Wohin jetzt mit all den Schulz-Autogrammen?
Wenn ein Politiker zurücktritt, geht das Leben weiter. Aber anders. Übrig bleiben seine Autogrammkarten und Buttons. Was passiert damit?
Wenn ein Politiker zurücktritt, geht das Leben weiter. Aber anders. Übrig bleiben seine Autogrammkarten und Buttons. Was passiert damit?
„Eine totale Diktatur“: Oppositionschef Laurent Wauquiez beklagt, dass es in Frankreich keine Gewaltenteilung gebe. Der Skandal um die Äußerungen des Vorsitzenden der Republikaner weitet sich damit aus.
Niedrige Umfragewerte, innerparteiliche Querelen, eine Führungskrise: Die SPD steht am Scheideweg. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil über den Zustand der Sozialdemokratie und die große Koalition in Hannover.
Juso-Chef Kevin Kühnert ist auf Tournee, um eine weitere Groko zu verhindern. Was will der Mann, der eben noch Kommunalpolitik machte und nun sogar die Kanzlerin stürzen könnte?
Paul Ziemiak, Chef der Jungen Union, stichelt gegen Merkel. Aber bloß nicht zu viel: Das könnte ja der Karriere schaden. Denn die hat in der CDU durch Konfrontation noch keiner gemacht.
Annegret Kramp-Karrenbauer könnte ehemaligen Mitgliedern und Wählern der CDU wieder das Gefühl von politischer Heimat geben. Dazu muss sie den Verdacht entkräften, sie sei als Angela Merkel 2.0 ins Amt der Generalsekretärin berufen worden.
Die Union bräuchte mehr als eine personelle Erneuerung, denn sie hat sich in der jüngeren Vergangenheit eher als Zeitgeist-Surferin hervorgetan.
Sigmar Gabriel hat eine Kampagne gestartet, die ihn als Minister im Amt halten soll. Doch in der SPD hat der einstige Vorsitzende kaum noch Unterstützer. Nun setzt er auf öffentlichen Druck.
Eine Partei liegt am Boden – und eine Frau soll die Trümmer aufräumen: Gibt es Parallelen zwischen dem Aufstieg der Kanzlerin und dem von Andrea Nahles?
Im Fall Özdemir haben sich die Reihen von den Grünen bis in die AfD hinein geschlossen. Von Montag an darf aber wieder aus ganz anderen Gründen gezittert und gebangt werden.
Der Bundesentwicklungsminister selbst würde ebenfalls gern sein Amt behalten. Wie bei Gabriel verweist er auf seine Erfahrungen und das Vertrauen, das er aufgebaut habe.
Von Dienstag an stimmen rund 463.000 SPD-Mitglieder ab: Noch eine große Koalition? Oder lieber „NoGroko“? Auch wenn sich die SPD-Spitze optimistisch gibt - das Votum wird eng.
Sigmar Gabriel will unbedingt Außenminister bleiben. Seine Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz ist auch eine Bewerbung um dieses Amt – zum Ärger der SPD-Führung. Eine Analyse.
„Es geht nicht um Personen, es geht um unser Land“: Olaf Scholz im Gespräch über politische Auslaufmodelle, das Großthema Einwanderung – und wie die SPD zum Kraftzentrum werden kann.
Wenn am Sonntag Wahl wäre, käme die SPD laut einer Umfrage auf 16 Prozent. Damit liegen die Sozialdemokraten noch einen Punkt vor der AfD. Die Mehrheit der Befragten glaubt nicht, dass Andrea Nahles die SPD wieder nach vorne bringt.
Nach den rassistischen Aussagen von Sachsen-Anhalts AfD-Chef Poggenburg ist die Empörung groß. Er hoffe, dass sich die Bürger „nicht vor diesen Karren spannen lassen“, sagte Bundespräsident Steinmeier. Der AfD-Vorsitzende Gauland will Poggenburgs Äußerungen aber nicht verurteilen.
Die Kapriolen in der SPD sorgten für einen Themenwechsel, aber der Titel passte: Die deutsche Politik vermittelt nämlich auch den Eindruck eines Aufbruchs ins Ungewisse. Der wäre aber kurioserweise gerade mit der Bundeskanzlerin zu bewältigen.
Sachsen-Anhalts AfD-Chef äußert sich abfällig beim politischen Aschermittwoch. Zuvor schon hatte er angekündigt, einen Beschluss aufzuheben, wonach AfD-Mitglieder nicht als Pegida-Redner auftreten dürfen.
Bei seinem ersten Auftritt als kommissarischer SPD-Chef bittet Olaf Scholz die Genossen um ihr Ja zum Koalitionsvertrag. Für Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer findet er wenig schmeichelhafte Worte.
SPD-Vize Manuela Schwesig warnt vor einer Urwahl des Parteivorsitzenden. Kritik an der Entscheidung des Parteivorstandes weist sie zurück. Der kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz definiert derweil große Ziele.
Die SPD bekommt eine neue Vorsitzende. Zuvor soll Olaf Scholz die Gemüter an der Basis beruhigen. Mehr als reichlich Stoff für den heutigen Politischen Aschermittwoch.
Aufregung vor dem geplanten Wechsel in der SPD-Führung: Das Präsidium geht auf die Kritik von Teilen der Basis ein. Scholz soll die Partei kommissarisch führen, Nahles ihm als Vorsitzende folgen – und die Parteispitze hofft, dass das den Unmut besänftigen kann.
Am 22. April will die SPD bei einem außerordentlichen Parteitag in Wiesbaden die Vakanz an ihrer Spitze beenden. Hessen-SPD-Chef Schäfer-Gümbel stellt sich schon hinter Andrea Nahles.
Das SPD-Präsidium hat Fraktionschefin Andrea Nahles als künftige Parteivorsitzende vorgeschlagen. Bis zu einem Sonderparteitag am 22. April soll SPD-Vize Olaf Scholz die Partei kommissarisch führen. Martin Schulz zieht sich zurück.
In der SPD regieren nach dem Absturz von Martin Schulz Chaos und Streit. Wie könnte Angela Merkels Personalplanung aussehen, um den Übergang in der CDU friedlicher zu gestalten? Besonders ein jüngerer Politiker hält sich bereit.
Vor fast zehn Jahren stürzte Kurt Beck als SPD-Vorsitzender ähnlich unschön wie jetzt Martin Schulz. In einem Interview übt er heftige Kritik an den Umgangsformen in der Partei – und macht sich für Andrea Nahles stark.
Andrea Nahles am Ziel: Sie soll heute für das Amt der SPD-Vorsitzenden nominiert werden. Was ein Mitgliederentscheid alles ins Rollen bringen kann! Zum Trost: Es muss nicht alles falsch sein.
Die Schulz-Nachfolgefrage wird zum Streitthema. Parteivize Manuela Schwesig verlangt rasche Klärung, die SPD-Linke mag sich nicht mehr alles von oben vorschreiben lassen. Und Sigmar Gabriel zeigt Anzeichen des Bedauerns.
Die Bundeskanzlerin gibt sich im Fernsehinterview unverdrossen. „Schmerzhaft“ seien die Zugeständnisse an die SPD im Koalitionsvertrag, aber alternativlos. Das Toben in ihrer eigenen Partei beantwortet sie mit Floskeln. Merkel tut so, als habe sie den Schuss noch immer nicht gehört.
Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch kritisiert die CDU-Führung und Kanzlerin Merkel: „Sie schulden den Wählern eine Antwort auf die Frage, welches die nächste Generation ist, die Verantwortung übernimmt.“
CDU, CSU und SPD haben erbittert verhandelt, Rücktrittsdrohungen inklusive. Doch als sie fertig waren, ging der Ärger erst los.
Ein Großteil der SPD-Sympathisanten befürwortet eine neue Regierung mit der Union. Auch die Mehrheit der Deutschen hofft auf eine Zustimmung der Sozialdemokraten.
Arbeiten im Schichtsystem, zu viele Patienten, zu wenig Zeit: Pflegekräfte in Deutschland sind oft ausgebrannt. Die Politik verspricht mehr Personal. Aber will eigentlich noch jemand Altenpfleger werden?
Bei den Sozialdemokraten aus NRW herrschte schon länger Unmut über den eigenen Parteichef. Jetzt hat ausgerechnet sein eigener Landesverband Martin Schulz den entscheidenden Stoß verpasst. Die Erleichterung über den Rückzug ist groß.
Die Ära Schulz ist die bitterste der SPD. Die Frage ist jetzt: Wie lange gibt es die Sozialdemokraten noch?
Martin Schulz zieht sich zurück, Sigmar Gabriel punktet. In der SPD ist nun alles wieder offen – auch was aus Andrea Nahles und Olaf Scholz wird.