetzt nämlich russisches Erdgas.
Von Mittwoch an ist laut Polizei mit der Räumung des Braunkohle-Weilers Lützerath zu rechnen. Laut Verfassungsschutz mobilisieren auch Extremisten für den bisher eher zivildemokratischen Protest.
Circa 2000 Klimaaktivist*innen versammeln sich wenige Tage vor der geplanten Räumung in Lützerath. Das Dorf soll abgebaggert werden, da der Energiekonzern RWE plant den Tagebau Garzweiler auszudehnen und die unter dem Ort liegende Kohle abzubauen.
Zuletzt sind in Iran die Proteste abgeflaut. Sie werden aber 2023 weitergehen. Denn das Regime ist zu Reformen nicht mehr bereit und auch nicht mehr in der Lage.
Das Vertrauen ins EU-Parlament ist nach Korruptionsvorwürfen schwer beschädigt. In der Ukraine wächst wieder die Sorge vor einem Blackout. Und Weihnachtspost könnte dieses Jahr länger brauchen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Bis zum Ende der nächsten Woche sollen in Berlin und München keine Protestaktionen mehr stattfinden. Die „Letzte Generation“ sieht nun den Bundestag am Zug.
Die Störung des Alltags wird immer mehr zu einem Kernelement der Klimaproteste – auch an Universitäten. Aber was bringt das am Ende der Klimaschutzbewegung? Studenten, Wissenschaftler und Protestforscher im Gespräch.
Kurdische Aktivisten haben Bilder und Slogans auf die türkische Botschaft in Stockholm projiziert, mit denen scharfe Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geübt wird. Die Türkei stellte daraufhin den schwedischen Botschafter ein.
Das Auswärtige Amt hat die Deutschen dazu aufgerufen, Iran zu verlassen. Das Vorgehen des Regimes gegen die Proteste wird immer brutaler. Wir sprechen unter anderem mit der Grünen-Europaabgeordneten Hannah Neumann über weitere Sanktionsmöglichkeiten.
Justizminister Buschmann erinnert daran, dass gefährliche Protestaktionen von Klimaaktivisten mit Gefängnisstrafen geahndet werden können. Blockierer leisteten „dem Klimaschutz einen Bärendienst“.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Dienstagmorgen im Eingangsbereich des Gebäudes der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS protestiert.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft der Fondsgesellschaft vor, mit ihrem Geschäft den Klimawandel zu befördern: Sie investiere in zu viele Unternehmen, die das Pariser Klimaziel untergraben.
Im August haben sich Klimaaktivisten an der Sixtinischen Madonna festgeklebt, dem bekanntesten Werk der Dresdner Gemäldegalerie. Durch die Aktion ist ein Schaden von bis zu 12.000 Euro entstanden.
Sie fordern einen Schuldenerlass für den globalen Süden: Aktivisten haben im Hauptveranstaltungssaal des Finanzministeriums Transparente entrollt. Finanzminister Lindner hat aus ihrer Sicht nicht geliefert.
Protestaktionen mit solchen symbolischen Gesten nehmen in Italien zu. Viele Kleinunternehmer, gerade aus der Gastronomie, wissen nicht mehr ein noch aus. Die Regierung bereitet neue Hilfen vor.
Der deutsche Mittelstand ist nicht für politischen Aktivismus bekannt. Doch jetzt gehen die Unternehmer auf die Barrikaden.
Die Partie zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach wird in der ersten Halbzeit kurzzeitig unterbrochen. Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ sorgen für einen Zwischenfall an den Toren.
Wegen der geplanten Auflagen zur Verringerung von Stickstoffemissionen kam es in den Niederlanden wochenlang zu teils gewalttätigen Protesten. Der Anführer der radikalsten Bauern-Organisation kündigt nun friedliche Demonstrationen an.
Am Montag musste sich der Chemie- und Pharmakonzern Bayer auf Aktionen der Bewegungen „Extinction Rebellion“ und „Letzte Generation“ einstellen. Laut der Organisatoren trügen die Wirtschaftspraktiken von Bayer und anderen Konzernen maßgeblich zum Artenschwund bei und müssten gestoppt werden.
Bei den Ausschreitungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Regierung sind sieben Menschen gestorben, mindestens 200 wurden verletzt.
Nach der „Letzten Generation“ hat jetzt die Gruppe „Scientist Rebellion“ mit Protestaktionen und Blockaden den Verkehr in Frankfurt gestört.
Aktivisten werfen Bilder der Gräueltaten aus Butscha an die Fassade des russischen Konsulats in Frankfurt.
Reicht es, gegen Putins Krieg auf den Straßen zu demonstrieren? Ein Pazifismus auf Kosten anderer dient nur dem eigenen Wohlgefühl: Warum ich den Appell gegen die Hochrüstung nicht unterschreiben kann. Ein Gastbeitrag.
Radikale Klimaschützer wollen am Freitagmorgen mit einer Protestaktion den Betrieb des Frankfurter Flughafens stören. Die Polizei stoppt die Aktivisten, bevor sie das Gelände des Flughafens erreichen.
Um gegen die Abholzung im Dannenröder Forst zu protestieren, haben sich radikale Klimaschützer von Autobahnbrücken abgeseilt. In Frankfurt stand nun eine Aktivistin vor Gericht.
Obwohl es mehr Möglichkeiten denn je gibt, Wissen zu erlangen und für die Demokratie wichtigen Protest zu äußern, bröckelt das zivilisatorische Fundament.
Zu der Protestveranstaltung in Washington sind offenbar weniger Menschen als erwartet gekommen. Vier Demonstranten wurden festgenommen. Gleichzeitig sind viele Gegendemonstranten auf der Straße.
Protestaktionen begleiten den Start der IAA in München. Am Morgen seilen sich Demonstranten von mehreren Autobahnbrücken ab. Die Polizei ermittelt.
Eigentlich hätte alles ganz anders laufen sollen, sagt die Umweltorganisation Greenpeace. Nach der Notlandung ihres Aktivisten beim deutschen EM-Spiel in München gibt es weitere Kritik. Die Polizei schaltet sich ein.
Ausgerechnet Shell, eins der weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen, sponsert eine aktuelle Ausstellung zum Thema Klima.
Wolfgang Ertel leitet das Institut für KI an der Hochschule Ravensburg-Weingarten und ist auch deren Nachhaltigkeitsbeauftragter. Die Aktion der Klimaaktivisten hängt mit einem Anliegen von ihm zusammen.