Für Gossensprache war man sich zu fein
André Poggenburgs Aschermittwochsrede war der Hauptgrund für seinen Rücktritt, aber nicht der einzige. Weder seine Radikalität noch sein schlechtes Benehmen waren eine Neuigkeit in der AfD.
André Poggenburgs Aschermittwochsrede war der Hauptgrund für seinen Rücktritt, aber nicht der einzige. Weder seine Radikalität noch sein schlechtes Benehmen waren eine Neuigkeit in der AfD.
Dem Wirtschaftsministerium stehen derzeit allerlei Veränderung bevor. Dabei bleibt es nicht nur beim Farbwechsel von rot zu schwarz. Denn die Unionspolitiker halten das Ressort für nicht stark genug.
Während die SPD rätselt, mit wem sie ihre Ministerposten bestücken soll, muss sich eine CDU-Frau in Frankfurt möglicherweise auf die nächste Niederlage vorbereiten. Zum Weltfrauentag zeigt sich aber, dass die meisten Frauen von Erfolg gekrönt sind.
Seit die AfD im Bundestag sitzt, sind die Debatten erheblich rauer als früher. Doch nicht nur ganz rechts werden scharfe Worte verwendet.
Die Tafel in Essen nimmt bis auf weiteres nur Deutsche als neue Kunden an, bürgerschaftliches Engagement sieht sich durch politische Entscheidungen überfordert. Und wie passt Armut in Deutschland ins System?
Horst Seehofer hat erfolgreich allen Anwärtern auf einen CSU-Ministerposten eine Stelle in der Regierung verschafft – dafür wurde sogar ein neuer Posten geschaffen.
In Italien haben die populistischen Kräfte gewonnen: die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega. Doch eine Mehrheit bringen beide nicht zustande. Unsichere Zeiten stehen bevor.
Nach dem Scheitern seiner sozialdemokratischen Partei bei den Wahlen in Italien zieht der frühere Ministerpräsident Matteo Renzi Konsequenzen: Er macht den Weg frei für einen neuen Parteivorsitzenden.
Für die CSU wird Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitales ins Kanzleramt gehen. Neben dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer sitzen Andreas Scheuer und Entwicklungsminister Gerd Müller im Bundeskabinett.
Die frühere AfD-Chefin Frauke Petry wirft den aktuellen Parteivorsitzenden vor, sich von der Pegida-Bewegung instrumentalisieren zu lassen. Die Partei sei für sie unerträglich geworden.
Als das Ergebnis des SPD-Mitgliedervotums verkündet wird, ist es plötzlich still – zwar herrscht Erleichterung, doch verkneift man sich jeden Jubel: Wunden müssen heilen.
Noch steht die Regierung nicht. Trotzdem soll Jens Spahn der Nachfolger von Hermann Gröhe im Gesundheitsministerium werden. Die beiden CDU-Politiker verbindet dabei eine ganz besondere Beziehung.
Die SPD lässt sich noch einmal in die Pflicht nehmen. Doch nicht nur sie steht jetzt vor der schwierigen Aufgabe, sich in der Regierungsverantwortung zu erneuern.
Die SPD-Mitglieder haben sich klar für die Groko ausgesprochen. Enttäuschung herrscht bei den Jusos und Erleichterung bei Union und SPD. Die AfD spricht von einer „Katastrophe“ für Deutschland.
Schon vor der Bekanntgabe des Ergebnisses des Mitgliederentscheids diskutiert die SPD schon über das nächste Votum. Gegner der Groko wollen eine Urwahl für den Parteivorsitz durchsetzen.
Bei den Parlamentswahlen wird in Italien an diesem Sonntag zum ersten Mal das neue Wahlgesetz angewendet. Es soll wieder geändert werden, um möglichst schnell noch einmal zu wählen.
Die SPD gibt am Vormittag das Ergebnis ihres Groko-Mitgliederentscheids bekannt. Die Partei will in neuem Glanz erstrahlen, nur wie? Auf der Klausurtagung am Vorabend lobte sich die SPD-Führung zunächst einmal selbst.
2016 wurde das Kooperationsverbot mit dem fremdenfeindlichen Bündnis Pegida erlassen. AfD-Politiker sahen sich darin in ihrem Recht beschnitten, als Parteivertreter aufzutreten. Jetzt ist das Verbot gekippt worden.
Noch bis 24 Uhr können die SPD-Mitglieder darüber abstimmen, ob die SPD in eine große Koalition gehen soll oder nicht. Das Ergebnis könnte Klarheit bringen – oder ist die Ungewissheit danach nur noch größer?
Das Schicksal der Groko entscheidet sich am Sonntag. Dann wird das Ergebnis der SPD-Mitgliederbefragung bekanntgegeben. Was passiert, wenn es zum „Nein“ kommt? Mögliche Szenarien.
Seit Frauke Petry die AfD verlassen hat, hört man wenig von der einstigen Parteivorsitzenden. Wie läuft es mit ihrem Projekt, der „Blauen Wende“? Der Versuch einer Annäherung.
Sie sei optimistisch, dass die Parteimitglieder mehrheitlich für die Annahme des Koalitionsvertrags mit der Union stimmen, sagte SPD-Fraktionschefin und designierte Parteivorsitzende.
Die neue Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer startet in ihr Amt mit viel Rückenwind. Diesel-Auto-Besitzern droht hingegen eine Vollbremsung.
Auf dem Bundesparteitag stimmt die CDU mehrheitlich für den Koalitionsvertrag. Die Delegierten diskutierten ungewöhnlich heftig – und bejubeln ihre Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Er kündigte sich einst an als der große Erneuerer: Nun hat der ehemalige Ministerpräsident Italiens viele Feinde, und ihm droht eine Wahlschlappe – doch aufgeben will er nicht.
In ihrer Bewerbungsrede als Generalsekretärin begeistert Annegret Kramp-Karrenbauer die CDU-Delegierten in Berlin. Doch ihr Wahlergebnis ist auch eine Bürde für die Saarländerin.
Der Negativtrend bei der SPD schlägt auch in Hessen voll durch. Von der Stimmungslage profitiert Schwarz-Grün - obwohl die CDU den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt.
Der Front National steckt in der Krise. Die Vorsitzende Marine Le Pen wird von ihrem Vater und ihrer Nichte attackiert – und die Blamagen des Wahlkampfs wirken nach.
Anne Will diskutiert mit ihren Gästen Angela Merkels neue Ministerriege. Ein Historiker schafft es, den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier aus der Reserve zu locken.
Thomas De Maizière wird dem nächsten Kabinett nicht angehören. Im Gespräch mit der F.A.Z. äußert er sich skeptisch über den neuen Zuschnitt des Innenministeriums. Und über die Fähigkeiten seines möglichen Nachfolgers.
Wenn Angela Merkel am Sonntag bekannt gibt, wer aus der CDU ins Kabinett ihrer dritten großen Koalition eintreten soll, dürfte es Überraschungen geben. Wird die Kanzlerin die erste sein, die ihre Nachfolge selbst regelt?
Dieser Hoffnungsträger ist nicht in die SPD eingetreten. Und über jedes Stöckchen springt er auch nicht.
Juso-Chef Kevin Kühnert kämpft verbissen gegen die Groko und macht seiner Parteispitze damit das Leben schwer. Sigmar Gabriel drückt ihm langfristig trotzdem die Daumen.
Was den Kampfmittelräumern zu verdanken ist, konnten die F.A.Z.-Mitarbeiter gestern am eigenen Leib bei einer Bombenentschärfung erfahren. Die Redaktion ist wieder handlungsfähig – und das soll Europa in der Flüchtlingskrise auch werden.
Der Koalitionsvertrag fordert einen „neuen Aufbruch für Europa“. In der Bevölkerung stößt dieses Vorhaben auf Zustimmung.
Jörg Meuthen und Alexander Gauland fordern eine Aufhebung des Kooperationsverbots mit der Pegida-Bewegung. Um bürgerliche Wähler nicht abzuschrecken, solle aber Lutz Bachmann besser „aus dem Schaufenster der Bewegung verschwinden“.