Fernost ist für Deutschland mehr als nur China
Bei Scholz’ Asienreise geht es um Frieden – und freien Handel. Und um das Recht des Stärkeren, das ein Ende haben soll.
Bei Scholz’ Asienreise geht es um Frieden – und freien Handel. Und um das Recht des Stärkeren, das ein Ende haben soll.
China tastet seine Null-Covid-Politik an. Das nützt den Millionen im Lockdown nichts. Die Lage ist so zugespitzt wie seit April nicht mehr.
China weist die höchsten Inzidenzzahlen seit April auf. Nun müssen sich Millionen von Menschen in der Handelsmetropole auf das Coronavirus testen lassen.
Ein Grußwort des EU-Ratspräsidenten wird nicht gezeigt, weil die Aussagen den Pekinger Zensoren nicht passen. Damit zeigt China, wie es sich „Partnerschaft“ vorstellt. Ein Lehrstück für Europa.
Gierig lechzen die Anleger nach jedem Hinweis auf ein Ende von Chinas desaströser Null-Covid-Politik. Zwischendurch steigen die Kurse trotz des schlechten Umfelds.
Die strikten Corona-Maßnahmen und eine schwache Nachfrage aus dem Ausland belasten die chinesische Exportmaschinerie. Für die zweitgrößte Volkswirtschaft eine weitere Hiobsbotschaft.
Der Bundeskanzler hat aus Peking Botschaften in seinem Sinne mitgebracht. Die Symbolik der Reise hatte er sorgfältig geplant.
Das Sicherheitsabkommen, das China mit den Salomonen abgeschlossen hat, war ein Schock für Canberra. Deshalb verstärkt Australien sein Engagement im Südpazifik drastisch.
Olaf Scholz stellt sich auf dem SPD-Debattenkonvent den Fragen der Genossen und verteidigt seine China-Reise. Klimaaktivisten, die sich auf der Straße festkleben, kritisiert er.
Scholz in Peking: Einfluss auf Russland ausüben / Kritik an ungleichen Marktzugängen
Auch Biontech-Chef Ugur Sahin ist mit dem Bundeskanzler nach China geflogen. Lässt die Volksrepublik endlich den mRNA-Impfstoff der Mainzer zu? Der Besuch hat die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht.
Bundeskanzler Olaf Scholz ringt dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping ein Signal an Putin ab. Ansonsten wirbt er für eine Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen. Das kommt in Peking gut an.
Aufsehenerregendes China-Motorrad mit österreichischem Herzen: Die 800 MT Touring von CF Moto im Fahrbericht.
In Deutschland herrschen oft unrealistische Erwartungen über die Beziehungen zu China. Die entscheidende Frage lautet, wo sich Europas Führungsmacht strategisch positioniert.
In Peking hat der Kanzler China aufgefordert, sich für ein Ende des Kriegs in der Ukraine einzusetzen. Er forderte zudem besseren Marktzugang für deutsche Unternehmen – und erzielt einen kleinen Erfolg in der Coronapolitik.
Bundeskanzler Scholz will in Peking die Wirtschaftsbeziehungen „weiterentwickeln“. Chinas Staatschef Xi Jinping hört das gern.
Die Kanzler-Reise nach China ist politisch umstritten. Die Wirtschaft fliegt gern mit.
Vor seiner China-Reise kündigte Olaf Scholz in einem F.A.Z.-Beitrag an, „Kontroversen nicht auszuklammern“. Man freue sich auf einen „erfolgreichen ersten Besuch“, heißt es nun aus Peking, aber Einmischung dulde man nicht.
Die deutsche Botschafterin in China agiert ganz im Sinne der Außenministerin. Patricia Flor äußert Kritik höflich, aber offen – und öffentlich.
China ist und bleibt ein wichtiger Partner. Doch wenn sich China verändert, muss sich auch unser Umgang mit dem Land verändern. Gefragt sind Augenmaß und Pragmatismus. Ein Gastbeitrag.
Bundespräsident, Kanzler, Wirtschaftsminister: Sie alle reisen dieser Tage nach Südostasien. Deutschland soll weniger abhängig von China werden. Doch nicht alle Unternehmen ziehen bei dieser Strategie mit.
Spitzenpolitiker und Unternehmenschefs reisen geballt gen Osten. Es gilt, das wackelig gewordene deutsche Geschäftsmodell auf festere Füße zu stellen.
Wer zahlt was? Darüber sprechen der Kanzler und die Ministerpräsidenten. Benjamin Netanjahu könnte wieder Ministerpräsident in Israel werden. Und: Die Fed entscheidet über den weiteren Kurs ihrer Geldpolitik. Der F.A.Z Newsletter.
Vor der Antrittsreise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach China steht vor allem eine Frage im Raum: Wie hält es Deutschland mit dem totalitär regierten Land, das offen die regelbasierte Weltordnung herausfordert?
Kurz vor der Antrittsreise des Bundeskanzlers nach China pocht Außenministerin Annalena Baerbock auf Änderungen in der deutschen Chinapolitik. Menschenrechtsorganisationen fordern derweil, das Thema Menschenrechte auf den Tisch zu bringen.
Die Außenministerin wirbt in den zentralasiatischen Ländern Kasachstan und Usbekistan für mehr Zusammenarbeit. Bei der Gelegenheit sendet sie aber auch ein Signal an den Kanzler in Sachen China.
Inmitten der Spannungen zwischen den beiden Ländern haben sich Antony Blinken und Wang Yi ausgetauscht. Der amerikanische Außenminister habe dabei auch Russlands Krieg gegen die Ukraine angesprochen, hieß es.
Die deutsche Wirtschaft hofft bei ihrer Chinareise mit Kanzler Scholz auf Lockerungen der Null-Covid-Politik. Doch die Aussichten sind schlecht, wie die dramatische Situation bei Apples Zulieferer Foxconn zeigt.
Verrät der Vatikan seine Prinzipien, wenn er sich mit Peking einlässt? Der vor vier Jahren geschlossene Vertrag mit China war von Anfang an umstritten. Die bisherige Bilanz fällt dürftig aus. Dennoch wurde er verlängert.
Ludger Schuknecht, ist Vizepräsident der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank. Trotz der sich überlappenden Krisen will die Bank an ihrem Kurs festhalten. Sie sucht vor allem private Geldgeber für Investitionen in Asien.
Der chinesische Staat beteiligt sich an Häfen rund um den Erdball. Hamburg ist nur das jüngste Beispiel. Damit bekommt China einen Fuß in die Tür, der ihm schon heute äußerst nützlich ist.
Olaf Scholz reist zum ersten Mal als Kanzler nach China. Bei dem heiklen Kurztrip geht es auch um die Zukunft des deutschen Wirtschaftsmodells.
Erwartungsgemäß sieht das Pentagon Peking und Moskau als größte Bedrohungen für die Vereinigten Staaten. Es gibt allerdings eine klare Reihenfolge.
Nach dem Parteitag besucht gleich eine ganze Reihe von Staats- und Regierungschefs China. Die strenge Null-Covid-Politik wird auch die Reise von Bundeskanzler Scholz prägen.
Freier Handel ist nach wie vor wichtig und gut. Aber die äußere Sicherheit hat Vorrang. Es ist an der Zeit, den geopolitischen Zusammenhang anzuerkennen.
Im Ringen um eine chinesische Beteiligung am Hamburger Hafen war nur noch ein fauler Kompromiss möglich. Der Fall zeigt: Deutschland hat viel nachzuarbeiten, wenn es sich zukunftssicher aufstellen will.