Guten Morgen!
Tiktok ist bemüht, politische Feuer auf allen Seiten zu löschen – und gerät doch immer mehr zum politischen Zankapfel. Aber warum eigentlich?
In Lateinamerika ist die chinesische Regierung besonders erfolgreich, Länder auf ihre Seite zu ziehen. Nun will auch Honduras diplomatische Beziehungen mit Peking aufnehmen. Taiwan hat kaum noch Verbündete in der Region.
Ihr Land wolle Beziehungen mit Peking statt Taipeh, sagt Präsidentin Castro. Damit halten nur noch 13 Staaten offiziell zu der Inseldemokratie. Investitionen könnten eine Rolle spielen.
Die AUKUS-Länder statten Australien schneller mit Atom-U-Booten aus. Das verkündeten Biden, Sunak und Albanese in San Diego. Peking sagt, das Vorhaben gefährde das Nonproliferationsregime.
Amerikaner und Briten rüsten die Australier auf. Das wird ein teures Vergnügen. Die Folgen sind noch völlig offen.
Seit Jahren dringt China immer tiefer in die Region vor. Nun wollen USA, Großbritannien und Australien Atom-U-Boote bauen. Damit gerät Peking unter Druck.
Die USA, Großbritannien und Australien arbeiten an einem gemeinsamen Atom-U-Boot-Modell, zum Ärger Pekings. Der Plan trage zur Verbreitung von Nuklearmaterial bei, heißt es von dort.
Das niedrige Wachstumsziel von 5 Prozent, das die Regierung für dieses Jahr ausgegeben hat, lässt den Verdacht zu, sie zweifele selbst am Märchen von der eigenen Stärke.
Drahtsseilakt: Chinas „Friedensplan“ für die Ukraine steckt voller Widersprüche. Sie offenbaren, wie Peking sich in der Rolle als globaler Gestalter in seiner eigenen Dialektik verstrickt. Ein Gastbeitrag.
In der ersten Rede seiner dritten Amtszeit als Staatschef forderte Xi, mehr in die Sicherheit des Landes zu investieren. Zudem solle China eine größere Eigenständigkeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie erlangen.
In seiner Rede zum Abschluss des Volkskongresses betont Xi Jinping Regimesicherheit und starke Streitkräfte als Ziel. Der neue Ministerpräsident schlägt etwas weichere Töne an.
Viele Unsicherheitsfaktoren stimmten ihn mit Blick auf die Weltwirtschaft nicht optimistisch, sagte Chinas neue Nummer zwei Li Qiang. Bei seiner ersten Pressekonferenz ging es auch um die Spannungen mit den USA.
Saudi-Arabien und Iran haben ihre Beziehungen normalisiert – nach Gesprächen unter Beteiligung Pekings. Die chinesische Führung trumpft nach der Annäherung als „verlässlicher Vermittler“ auf.
Der chinesische Präsident startet seine dritte Amtszeit mit der Berufung von weiteren Gefolgsleuten in die Regierung. Der neue Verteidigungsminister steht auf einer US-Sanktionsliste.
Die drei Mitglieder der „Hongkonger Allianz“ müssen viereinhalb Monate ins Gefängnis. Das jährliche Gedenken an die blutige Niederschlagung der Demokratieproteste 1989 in Peking wurde 2020 von den Hongkonger Behörden verboten.
Meng Wanzhou soll die Nachfolgerin an der Spitze von Huawei werden. Das bringt sie unweigerlich zwischen die geopolitischen Fronten.
Nach Jahren der Konfrontation wollen die beiden Führungsmächte am Golf ihre Beziehungen normalisieren und sich auf andere Probleme konzentrieren.
Die regionalen Führungsmächte Iran und Saudi-Arabien wollen ihre Botschaften wiedereröffnen. Eine Verbesserung der Beziehungen könnte auf die ganze Region ausstrahlen.
Chinas Präsident Xi ist in eine historische dritte Amtszeit gewählt. Der in Peking tagende Nationale Volkskongress bestätigte den Staatschef einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt. Den Weg dafür hatte Xi selbst zuvor geebnet.
Erstmals seit 1985 reist ein Hongkonger Bischof nach Peking. In der Sonderverwaltungszone wächst die Angst vor einer Vereinnahmung der Kirche durch die Kommunistische Partei.
Knapp 3000 Delegierte stimmten für eine Verlängerung der Amtszeit von Xi Jinping um weitere fünf Jahre. Damit untermauert Xi seine Stellung als mächtigster Mann Chinas seit Jahrzehnten.
Das Tauziehen um die australischen U-Boote währt ein Jahrzehnt. Nun werden sie atomgetrieben. Das wird zu einer harten Reaktion Pekings führen.
Der amerikanische Präsident befindet sich in einem doppelten Konflikt: Das Verhältnis zu Peking ist auf dem Tiefpunkt. Und mit Moskau führt der Präsident faktisch einen indirekten Krieg. Die Europäer werden eine größere Last tragen müssen.
Peking soll versucht haben, die Parlamentswahlen in Kanada zu beeinflussen, um eine Wiederwahl Justin Trudeaus zu befördern. Der will nun einen Sonderermittler ernennen – scheut aber eine öffentliche Untersuchung.
Die deutsche Regierung will chinesische Technik aus sensibler Infrastruktur wie dem 5-G-Netz zurückdrängen. China hat sich jetzt erstmals dazu geäußert.
China treibt die Modernisierung seines Militärs im Eiltempo voran. Staats- und Parteichef Xi Jinping will nun Wissenschaft und Technik noch stärker in den Dienst der Verteidigung stellen.
Chinas Wirtschaft ist durch die Folgen der Null-Covid-Politik geschwächt. Das sieht der Staatschef anders – und greift Amerika namentlich an.
Der Westen habe China unter Washingtons Führung „rundum abgeschottet“, kritisiert Chinas Präsident. Sein Außenminister warnt: Sollten die USA ihre China-Politik nicht ändern, werde es zu einer Konfrontation kommen.
An die Spitze des chinesischen Telekomriesen Huawei tritt die Gründertochter Meng Wanzhou. Die 51 Jahre alte Finanzchefin ist umstritten. Amerika soll sich weitere Sanktionen überlegen.
Auf dem Volkskongress in Peking bringt der chinesische Präsident loyale Anhänger in frei werdende Schlüsselpositionen. Doch das ist ihm noch nicht genug.
Chinas Verteidigungsausgaben wachsen schneller als die Wirtschaft. Das dürfte den Rüstungswettlauf in der Region befeuern.
Die Null-Covid-Politik hat hohe Kosten verursacht – ein höheres Wachstumsziel wäre aber nur mit einem enormen Konjunkturpaket zu erreichen.
Auf dem Volkskongress gibt Peking bekannt, die Militärausgaben um mehr als sieben Prozent steigen zu lassen. In Bezug auf Taiwan solle die friedliche Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten jedoch gefördert werden.
China steigert seinen Wehretat um mehr als sieben Prozent. Zu Taiwan mäßigt Peking aber den Ton. Den Staatsrat hat Xi Jinping jetzt komplett mit seinen Gefolgsleuten besetzt.