Das Gewissen eines Gutachters
Mit welchem Ereignis die deutschen Mittelschichten für das neue Regime gewonnen wurden – und was es heißt, zum Gutachter zu werden: Ein Gastbeitrag zur Debatte um die Hohenzollern und den Nationalsozialismus.
Mit welchem Ereignis die deutschen Mittelschichten für das neue Regime gewonnen wurden – und was es heißt, zum Gutachter zu werden: Ein Gastbeitrag zur Debatte um die Hohenzollern und den Nationalsozialismus.
Konzentriert, etwas scheu, aber sehr herzlich: Fürst Albert II. von Monaco erzählt im exklusiven F.A.Z.-Interview von seinen Naturerfahrungen als Kind, wie er Klimaschutz im Palast betreibt – und wie sein Fleischkonsum aussieht.
Sollen die Nachfahren des letzten deutschen Kronprinzen entschädigt werden? Die vorgelegten Gutachten fördern zwar wichtiges Tatsachenmaterial zutage – verwechseln aber Recht und Moral. Ein Gastbeitrag.
Wenn die Verhandlungen des Bundes mit den Hohenzollern scheitern, muss auf dem Rechtsweg über deren Forderungen entschieden werden. Ein älteres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zeigt dabei, wohin die Reise geht.
Klimaforscher haben so viel Einfluss wie nie zuvor. Politiker lassen sich gerne von ihnen beraten. Doch die Wissenschaftler sind auch ihre größten Kritiker.
Beide deutsche Staaten in ihren Militärbündnissen - eine Dokumentensammlung
Dietmar Woidke ist der alte und neue Ministerpräsident von Brandenburg – wenn auch nur mit einem mittelmäßigen Ergebnis. Was hat seine Kenia-Koalition vor?
Bei einem Vortrag wurde der Arzt Fritz von Weizsäcker erstochen, die Nato ärgert sich über Macron und Brandenburg freut sich über Kenia. Was heute wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Als „kleiner Floh“ begann Annalena Baerbock mit Trampolinspringen. Dabei entdeckt die heutige Politikerin Körperbeherrschung, Spannung, Mut – und Turnhallen, in denen sich bis heute nichts zum Besseren geändert hat.
Digitalstaatsministerin Dorothee Bär fürchtet, Ethik werde in Deutschland als Totschlagargument vorgeschoben, um technische Neuerungen zu verhindern. Sie bekomme etwa Waschkörbe voll Zuschriften gegen den Netzausbau.
In Potsdam haben sich drei sehr unterschiedliche Parteien schnell auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. SPD, CDU und Grüne wollen „mutig“ sein – und planen massive Investitionen.
Teenager wollen meist nicht mehr mit der Familie verreisen. Aber wenn sie trotzdem mitmüssen – womit kann man sie noch begeistern? Ein Versuch in Berlin.
Auf einer Schiffsreise von Berlin nach Papenburg verliert sich jede Unrast von selbst. Eine Woche auf Flüssen, Seen und Kanälen.
Es fehlte nur ganz wenig zum ganz großen Glück: Christopher Linke landet bei der Leichtathletik-WM im Gehen auf Rang vier. Am Ende ist er nur 19 Sekunden von Bronze entfernt. Ein Landsmann muss sich den extremen Bedingungen beugen.
Vor 30 Jahren wurde Jörg Behrend in Stuttgart der letzte DDR-Weltmeister im Turnen und erlebte kurz danach wie an den Ringen einen politischen Überschlag – die Wende. Er fand seine neue Heimat im Schwarzwald und ist dort noch immer Trainer.
Die mögliche Kenia-Koalition in Brandenburg reicht politisch von rechten CDU-Hardlinern über die alte Kohle-SPD bis hin zu den Grünen, die schon heute aus der Kohle aussteigen wollen. Drei Parteien, die zusammen in einem geteilten Land regieren – das kann Probleme lösen.
Eine Reform des Wahlrechts wird seit Langem vergeblich angestrebt. Nun haben 102 Staatsrechtslehrer einen Appell an die Regierung formuliert.
Das SPD-Sondierungsteam strebt eine Koalition mit der CDU und den Grünen an. Das erfuhr die F.A.Z. aus Parteikreisen.
Nirgendwo in Brandenburg kosten Grundstücke so viel wie in Kleinmachnow. Dabei hatte der Bauunternehmer Adolf Sommerfeld dort einst große Pläne für Kleinverdiener.
Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 10 erschießt die Polizei einen Mann. Dieser soll zuvor eine 26 Jahre alte Ukrainerin in einer polnischen Wäscherei getötet haben und dann nach Deutschland geflohen sein.
Die bisherigen Koalitionen in Dresden und Potsdam können nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg nicht weiterregieren, die Grünen sind wichtiger Partner in den Verhandlungen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz der Partei hier im Livestream.
Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen: Die AfD hat der Linkspartei den Rang als Protestpartei abgelaufen – und wird in Sachsen zunehmend als Anwalt ostdeutscher Interessen gesehen. Doch ihr Erfolg birgt auch ein Risiko. Eine Analyse.
Auf ihrer Wahlparty ist die AfD in Brandenburg im „Siegestaumel“. Dass sie doch nicht vor der SPD gelandet ist, kann den Jubel nicht schmälern. Und Björn Höcke zieht Vergleiche zur Revolution von 1989.
Für Brandenburgs Dauerregierungspartei sah es über Wochen schlecht aus. Doch die SPD profitiert am Ende dann doch vom Amtsinhaberbonus des Ministerpräsidenten.
Die Grünen legen im Osten zu, viele aber hatten sich mehr erwartet. Die Sprachregelung lautet nun, dass die Partei unter dem knappen Rennen um die Spitzenposition gelitten habe.
Die Regierungen in Brandenburg und Sachsen werden nach den Landtagswahlen nicht weitermachen können. Die bisherigen Regierungsparteien ziehen Zuversicht aus der Tatsache, dass sie immer noch vor der AfD liegen.
Bei der sächsischen Landtagswahl gehe es nicht um Berlin oder Brüssel, sondern um das Bundesland selbst, sagt CDU-Spitzenkandidat Kretschmer. Dabei weisen die Wahlen in Brandenburg und Sachsen weit über Potsdam und Dresden hinaus.
Seit der Wiedervereinigung waren Brandenburg und Sachsen die politisch stabilsten Länder im Osten, denn SPD und CDU regierten unangefochten – doch zu „Staatsparteien“ wurden sie nicht. Sonntag endet eine Ära der Illusionen.
Die CDU-Spitzenkandidaten Michael Kretschmer und Ingo Senftleben führen in Sachsen und Brandenburg einen schweren Wahlkampf. Sie stehen für unterschiedliche Ausrichtungen ihrer Partei. Und die AfD ist ein starker Gegner.
Linke Gruppen in Brandenburg haben Zulauf, vor allem junge Menschen engagieren sich immer mehr. Das liegt an den hohen Umfragewerten der AfD.
Die brandenburgische Landtagsabgeordnete Klara Geywitz ist nicht gerade bekannt, will aber im Team mit Olaf Scholz SPD-Vorsitzende werden. Bei einer Pressekonferenz stellte Geywitz klar, dass sie nicht bloß Dekoration ist.
Was Künstler, Architekten und Stadtplaner in einem offenen Brief zum Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche fordern, klingt auf den ersten Blick plausibel und auf den zweiten absurd.
Das Rennen um den SPD-Vorsitz geht weiter: Wofür die Kandidatin an Scholz’ Seite steht – und wieso der erfolgsverwöhnte Niedersachse Stephan Weil plötzlich beschädigt ist.
AfD hin oder her: Auch die Grünen legen schon seit längerem im Osten stark zu. Die Partei will sogar regieren. Kann das gelingen?
Ein Mann verguckt sich in ein Gemälde. Vielleicht ist es von Max Beckmann. Einen Beweis dafür gibt es nicht – noch nicht.
Kein Unternehmen, kein Geld: Statt eines Sponsorenlogos druckt der SV Babelsberg 03 das Signet der „Seebrücke“ auf seine Trikots. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Viertliga-Verein für Flüchtlingshilfe einsetzt.