Rücktrittsforderungen an Seehofer
Sogar ein Landtagsabgeordneter fordert nun den Rücktritt des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer. Kronprinz Markus Söder glaubt, die Debatte werde anhalten.
Sogar ein Landtagsabgeordneter fordert nun den Rücktritt des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer. Kronprinz Markus Söder glaubt, die Debatte werde anhalten.
Union, FDP und Grüne stehen vor schwierigen Gesprächen. Von der Europa- bis zur Migrationspolitik gibt es viele Gegensätze – und den Willen zum Regieren.
Nach dem historischen Wahlausgang ist der Bundestag bunt wie ein Wasserfarbkasten. Doch während bei Union und SPD einiges im Argen liegt und die Zukunft ungewiss ist, geht es bei den kleineren Parteien erstaunlich geordnet zu.
In Ostsachsen hat die AfD drei Direktmandate gewonnen. Außer Frauke Petry siegten ein Malermeister und ein Polizist überraschend in ihren Wahlkreisen. Was sind das für Leute?
Franz Josef Strauß hätte es geschüttelt angesichts des Zustands der CSU nach der Wahl. Die Partei ringt um Orientierung – und die Kritik an Horst Seehofers Kurs wächst.
Am Tag nach dem historischen Wahldebakel beginnt in der SPD die Suche nach Fehlern, Konsequenzen und Schuldigen. Auch wenn es keiner offen ausspricht, ist die Machtbasis von Ex-Kanzlerkandidat Schulz wacklig.
Was mussten wir da in der Berliner Runde vernehmen: Die AfD hat ihre stärksten Zahlen unter Migranten? Das würde sogar noch Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ in den Schatten stellen.
Für die CSU gibt es keinen schlimmeren Albtraum als den Verlust der absoluten Mehrheit. Diese Angst und der Streit um die Nachfolge des waidwunden Parteivorsitzenden können auch für die angeschlagene Merkel gefährlich werden.
Wolfgang Schäuble ist der wichtigste Minister der Kanzlerin. Kaum ein Politiker bestimmte den Kurs Deutschlands und Europas seit Ausbruch der Finanzkrise so stark wie er. Was wird nun aus ihm?
Die AfD-Vorsitzende will sich als konservative Politikerin positionieren. Die Frage, ob sie eine eigene Fraktion oder Partei gründen wolle, werde in den nächsten Wochen entschieden, so Petry.
Die streitlustige Andrea Nahles soll an die Spitze der neuen SPD-Fraktion rücken. Im Umgang mit der AfD muss die künftige Oppositionsführerin einen Spagat meistern.
Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD, beschwert sich im FAZ.NET-Interview über mangelnde Hilfe der Parteivorsitzenden Petry im Wahlkampf. Seine missverständlichen Äußerungen über Israel klärt er auf.
Nach ihrem historischen Wahldesaster steht die SPD vor einem Neuanfang. Als Parteichef ist der gescheiterte Kanzlerkandidat Martin Schulz nur scheinbar unantastbar. Und auch zwei weitere Probleme kommen auf die SPD zu.
Alexander Dobrindt zeiht es aus dem Verkehrsministerium wieder in den Bundestag. Er habe seine Bereitschaft erklärt, Landesgruppenchef zu werden. Parteichef Seehofer schließt personelle Konsequenzen aus.
Mit ihrem Auszug aus der neuen Fraktion eröffnet Frauke Petry ein weiteres Schlachtfeld in der zerstrittenen AfD. Doch Petrys Kampfansage an Gauland ist nicht das größte Problem der Rechtspopulisten im Bundestag. Eine Analyse.
Wenn Union, FDP und Grüne über eine Koalition verhandeln, dann liegen einige umstrittene Fragen vor ihnen – aber auch einige überraschende Übereinstimmungen.
Die Volksparteien verlieren, die Kleinen legen zu – und die AfD dominiert auch am Morgen nach der Wahl die politische Debatte im Land. Jetzt müssen sich die Parteien neu sortieren.
Der niedersächsische SPD-Innenminister Boris Pistorius steht vor einer schwierigen Landtagswahl. Im FAZ.NET-Gespräch steht er hinter der Ankündigung von Martin Schulz, Parteivorsitzender zu bleiben.
Es ist das schlechteste Wahlergebnis der Union seit 1949. Trotzdem feiert die CDU Angela Merkel. Doch der Erfolg der AfD, Jamaika und die Nachfolgedebatte werden für sie zur Belastung.
Der Erfolg der AfD ist eine Zäsur. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik ist eine Partei im Parlament vertreten, die sich rechts der Union positioniert. Alexander Gauland kündigt als dritte Kraft eine harte Opposition im Bundestag an.
Die Christsozialen gehen mit einem der schlechtesten Ergebnisse ihrer Geschichte in die nächste Legislaturperiode. Doch das kommt für die CSU nicht unerwartet: Horst Seehofer hat sich bereits vorher abgesichert.
Für die SPD ist es das schlechteste Ergebnis seit 1949. Die Partei will sich nun nach der vierten Wahlniederlage seit 2005 rundum erneuern. Eine Konsequenz aus dem Desaster nehmen die Genossen jedoch fast erleichtert auf.
Am Abend vor der Wahl trifft sich der Landesverband der AfD Sachsen zur Kundgebung in Görlitz. Ohne Frauke Petry. Die hatte zuvor abgesagt – wegen „innerparteilichen Querelen“. Dafür tritt einer ihrer Feinde auf.
Seit zwölf Jahren regiert Angela Merkel als Bundeskanzlerin, noch länger herrscht sie als Parteivorsitzende über die CDU. Wer könnte in der Partei ihr Erbe antreten? FAZ.NET stellt vier mögliche Nachfolger vor.
Zum Wahlkampfabschluss findet SPD-Herausforderer Martin Schulz noch einmal deutliche Worte gegen Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin demonstriert dagegen Gelassenheit – und ist sich bei einem Thema dennoch einig mit ihrem Kontrahenten.
Die Grünen wollen unbedingt regieren. Besonders im Südwesten sind die Erwartungen hoch. Doch Winfried Kretschmann, einer ihrer prominentesten Wahlkämpfer, ist kaum zu sehen. Weshalb?
Diese Bundestagswahl ist an Langeweile kaum zu überbieten, sagen manche. Aber das ist ein Irrtum: Sie geht am Wahlabend erst richtig los. Und zwar aus vier Gründen.
An diesem Sonntag wird Angela Merkel aller Voraussicht nach für ihre vierte Legislaturperiode gewählt. Und spätestens am Montag beginnt die Nachfolgedebatte und die CDU hat ein Problem.
In Moskau wird über die Bundestagswahl in viel milderem Ton gesprochen, als über die Präsidentenwahlen in Amerika und Frankreich. Man will Berlin schließlich wieder als Partner gewinnen.
In der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF fehlten die Kanzlerin und ihr Herausforderer. Sie verpassten damit eine gute Gelegenheit zum harten Schlagabtausch mit Alexander Gauland von der AfD.
Kurz vor der Bundestagswahl kann auch die AfD keinen Skandal mehr gebrauchen. Wie der Vorsitzende Jörg Meuthen verhindern will, dass Äußerungen von Frauke Petry weitere Kreise ziehen.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Richtungskampf im Front National ein prominentes Opfer fordern würde: Florian Philippot verlässt die Partei.
Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise kritisierte Edmund Stoiber die Kanzlerin scharf – jetzt findet er nur noch lobende Worte für Angela Merkel. Ein Gespräch über politische Konkurrenz rechts neben der CSU, das Klima in der Union und seine legendäre Transrapid-Rede.
Die rechtsextreme Partei kämpft mit der Niederlage bei der französischen Präsidentenwahl. Mit Florian Philippot verliert Marine Le Pen jetzt auch noch ihren wichtigsten Ideengeber. Wie geht es weiter mit dem Front National?
Alexander Ceferin und Gianni Infantino plädieren für eine Transferreform: Die Präsidenten der internationalen Fußballverbände Uefa und Fifa bitten die Politik um Hilfe. Zudem gibt es Personalentscheidungen.
Frankreichs Präsident hat weitreichende Pläne für den Umbau der Europäischen Union. Die will er bald konkretisieren – und so offenbar Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen nehmen.