Keine Wende in Sicht
30 Millionen Polen wählen die Kammern des Parlaments neu. Die konservative PiS darf wieder mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Das passt in Warschau nicht jedem.
30 Millionen Polen wählen die Kammern des Parlaments neu. Die konservative PiS darf wieder mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Das passt in Warschau nicht jedem.
Beim deutschen Überfall auf Polen vor achtzig Jahren war er ein jüdischer Junge. Das Leid seines Landes wird er nie vergessen – und glaubt doch an das Gesicht des neuen Deutschlands. Ein Gastbeitrag.
Im Baltikum beobachtet man Amerikas sprunghaften Präsidenten mit wachsender Sorge. Man hofft auf Europa – und wünscht sich mehr Engagement Deutschlands. Der Besuch der Verteidigungsministerin hat aber auch taktische Hintergründe.
Kurz vor der Präsidentenwahl in Polen sehen alle Umfragen die nationalkonservative PiS klar in Führung. In ihrer Regierungszeit ist die Arbeitslosigkeit gesunken, Sozialleistungen für Arme wurden ausgebaut. Das Abschneiden kleinerer Parteien dürfte darüber entscheiden, ob die PiS die absolute Mehrheit erreicht.
Die Literaturnobelpreise für die Jahre 2019 und 2018 gehen an den Österreicher Peter Handke und an Olga Tokarczuk aus Polen. Für ein „einflussreiches Werk“ und eine „erzählerische Vorstellungskraft“.
Eine polnische Justizreform untergrabe die Unabhängigkeit der Justiz, bemängelt die EU-Kommission. Der Europäische Gerichtshof solle die Klage nun „im beschleunigten Verfahren“ entscheiden, fordert sie.
Die „Märkische Oderzeitung“ will Journalismus für Alteingesessene und junge Zugezogene machen – während sie mit den Angeboten der Öffentlich-Rechtlichen konkurriert und den Austausch in der Grenzregion zu Polen fördert.
Kommenden Sonntag wählt Polen ein neues Parlament. PiS-Vorsitzender Kaczynski zeigt sich wieder öffentlich als Vorkämpfer seiner Partei – und erntet dabei von den Gegnern der früheren liberalen Regierung viel Applaus.
Bei den Parlamentswahlen in Polen am Sonntag winkt der regierenden Partei PiS ein klarer Sieg. In einer Umfrage liegt die europaskeptische Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Jaroslaw Kaczynski zusammen mit zwei kleineren Partnern mit 42 Prozent klar vorn.
Mit der Rekonstruktion des Paradeappartements von August dem Starken nimmt das Residenzschloss in Dresden die höchste Hürde auf dem Weg zu seiner Vollendung.
Wie sich das Gedenken und die Bekenntnisse gewandelt haben – von Willy Brandt, dem eine große Geste reichte, bis Frank-Walter Steinmeier.
Der Europäische Gerichtshof hat ein Urteil für Bankkunden gefällt, die sich mit Krediten in fremder Währung verhoben hatten. Das hat Folgen für osteuropäische Banken, darunter die Commerzbank-Beteiligung M-Bank.
In Polen ist Volleyball nicht nur Volkssport, sondern auch Chefsache. Ministerpräsident Morawiecki schickte eine Regierungsmaschine, um die Nationalmannschaft zum Halbfinale nach Ljubljana zu fliegen.
Diebstahl und Rausch – wenn es dunkel ist, geht es bei den Bären wild zu. Ein Förster in Polen hat mit den Filmclips vom Nachtleben einiger Bären großen Erfolg beim Online-Publikum.
Eine Länderspielpause mit zwei unterschiedlichen Geschichten: Martin Hinteregger ärgert den österreichischen Nationaltrainer Franco Foda mit einer langen Geburtstagsfeier. Timothy Chandler freut sich, nach überstandener Verletzung wieder dabei zu sein.
Sowjetische Geheimdienstler erforschten vor achtzig Jahren die Meinung der Bevölkerung. Jetzt veröffentlichte Dokumente zeigen eine erstaunliche Weitsicht vieler damals Befragter.
Polens Reparationsforderungen an Deutschland haben viele Gründe. Mit dem 80. Jahrestag des Überfalls der Deutschen auf Polen rückt dieses Thema nochmals in den Fokus. Nicht nur die Rechtslage ist dabei zu berücksichtigen.
Die Nationalsozialisten haben den Überfall auf Polen mit Berichten über angebliche Greuel an der deutschen Minderheit über Monate propagandistisch vorbereitet. Dabei konnten sie an ältere antipolnische Feindbilder anknüpfen. Ein Gastbeitrag.
Der deutsche Angriff auf Polen wirkt bis heute nach. Dem Land steht es frei, Forderungen nach Reparationen zu stellen. Aber Deutschland sieht dafür angesichts jahrzehntelanger Bündnispartnerschaft schlicht keinen Raum mehr.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat an der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Kriegsbeginns in Warschau teilgenommen. Lesen Sie hier seine Rede im Wortlaut.
Polens Präsident Andrzej Duda ist Gastgeber des Weltkriegsgedenkens mit internationalen Gästen. Staatspräsidenten wie Duda stehen in der mitteleuropäischen Republik weit oben auf der Beliebtheitsskala der Politiker. Popularität, die das junge Staatsoberhaupt bald brauchen wird.
Die ersten deutschen Bomben fielen im Zweiten Weltkrieg auf die Kleinstadt Wielun. 80 Jahre später besucht der Bundespräsident diesen in Deutschland kaum bekannten Ort. Es ist kein leichter Gang.
Donald Trump sagt wegen Hurrikan „Dorian“ seine Polenreise ab. Dabei wollte er dort nicht nur des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gedenken. Doch auf die Stimmen aus Florida kann er nicht verzichten.
Noch sammelt der Wirbelsturm „Dorian“ Kraft über dem Atlantik. Am Sonntag könnte er auf die amerikanische Küste treffen. Präsident Trump will den Betroffenen beistehen und schickt Vizepräsident Pence nach Europa.
Wenn das Berliner Schloss zum Schauplatz der Erinnerung an die deutsche Aggression in den Kolonien wird, sollte dort auch an die Zerschlagung Polens durch die Nationalsozialisten erinnert werden. Ein Gastbeitrag.
Florian Mausbach stieß die Debatte um ein Polen-Museum in Berlin an. Doch ist das der richtige Weg, um an die Helden und Opfer der deutschen Besatzung Polens zu gedenken? Ein Gastbeitrag.
Vor knapp 80 Jahren griff Nazi-Deutschland Polen an. Nun will ein breites Bündnis von Abgeordneten an die Opfer der NS-Besatzung erinnern. Nur die AfD hält sich raus.
Aufgewachsen ist Miroslav Klose in Frankreich. Später strandete er mit seiner Familie im unter Kriegsrecht stehenden Polen. Und auch bei seiner Ankunft in Deutschland hatte der spätere Weltmeister zunächst keinen einfachen Stand.
Doppeltes Unglück in Polen: Als das Wetter im Tatra-Gebirge umschlägt, werden Wanderer und Pilger vom Blitz getroffen. Einen in der Region vermissten Höhlenforscher finden die Retter – er ist tot.
In Polen hat ein Blitz auf dem rund 1800 Meter hohen Giewont eingeschlagen und eine Gruppe von Touristen getroffen. Unter den Toten sind zwei Kinder.
Der polnische Außenminister Czaputowicz beklagt, dass sein Land mehr als alle anderen unter der deutschen Besatzung gelitten habe. Trotzdem sei der Anteil an den Entschädigungszahlungen „minimal“ gewesen.
In keinem Land der EU wuchs die Wirtschaft im vergangenen Jahr so stark wie östlich der Oder. Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Abhilfe sollen Kräfte aus dem Ausland schaffen.
Brauchen wir die Nato und die Europäische Union noch? Für den Historiker Gregor Schöllgen sind sie aus der Zeit gefallen, überflüssig. Daniel Cohn-Bendit widerspricht ihm vehement.
Beide Bündnisse entstammen einer Welt, die vor dreißig Jahren versunken ist. Wer sich an sie klammert, verweigert sich der Gegenwart. Ein Gastbeitrag.
Bei der Team-Europameisterschaft der Leichtathleten in Polen wird die deutsche Auswahl noch Zweite. Die Mannschaft leidet unter dem Ausfall dreier Favoritinnen und einer Disqualifikation.
Nach dem Ende des INF-Vertrags setzt die Nato gegenüber Russland auf militärische Abschreckung und politischen Dialog. Doch Moskaus Militärstrategie wirkt bedrohlich – vor allem für die Europäer.