China gegen die USA – der Kampf der Systeme
Peking und Washington liefern sich einen Wettlauf um die weltgrößte Supermacht. Diese Faktoren sind entscheidend.
Peking und Washington liefern sich einen Wettlauf um die weltgrößte Supermacht. Diese Faktoren sind entscheidend.
Volle Notaufnahmen und Medikamentenmangel: China kämpft mit den Folgen der abrupten Öffnungspolitik. Die Weltgesundheitsorganisation rügt die Regierung.
Während sich Corona in China ungebremst ausbreitet, wachsen im Ausland die Sorgen vor den Folgen. Die deutsche Virologin Sandra Ciesek hält das Risiko von Mutationen des Virus für erhöht.
Die Corona-Ausbreitung in China bedrohe die ganze Welt, sagt der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. Erst wenn sicher sei, dass es keine Mutationen mehr gebe, könne man das Verbot lockern.
Erstmals seit drei Jahren besucht ein australisches Kabinettsmitglied China. Das Verhältnis der Länder lag zuletzt im Argen. Gehören die Misstöne bald der Vergangenheit an?
Zahlreiche Städte in China erlauben Infizierten ohne oder mit milden Corona-Symptomen zu arbeiten. Es gehe um eine bessere „Balance zwischen epidemischer Vorbeugung und sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung“.
Bislang suchte China stets eine Äquidistanz zu Saudi-Arabien und Iran. Doch Xi Jinpings Reise nach Riad zeigt, dass Peking hier die interessanteren Partner sieht.
In Montreal wird hart um ein Weltnaturabkommen gerungen. Besonders China kommt eine Schlüsselrolle zu.
In den Krematorien nehmen die Einäscherungen rasant zu. Doch in den behördlichen Statistiken tauchen seit zwei Wochen keine Corona-Toten mehr auf.
China unterhält nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden in Deutschland zwei „Übersee-Polizei-Stationen“. Peking hat die Existenz solcher Einrichtungen jetzt bestritten. Es gebe nur „Service-Stationen“.
An der Grenze zwischen China und Indien im Himalaja gehen nach indischen Angaben wieder Soldaten mit Stöcken aufeinander los. Der indische Verteidigungsminister wirft Peking Grenzverletzungen vor.
Mit dem Ende der Null-Covid-Maßnahmen steigen die Fallzahlen in China rasant. Viele Krankenhäuser trifft das völlig unvorbereitet. Vor den Kliniken bildeten sich lange Schlangen.
Chinas Kommunistische Partei hat selbst in Deutschland Augen und Ohren. Sie überwacht Dissidenten, Politiker und Wissenschaftler. Viele leben in Sorge.
Der Pazifik-Beauftragte der amerikanischen Regierung soll die Entspannung mit China voranbringen. Das Treffen dient auch der Vorbereitung der ersten Reise eines amerikanischen Außenministers nach China seit vier Jahren.
Der chinesische Staatschef Xi Jinping wird bei seinem Besuch in Saudi-Arabien herzlich empfangen. Riad will seine strategischen Beziehungen „diversifizieren“ – doch man weiß um die roten Linien der Amerikaner.
Nach den Protesten gegen die Null-Covid-Strategie entscheidet Xi Jinping sich zur Flucht nach vorn. Was die Führung in Peking gestern noch als Ausdruck des überlegenen chinesischen Systems pries, wird nun korrigiert.
Nun brechen auch noch die Exporte unter den Lockdowns ein – panisch läutet Chinas Führung das Ende von „Null Covid“ ein.
Fast zehn Monate nach den Winterspielen ist immer noch unklar, ob Daniela Maier ihre Bronzemedaille im Skicross behalten darf. Es gäbe eine salomonische Lösung.
In einem Beitrag für „Foreign Affairs“ wendet sich der Kanzler gegen die These, die Welt steuere auf eine neue Ära der Bipolarität zwischen den USA und China hin. Doch er warnt auch vor den Machtansprüchen Pekings.
Nach den Protesten gegen die Null-Covid-Strategie leitet China eine Öffnung ein. Vielen geht das nicht schnell genug. Andere sorgen sich vor einer Corona-Welle.
Die 17 Jahre alte Triathletin aus Slowenien trainiert hart und reißt im Jahr eine Strecke von Ljubljana bis Peking runter
Unter dem Druck der Straße hat Xi Jinping einen Kurswechsel in der Corona-Politik eingeleitet. Es droht eine chaotische Öffnung mit vielen Toten. Noch dazu hat er viele Bürger gegen sich aufgebracht.
Trotz hoher Neuinfektionszahlen wurden in der Hauptstadt Peking Teststationen geschlossen und abgebaut. Vor den verbliebenen Einrichtungen bildeten sich lange Schlangen.
Mit strikten Lockdowns und Massentests versucht China, die Verbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Das gilt wohl weiterhin. Aber nach den jüngsten Protesten gibt es kleine Lockerungen.
Peking drängt auf gemeinsame Projekte im Südchinesischen Meer. Der philippinische Präsident Marcos ist skeptisch. Das hängt mit Gebietsansprüchen zusammen.
Spektakuläres ist, wie erwartet, nicht herausgekommen. Aber das, was EU-Ratspräsident Michel in China über die Ukraine gehört hat, ist nicht mehr so negativ wie zu Kriegsbeginn.
Offenbar haben die Proteste etwas bewirkt: Die chinesische Regierung schwenkt auf eine moderatere Corona-Politik ein.
Nicht nur die Chinesen protestieren gegen die ewige Null-Covid-Politik, die deutschen Unternehmen klagen ebenfalls. Nach VW gesteht nun auch Mercedes gegenüber der F.A.Z. Probleme in Produktion und Verkauf ein.
EU-Ratspräsident Charles Michel reist zum ersten Mal nach Peking. Viele Zugeständnisse kann er Xi Jinping allerdings nicht abringen.
Vanessa Voigt wird zum Start in die WM-Saison Vierte, wie bei Olympia. Trotzdem ist sie mit dem Auftakt zufrieden. Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick vergibt mit dem letzten Schuss einen Podestplatz.
Bis 2035 könnte Peking über ein Arsenal von 1500 Atomsprengköpfen verfügen, wie aus dem Jahresbericht des US-Verteidigungsministeriums hervorgeht. Im Pentagon zeigt man sich besorgt.
Immer mehr Demokratien verabschieden Indo-Pazifik-Strategien. Ottawa wird nun viel deutlicher als Berlin oder Brüssel.
Ein Pekinger Paar spricht nach den Protesten über Wut, Mut, Angst und Risiken. Derweil kündigt die Parteiführung ein hartes Durchgreifen an. Die Polizei greift zur Einschüchterung zum Telefon.
Die chinesische Regierung in Peking kündigt eine Impfkampagne an. Die Anleger atmen auf. Doch die Analysten sind skeptisch.
Die chinesische Polizei versucht, die Teilnehmer der Proteste durch telefonische Warnungen von weiteren Demonstrationen abzuhalten. Derweil bemüht sich die Staatsführung um einen gesichtswahrenden Ausweg aus der Null-Covid-Politik.
Nach schwachen Resultaten bei Olympia in Peking stellen die deutschen Biathleten vor der WM im eigenen Land vieles um – eine mutige Entscheidung. Benedikt Doll denkt derweil über sein Karriereende nach.