#metoo-Debatte überschattet das Fest des Lichts
Die #metoo-Debatte hat Schweden nicht nur erreicht. Sie hat einen Sturm ausgelöst. Prominente sind betroffen – oder beschuldigt. Das hat auch Auswirkungen auf das traditionelle Fest des Lichts.
Die #metoo-Debatte hat Schweden nicht nur erreicht. Sie hat einen Sturm ausgelöst. Prominente sind betroffen – oder beschuldigt. Das hat auch Auswirkungen auf das traditionelle Fest des Lichts.
Soll man über die SPD lachen oder weinen? Die Versuche, sich vor einer Koalition zu zieren, trägt alle Züge eines alten Phänomens: Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Für Politikwissenschaftler Emanuel Richter liegt der Fall klar. Eine Kooperationskoalition wäre das Beste – nicht nur für die Sozialdemokraten.
Bei den Sondierungsgespräch findet die Bedächtigkeitsmaxime der Bundeskanzlerin zu ihrer eigentlichen Entfaltung. Aber die jüngst getroffene Prognose des neuen SPD- Generalsekretärs übertrifft die Erwartung selbst der Geduldigsten.
Die SPD steckt in der Zwickmühle. Weder große Koalition noch Opposition können die Genossen begeistern. Die Parteilinke versucht, die Vorteile beider Optionen zu vereinen. Zum Ärger der Union.
Ein Vertreter der rechten Flügels soll die französischen Republikaner aus der Krise führen. Doch die Granden der Partei misstrauen Laurent Wauquiez.
Frankreichs Konservative haben einen Hardliner an ihre Spitze gewählt. Dabei hatte Laurent Wauquiez seine politische Laubahn mit ganz anderen Positionen begonnen.
Die Grünen haben Angst davor, marginalisiert zu werden – und ringen um ihre Führung. Denn nach den gescheiterten Jamaika-Gesprächen sind hohe Posten rarer geworden.
Robert Habeck redet die Not bei den Grünen herbei – nicht ganz uneigennützig. Er drängt in den Parteivorsitz.
Bei der letzten Urwahl scheiterte Robert Habeck noch an Cem Özdemir, jetzt sieht der Hoffnungsträger vieler Grüner seine Zeit gekommen und will Parteivorsitzender werden. Aber was könnte aus den anderen grünen Spitzenpolitikern werden?
Bei Anne Will geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem. Es kommt zu schrägen Vergleichen. Man redet von der „Anerkennung von Realitäten.“ Doch welche sollen das sein?
Die FDP wird in dieser Wahlperiode Opposition sein. Sagt Christian Lindner. Oder vielleicht, hoffentlich, unter gewissen Umständen doch regieren. Sagen andere in der Partei. Ja, was denn nun?
Martin Schulz will die „Vereinigten Staaten von Europa“ gründen. Damit stößt er bei seinem möglichen Koalitionspartner auf Widerstand.
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck will Vorsitzender der Grünen werden und dafür seinen Posten in Kiel aufgeben. Dafür brauche er aber eine Übergangszeit, sagt er.
Auf dem Landesparteitag der Grünen in Baden-Württemberg steht vor allem Cem Özedmir im Vordergrund. Er tritt nicht mehr als Parteivorsitzender an, will sich aber weiter engagieren – die Frage ist nur: wo?
Die SPD will Teilzeit und Familienzeiten durchsetzen. Aber auch befristete Arbeitsverträge bekämpfen. Beides gleichzeitig wird nicht gehen.
Polens Ministerpräsident Morawiecki ist gerade im Amt – und wird bereits kritisiert. Schon höhnt die Opposition, der Nachfolger von Beata Szydlo könnte bald selbst wieder ersetzt werden.
Der SPD-Parteitag hat ergebnisoffenen Gesprächen mit der Union zugestimmt. Am Freitag soll noch der Parteivorstand über mögliche Sondierungen entscheiden. Außenminister Sigmar Gabriel gibt den Genossen schon einmal Ratschläge mit auf den Weg.
Große Koalition – oder doch nicht? Die Sozialdemokraten befinden sich in einem Dilemma, das sie selbst zu verantworten haben. Für ihr eklatantes Führungsversagen zahlt die Parteispitze nun einen hohen Preis. Ein Kommentar.
Horst Seehofer will offenbar nicht Minister in der neuen Bundesregierung werden. In einem Interview erklärt Bayerns scheidender Ministerpräsident, dass er loslassen könne – und was sonst seine Pläne sind.
Gerade erst hat sich die SPD für Gespräche mit der Union geöffnet, da raten führende Sozialdemokraten bereits wieder von einer neuen großen Koalition ab. Dabei liebäugelt ein SPD-Minister offenbar schon mit einem Postenwechsel.
Die SPD befindet sich nach den katastrophalen Wahlergebnissen in einer Sinnkrise. Auf dem Parteitag bekommen nur ganz bestimmte Funktionäre den Zorn der Delegierten zu spüren.
Vor Sondierungen über eine neue Regierung treiben die Politiker die Preise aberwitzig in die Höhe. Doch die Lage ist ernster, als manche Gäste bei Maybrit Illner wahrhaben wollen.
Bei seiner Wiederwahl zum SPD-Vorsitzenden bekommt Martin Schulz deutlich weniger Zuspruch als noch im März. Und seine Partei ist zerrissen wie lange nicht. Ein Kommentar.
Die SPD hat sich auf ihrem Parteitag für Gespräche mit der Union über eine Regierungsbildung ausgesprochen – und Martin Schulz wieder zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Trotzdem lässt der Seitenhieb aus Bayern nicht lange auf sich warten.
Der bisherige Wirtschafts- und Finanzminister Mateusz Morawiecki wird neuer polnischer Regierungschef Polens. Zuvor hatte Ministerpräsidentin Beata Szydlo ihren Rücktritt eingereicht – obwohl sie ein Misstrauensvotum überstanden hatte.
In der SPD haben alle Angst vor einer großen Koalition. In Berlin träumen die Sozialdemokraten von einem Kenia-Bündnis oder der Tolerierung einer Minderheitsregierung. Unterstützung bekommen sie dabei vom heimlichen Star des Parteitags.
In seiner Parteitagsrede wirbt Martin Schulz um das Vertrauen der SPD-Basis. Er erinnert die Genossen an die Erfolge der Vergangenheit, warnt vor parteiinternen Machtspielchen – und markiert schon mal die Grenzen für Gespräche mit der Union.
Auf dem Parteitag warnt der SPD-Vorsitzende die Genossen vor einem kategorischen Nein zur Regierungsbeteiligung, will sich aber alle Optionen offen halten. Entscheidend sei, was die SPD in möglichen Gesprächen mit der Union durchsetzen könne.
Minderheitsregierungen geben mehr Geld aus, weil sie sich Mehrheiten „erkaufen“ müssen? Stimmt nicht, sagt eine neue Studie.
Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert führt die Gegner der großen Koalition in der SPD an. Im FAZ.NET-Interview spricht er über Koalitionsgespräche und seine Erwartungen an den Bundesparteitag der SPD.
Nach der Wahl hat sich die SPD gegen eine große Koalition gewehrt wie nie zuvor. Jetzt muss sie sie wohl doch wieder eingehen – was macht diese Kehrtwende mit den Genossen? Eindrücke von einer ratlosen Parteibasis.
GroKo oder keine GroKo? Für Schulz steht beim Parteitag alles auf dem Spiel. Er braucht ein respektables Wahlergebnis, um die Gespräche mit der Union aufzunehmen. Die will allerdings nicht mehr lange warten.
Sandra Maischberger diskutiert unter anderem mit Oskar Lafontaine über die schwierige Lage von Martin Schulz beim Parteitag der SPD. Kommt es gar zum Sturz des Parteichefs?
Es bleiben Erdogan nicht viele Orte, zumal in Europa, an die er unbeschwert reisen kann. Umso freudiger hat er jetzt eine Einladung aus Griechenland angenommen. Es geht aber um mehr als nur Händeschütteln.
Kurz vor dem Parteitag geht der konservative „Seeheimer Kreis“ der SPD mit der Partei hart ins Gericht. In einem Papier fordert er „wirtschaftliche Kompetenz“, wischt Forderungen nach einem Links-Ruck beiseite – und übt scharfe Kritik an der Parteiführung.