„Wir sind alle in tiefer Sorge um die Sozialdemokratie“
Die SPD will in den Wahlkampf starten, doch die Parteispitze bekommt von den Jusos mächtig was zu hören. Sie fordern einen „anderen Olaf“.
Die SPD will in den Wahlkampf starten, doch die Parteispitze bekommt von den Jusos mächtig was zu hören. Sie fordern einen „anderen Olaf“.
Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel findet es nicht so wichtig, wer Kanzlerkandidat seiner Partei ist. Umso schärfer kritisiert er im F.A.S.-Interview die Parteispitze und sagt: Die SPD versteht den Alltag der Menschen nicht mehr.
Boris Pistorius verzichtet auf die Kandidatur und unterstützt Olaf Scholz. Doch der steht als gescheiterer Kanzler da. Und bis zum SPD-Parteitag im Januar kann noch viel passieren.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat den Weg, wie die SPD sich für Olaf Scholz als nächsten Kanzlerkandidaten entschieden hat, verteidigt.
Die Aufholjagd von Scholz, wenn sie denn kommt, muss nun nicht nur dem Ampel-Image entkommen, sondern auch der Wüste, in die der Kanzler vorübergehend geschickt worden ist.
Boris Pistorius hat lange mit seinem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur gewartet. Das war auch eine Rache an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie kam es dazu?
Pistorius stellt sich hinter Scholz. Für den Verteidigungsminister ist das eine Frage der Loyalität. Die hatte der Kanzler umgekehrt vermissen lassen.
Pistorius hätte die Debatte im Keim ersticken können. Er ließ sie laufen. Gerade noch rechtzeitig zog er jetzt die Notbremse. Der Schaden für Scholz und die SPD ist dennoch groß.
Nach tagelangen Diskussionen hat Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt, Olaf Scholz bei dessen Kanzlerkandidatur zu unterstützen. Er will Verteidigungsminister bleiben.
Diese Genossen entscheiden, ob Olaf Scholz oder Boris Pistorius Kanzlerkandidat der SPD wird.
Dem konservativen Regionalpräsidenten von Valencia wurde vorgeworfen, beim Management der Flutkatastrophe versagt zu haben. Jetzt trifft er zwei Personalentscheidungen, um sein Amt zu retten.
Bundeskanzler Olaf Scholz kann nicht mehr allein entscheiden, ob er wieder Kandidat für die SPD wird. Was treibt die Genossen in seinem Umfeld an, die nun mit über seine Zukunft entscheiden?
Jeder bei den hessischen Grünen weiß: Die Geschichte über die Auslandsreisen ihres Ko-Vorsitzenden Ewald stimmt nicht. Das belegen nicht nur seine farbenfrohe Erzählungen über das schöne Leben eines Parteivorsitzenden.
Radentscheid, ADFC und Verkehrsclub Deutschland fordern die Liberalen auf, zu ihren im Vertrag der Römerkoalition gemachten Versprechen zu stehen.
Die hessischen Grünen haben die umstrittenen Auslandsreisen ihres Ko-Vorsitzenden Andreas Ewald zur Privatsache erklärt. Der Versuch, die falsche Auskunft zu verheimlichen, ist missglückt.
Seit dem Koalitionsbruch verzeichnen sowohl die früheren Ampelparteien als auch die Opposition mehr Mitgliedsanträge. Austritte werden hingegen nicht immer genannt.
Die SPD-Führung berät über die K-Frage, im Prozess in Avignon beginnen die Plädoyers und Deutschland fällt im Klimaschutz-Index zurück. Der F.A.Z. Newsletter.
Linker und rechter SPD-Parteiflügel loben Pistorius und senken den Daumen über den Kanzler. Vor dessen Heimkehr aus Rio schaltet sich die Parteispitze zusammen.
Die Liberalen wollen keine Autofahrspur mehr aufgeben, solange nicht Busse und Bahnen häufiger fahren. Im Stadtparlament werden sie dafür von den anderen Koalitionspartnern scharf kritisiert.
In Wien treten ÖVP, SPÖ und Neos in Koalitionsverhandlungen ein. Für die Volkspartei eine Zerreißprobe, für die Sozialdemokraten womöglich noch mehr: Das Thema Migration spaltet.
Cem Özdemir versucht, die FDP-Dominanz im Bildungsministerium zu verringern – und entlässt verbeamtete Staatssekretäre. So will der Grünen-Minister um Vertrauen in der Wissenschaft werben.
Frankreichs Sonderbeziehung zu Libanon reicht bis ins Mittelalter zurück. Aber die frühere Mandatsmacht kann die aktuelle Lage nicht stabilisieren – auch wegen ihrer Haltung zu Israel.
Lars Klingbeil und Markus Söder debattieren bei Caren Miosga über die Lehren aus dem Ampel-Aus und beweisen ihre unterschiedlichen Talente zur doppelbödigen Kommunikation.
Auf ihrem Bundesparteitag sind die Grünen freigiebig mit großen Worten der Liebe. Aber sie wissen auch: Sie müssen sich der Wirklichkeit stellen und dürfen nicht als Elitenprojekt wahrgenommen werden.
Der Frieden, den die SPD mit ihrem Kanzler geschlossen hatte, steht vor dem Bruch. Doch freiwillig gibt Olaf Scholz die Kanzlerkandidatur nicht auf – sein Glaube an sich selbst ist ungebrochen.
Der Grünen-Parteitag endet nach drei Tagen politischer Inszenierung mit einem Traumergebnis für Robert Habeck. Der neue Kanzlerkandidat bringt Selbstkritik vor, aber: Er will „jetzt nicht kneifen“.
Während Olaf Scholz zu einer Auslandsreise aufbricht, schwindet in der SPD der Rückhalt. So sagt Franz Müntefering: Die Kanzlerkandidatur dürfe nicht beim Bier oder Frühstück entschieden werden.
Auf der Bundesdelegiertenkonferenz geht es um die Lage der Demokratie und eine Dönerpreisbremse. Die schlechte wirtschaftliche Lage wird weitgehend ausgeblendet.
Es dauert bis in den späten Abend, ehe Robert Habeck beim Grünen-Parteitag das Wort bekommt – dann aber reißt er die Delegierten mit.
Thomas Haldenwang, bis vor Kurzem noch Verfassungsschutzchef, will für die CDU in den Bundestag. Das Bundesinnenministerium ist verärgert, Friedrich Merz überrascht – und die AfD frohlockt.
Nach dem Ampel-Aus geht es beim Parteitag der Grünen mit Vollgas in den Wahlkampf. Wir sprechen mit dem Parteichef Omid Nouripour über neue und alte grüne Themen, die schwierige letzte Ampel-Zeit und einen möglichen Kanzler Habeck.
Der Parteitag der Grünen soll zum Fest der Geschlossenheit werden. Der Widerstand gegen Robert Habeck scheint fast erloschen – selbst bei der Grünen Jugend. Konfliktpotential gibt es trotzdem.
Die Grünen küren Habeck offiziell zum Kanzlerkandidaten. Der Kanzler lädt abermals zum Industriegipfel. Und die Präsidenten von China und den USA treffen sich auf dem Apec-Gipfel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Ökopartei möchte im Wahlkampf vor allem mit sozialer Gerechtigkeit punkten. Vermögende sollen höhere Steuern zahlen. Diese Strategie ging allerdings schon einmal schief.
Ein Großteil der türkischen Asylbewerber in Deutschland sind Kurden aus dem Südosten des Landes. Dort tobt gerade ein neuer Machtkampf um die Rathäuser. Schon Teetrinken kann dort eine Frage der Identität sein.
Marine Le Pen steht wegen mutmaßlicher Veruntreuung vor Gericht. Bei einer Verurteilung wäre sie für fünf Jahre unwählbar. Ihr Parteivorsitzender Bardella läuft sich schon für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur warm.