Game of Gabriel
Martin Schulz und Sigmar Gabriel schienen zu sein, was in der Politik eigentlich nicht geht: Freunde. Dann kam die Macht dazwischen. Die Geschichte einer Entfremdung.
Martin Schulz und Sigmar Gabriel schienen zu sein, was in der Politik eigentlich nicht geht: Freunde. Dann kam die Macht dazwischen. Die Geschichte einer Entfremdung.
Markus Lanz beschäftigt sich mit dem Theater bei den Sozialdemokraten. Sein Gast Robert Habeck von den Grünen hat mehr Verständnis für die SPD als die Sozialdemokraten selbst. Damit verfolgt er einen Plan.
In der SPD ist die Zeit der Abrechnung gekommen. Der derzeitige Außenminister Sigmar Gabriel erhebt schwere Vorwürfe gegen den Parteivorsitzenden Martin Schulz und wird dabei auch persönlich.
Am Ende des langen Ringens zwischen Union und SPD ging es nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Posten. Zwischen stundenlangem Schweigen und brutaler Zermürbungsstrategie – so verlief die letzte Nacht der Koalitionsverhandlungen.
Mit Sigmar Gabriel verliert die SPD einen ihrer profiliertesten Männer. Im Machtkampf mit dem langjährigen Parteifreund hat sich Martin Schulz für seine eigene Karriere entschieden. Eine Analyse.
„Puuuh! Wir haben wenigstens noch das Kanzleramt“, twitterte der CDU-Abgeordnete Olav Gutting nach der Einigung der Groko-Verhandler und wurde damit über Nacht bekannt. Er kann immer noch nicht fassen, wie viel die SPD bekommen soll – und wie wenig die Union.
Nachrichtensendungen, Extras und Spezials – ARD und ZDF widmen den Abend ausführlich dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Doch über die Landesgrenzen hinaus wagt sich keiner.
Der Ehrgeiz von Andrea Nahles war schon früh zu spüren, aber sie wusste, wann ihre Chance kommen würde. Nun wird sie die erste Frau an der SPD-Parteispitze.
Nach knapp einem Jahr will SPD-Chef Martin Schulz den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles übergeben. Das hat er auf einer Pressekonferenz im Willy-Brandt-Haus angekündigt.
Die SPD hat die Koalitionsverhandlungen gewonnen, die CSU ist zweiter Sieger. Die CDU bekommt die Reste. Doch noch steht der Erfolg der Sozialdemokraten auf wackligen Beinen.
Wenn Martin Schulz Außenminister einer künftigen Regierung wird, will er seinen Parteivorsitz abgeben. Dieser soll dann an die aktuelle Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles gehen, die Schulz bei der gemeinsamen Pressekonferenz ebenso lobte.
Kanzlerin Merkel wird die Mitte der Gesellschaft noch stärker schröpfen – und die SPD jubiliert.
Deutschland wartet seit Monaten auf eine Regierung. Auch diese Nacht brachte bei den Koalitionsverhandlungen keinen Durchbruch. Wie geht es jetzt weiter?
Die FDP verschickt derzeit eine Menge Pressemitteilungen. Ihr Inhalt ist dabei immer derselbe. Christian Lindner ist phantastisch. Alle anderen sind alt oder blöd.
Noch haben sich Union und SPD nicht komplett geeinigt – doch die Juso-Pläne, wie die große Koalition noch verhindert werden kann, nehmen konkrete Formen an. Dabei ist noch nicht einmal ausgemacht, ob das Votum der SPD-Basis überhaupt zulässig ist.
Union und SPD verhandeln im Willy-Brandt-Haus weiter über eine Koalitionsvereinbarung. Die Unterhändler bereiten sich schon auf eine lange Nachtsitzung vor.
Lange Zeit waren Deutschlands Konzernchefs stolz auf ihre Nähe zu Angela Merkel. Spätestens seit dem Dieselskandal ist damit Schluss. Schon vor der Neuauflage der großen Koalition ist das Vertrauen dahin.
Sind das die letzten Meter bis zur nächsten großen Koalition? Eigentlich wollen die Parteien ihre Koalitionsverhandlungen am Sonntag beenden – doch bei einigen Themen wird noch heftig diskutiert. Und in der SPD steht schon die nächste Debatte an.
Martin Schulz führt längst nicht mehr die SPD an. Das strategische Zentrum der Sozialdemokraten leitet die Fraktionschefin Andrea Nahles. Will sie die nächste Kanzlerin werden?
Die rumänischen Sozialdemokraten sind von Korruption durchzogen und haben dennoch viele Wähler. Die Suche nach den Gründen führt in die arme Provinz Teleorman.
Die Positionen der beiden Sprecher der CDU/CSU und SPD müssten in Zukunft nun zusammengeführt werden. Wie geht es voran mit den Koalitionsverhandlungen der beiden Parteien?
Die SPD lässt ihre Mitglieder über die Regierungsbildung abstimmen – und hebelt damit das repräsentative Prinzip des Grundgesetzes aus. Damit schadet sie dem Parlamentarismus. Ein Gastbeitrag.
Es gilt zur Zeit als Spaß, in die SPD einzutreten, um an der Abstimmung über eine Koalition teilzunehmen. Ein Mitgliederentscheid darf aber weder eine Regierung bilden noch sie verhindern. Ein Kommentar.
Einigen sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag, wird die SPD-Basis darüber abstimmen. Moritz Enninger ist neu in die Partei eingetreten. Im FAZ.NET-Interview spricht er über Hilferufe, Zwei-Monats-Mitgliedschaften – und sein Kreuz für oder gegen die Groko.
Besonders demokratisch geht es nicht zu, wenn die italienischen Parteien ihre Kandidatenlisten festlegen. Nicht einmal bei der Fünf-Sterne-Bewegung, die sich gerne basisdemokratisch gibt.
Die SPD verkörpert immer wieder einmal mehrere Parteien. Hier wird ein führender Linker gewürdigt.
Schon im Vorfeld warnten Wissenschaftler vor dem teilweisen Erlass der Kitakosten. Eine Studie bestätigt diese Zweifel jetzt – und macht Vorschläge für ein effizienteres System.
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Mit der Wahl von Robert Habeck und Annalena Baerbock an die Parteispitze brechen die Grünen mit alten Traditionen. Vor allem Habeck könnte dafür sorgen, dass bald ein frischer Wind bei der ehemaligen Protestpartei weht.
Björn Höckes zeichnet sein Feindbild Islam immer wieder in grellen Farben. Auf einer Parteiveranstaltung kündigte er nun an, auch außerhalb Deutschlands gegen die Religion vorgehen zu wollen: „wenn wir die Macht bekommen.“
Das Vorhaben von Martin Schulz, einen Ministerposten im Merkel-Kabinett anzutreten, ist umstritten. Er selbst lässt die Frage offen – und knüpft sie an eine Bedingung.
Die Grünen haben jetzt zwei Realo-Vorsitzende – die Flügellogik von einst ist passé. Und schon melden sich die Mahner: Ist die Öko-Partei von einst jetzt überhaupt noch eine linke Partei?
Die Grünen wollen wieder jung sein: Annalena Baerbock und Robert Habeck bilden die neue Doppelspitze. Sie werden neue Wege finden müssen, um außerhalb des Bundestags Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Grünen haben erstmals eine Realo-Doppelspitze: Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock setzte sich klar gegen die Parteilinke Anja Piel durch. An ihre Seite wurde Robert Habeck gewählt.
Auf ihrem Parteitag verabschieden sich die Grünen nicht nur von Cem Özdemir – auch ein Stück Identität verliert die Partei. Für Robert Habeck ist der Weg an die Parteispitze damit frei.
Alexander Dobrindt hat überlebt, trotz Pkw-Maut und Dieselskandal. Und nach den Jamaika- und Groko-Sondierungen bleibt der Eindruck, dass mit ihm auch künftig zu rechnen ist – nicht unbedingt zur Freude der anderen Parteien.