Vom Teilen und Herrschen
Jahrelang hat der Zweikampf zwischen Seehofer und Söder die CSU geprägt. Nun soll jeder eines der beiden wichtigsten Ämter bekommen. Wird das funktionieren?
Jahrelang hat der Zweikampf zwischen Seehofer und Söder die CSU geprägt. Nun soll jeder eines der beiden wichtigsten Ämter bekommen. Wird das funktionieren?
Die neue Doppelspitze der CSU teilt die Macht in der Partei. Doch kann die CSU so tatsächlich wieder erstarken? Ein Blick in die Vergangenheit gibt ihr etwas Hoffnung.
Die Doppelspitze sei keine Gefahr für die CSU – im Gegenteil, glaubt Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer. Er ist überzeugt davon, dass Söder und Seehofer gut miteinander zusammenarbeiten werden.
Nach der Kür seines Rivalen Markus Söder zum künftigen Ministerpräsidenten gibt sich Horst Seehofer aufgeräumt. Bei seiner eigenen Zukunft bleibt er nebulös.
Die SPD-Parteiführung hat sich für ergebnisoffene Gespräche mit der Union über eine mögliche Regierungsbildung ausgesprochen. Ende der Woche muss aber noch der Parteitag zustimmen.
Wer die AfD auf dem Weg zu einer normalen Partei sah, ist in Hannover eines Besseren belehrt worden. Stattdessen gibt es in der Partei eine gefährliche Patt-Situation.
Ein Bayer versucht das Unmögliche: Den Weg frei machen und gleichzeitig seinem Konkurrenten noch ein bisschen im Weg stehen. Wohin diese Route Seehofer am Ende führen könnte, steht im FAZ.NET-Countdown.
Deutschland steht vor Richtungsentscheidungen. Die gestrige Will-Sendung zeigte, dass Merkel wohl die falsche Kanzlerin für diese Zeit ist – vor allem, wenn sie in eine Minderheitsregierung führen muss.
Die Überraschung nach Wochen des Dauerstreits: Horst Seehofer ist wohl bereit, schon vor der Landtagswahl sein Amt als Ministerpräsident abzutreten. Findet die CSU jetzt zur Geschlossenheit zurück?
Zwei Journalisten haben herausgefunden, wie der frühere Bundeskanzler die Öffentlichkeit in der Spendenaffäre Ende der Neunziger getäuscht hat: Doch wofür setzte Kohl das Geld ein?
Mit ihrem internen Fingerhakeln um Seehofers Erbe bietet die CSU mal wieder ganz große Unterhaltung. Doch offenbar reicht das den Bayern heute nicht mehr. Ist ihnen der Humor abhandengekommen?
Mit der Doppelspitze Meuthen-Gauland hat sich die AfD weiter rechts ausgerichtet. Für die gemäßigteren Kräfte wird Alice Weidel in den Vorstand gewählt – und muss sich Sticheleien von Björn Höcke gefallen lassen.
Einigen AfD-Abgeordneten fällt der Wechsel von Volkstribunen zu Berufspolitikern sichtlich leicht. Das beunruhigt den Parteivorsitzenden Meuthen offenbar so, dass er auf dem Parteitag gegensteuert.
Der chaotische Abend von Hannover zeigt, dass die AfD so gespalten ist wie eh und je. Dafür reicht schon der kurze Auftritt einer eigentlich Unbekannten. Ein Kommentar.
Überraschende Wende bei den Wahlen zum Ko-Vorsitzenden der AfD: Nachdem zwei Wahlgänge erfolglos bleiben, tritt Alexander Gauland doch an – und bekommt prompt die nötige Mehrheit.
Der CSU-Chef beharrt darauf, dass es noch keine Festlegung auf eine Spitzenkandidatur für die Landtagswahl gebe. Wer den Medien gesagt habe, Joachim Herrmann wolle es machen, meine es nicht gut „mit uns“, so Seehofer.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen blickt auf dem Bundesparteitag zurück auf eine Geschichte der Erfolge, die ihn emotional werden lässt. Heute sei alles anders als früher, sagt er. Es gebe kein Kampfgeschrei mehr.
Jörg Meuthen und Georg Pazderski sollen die AfD in den nächsten beiden Jahren führen. Wie FAZ.NET auf dem Parteitag in Hannover erfuhr, wird der Fraktionsvorsitzende im Bundestag Alexander Gauland demnach auf eine Kandidatur verzichten.
Die CSU rüstet sich für eine weitere Etappe auf dem langen Marsch zu einer neuer Partei- und Regierungsspitze. Das Problem: Horst Seehofer hat seine Absichten bislang verschwiegen. Doch die Hinweise mehren sich.
Nur eine gründliche Bruchlandung wird die Sozialdemokraten noch davon abhalten, Verhandlungen über eine abermalige große Koalition zu führen. Über die wirklich wichtigen Themen aber spricht die SPD ebenso wenig wie die CDU.
Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?
Vor dem Treffen der Parteispitzen von Union und SPD mehren sich Stimmen von Sozialdemokraten, die sich gegen eine große Koalition aussprechen. Als Grund nennen vieles das Ja des Landwirtschaftsministers zu Glyphosat.
Die CSU-Landtagsfraktion droht, den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 selbst zu bestimmen. Söder hat sich schon in Stellung gebracht. Aber auch andere werden am Montag Seehofers Erbe antreten wollen.
Die Union wirbt für eine große Koalition – und warnt die SPD vor überzogenen Forderungen. Doch die Sozialdemokraten wollen sich teuer verkaufen, erst recht nach dem Glyphosat-Konflikt. Ein Überblick über die Lieblingsprojekte der SPD.
Die Landtagsfraktion der CSU will am Montag zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Möglicherweise wird dort über die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl entschieden – was wohl Markus Söder in die Hände spielt.
SPD-Chef Schulz rückt immer weiter von seinem strikten Nein zu einer Neuauflage der großen Koalition ab – und warnt seine Partei vor zu vielen Forderungen an die Union. Die sieht besonders ein SPD-Projekt kritisch.
Waren die Verhandlungen kurz vor dem Ziel oder längst auf dem falschen Weg? Innenansichten eines gescheiterten Experiments.
Hamburgs Bürgermeister ist bei den SPD-Anhängern laut einer Umfrage am beliebtesten. Auch der amtierende Parteivorsitzende Martin Schulz genießt trotz der Wahlschlappe weiterhin Rückhalt – aber nicht bei allen.
Die Grünen haben bis zu ihrer Schmerzgrenze verhandelt und sich sogar bei der Union Achtung erworben. Dennoch reicht es wohl wieder nur für die Opposition. Nun treffen sich die Delegierten zur kollektiven Aufarbeitung eines Traumas.
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles versucht, die Jusos für eine mögliche Neuauflage der großen Koalition zu gewinnen. Doch die Stimmung gegen eine neue Regierungsbeteiligung kann auch sie nicht rumreißen.
Eine Woche nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mecklenburg-Vorpommern erstmals auf die CDU-Parteibasis. Doch wer eine beunruhigte Vorsitzende erwartete, wurde überrascht.
Das Nein der SPD zu einer großen Koalition bröckelt. Für den Gang in ein schwarz-rotes Kabinett dürfte sie mehr als nur einen roten Teppich verlangen. Das steht auf dem Wunschzettel der SPD.
SPD-Vize Ralf Stegner nennt Hindernisse für eine schwarz-rote Regierung, zum Beispiel bei der Flüchtlingspolitik: Der Unionskompromiss zur Obergrenze sei verfassungswidrig und mit Sozialdemokraten nicht zu machen.
Der Grünen-Chef Cem Özdemir will 2018 nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Nun hat er mögliche Kandidaten für seine Nachfolge in der Partei benannt. Wen bringt er ins Gespräch?
Erst will die CSU ihre personelle Zukunft klären – und kommt dann zu keinem Ergebnis. Kann sich Seehofer am Ende doch noch retten?
Beim Bundeskongresses der Jusos in Saarbrücken bekräftigen die Jungsozialisten ihren Widerstand gegen eine Neuauflage der großen Koalition. Dann spricht Martin Schulz – und muss sich vor den jungen Genossen verteidigen.