Guten Morgen!
Wenn ich „ich“ sage, meine ich „wir“: Die palästinensischen Regisseure Arab und Tarzan Nasser über die Hamas, Israel, ihr Exil in Paris und über ihren neuen Film „Gaza mon amour“.
Seit Wochen demonstrieren Palästinenser gegen einen von Siedlern errichteten Außenposten im Westjordanland. Nun gab es heftige Zusammenstöße mit zahlreichen Verletzten und einem Toten.
Die Brüder Nasser haben mit „Gaza mon amour“ einen Film gedreht, der für ein Genre steht, das es eigentlich gar nicht gibt: Normales palästinensisches Arthouse-Kino.
Im Westjordanland sind mehr als 140 Palästinenser bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften verletzt worden. Hunderte Menschen hatten sich in Beita versammelt, um gegen den nahegelegenen Außenposten Eviatar zu demonstrieren.
Die Eismarke Ben & Jerry’s will ihre Produkte nicht mehr in den israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland verkaufen. Das ruft nun die Regierung in Jerusalem auf den Plan.
Hannah Szenes’ tragische Geschichte kennt in Israel jedes Kind. Als nationale Ikone gefeiert, wurde sie auf ihre zionistische Rolle reduziert. Zu ihrem hundertsten Geburtstag gibt es eine spektakuläre Aktion.
Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Regimegegner begehrt ein Teil des Volkes gegen Mahmud Abbas auf. Dass die Demonstranten dem Präsidenten gefährlich werden, glaubt aber kaum jemand.
Unter Ministerpräsident Netanjahu waren die politischen Beziehungen zwischen Israel und Jordanien erkaltet. Nun soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden.
Nach wochenlangen Spannungen mit benachbarten Palästinensern haben israelische Siedler einen illegal errichteten Außenposten im Westjordanland verlassen. Die errichteten Gebäude sollen jedoch zunächst bleiben und werden von der Armee bewacht.
Als Reaktion auf Brandballons aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge Stützpunkte der Hamas angegriffen. Die Islamisten haben dort Waffen entwickelt, heißt es.
Ein nicht genehmigter Außenposten im Westjordanland bringt Israels neue Regierung in Bedrängnis. Die Siedler frohlocken. Manches deutet darauf hin, dass ihr Einfluss auf die Politik nicht geringer geworden ist.
Die Kritik an Palästinenserpräsident Abbas und seinen Sicherheitskräften hat zum Rückzug einer Partei aus der Regierung geführt. Seit Tagen gibt es Proteste nach dem Tod eines zuvor festgenommenen Aktivisten.
Eine Militärbasis und eine Raketenstellung der Hamas sollen laut israelischer Armee Ziel der Attacke gewesen sein. Die soll mit Maschinengewehren auf die Flugzeuge geschossen haben.
Der Aufmarsch von israelischen Nationalisten vor dem Damaskustor im arabischen Teil von Jerusalem ist eine bewusste Provokation. Doch Israel und die Hamas wollten eine weitere Eskalation vermeiden.
Die Eskalationsspirale droht wieder in Gang zu kommen. Israelische Nationalisten demonstrieren in Jerusalem, die Hamas schickt Brandballons aus dem Gazastreifen, in der Nacht reagiert die Luftwaffe mit Angriffen. Zumindest wurde dabei niemand verletzt.
Die Demonstration ist die erste Herausforderung Israels neuer Regierung unter dem ultrarechten Bennett. Bei Zusammenstößen mit der Polizei werden vor dem Marsch mehrere Palästinenser verletzt.
Die israelische Knesset wählt am Mittwoch ein neues Staatsoberhaupt. Die größeren Chancen der beiden Kandidaten werden dem früheren Minister Yitzhak Herzog zugeschrieben. Als im Volk beliebter gilt die Lehrerin Miriam Peretz.
Iran und seine arabischen Verbündeten wollen die Hamas stärker an ihre „Achse des Widerstands“ binden. Im Gazastreifen aber zögert man. Die meisten Palästinenser hegen keine Nähe zum Regime in Teheran.
Kein anderes Land hat so enge Beziehungen zur Hamas wie Qatar. Seit der Machtübernahme der Islamisten hat der Golfstaat den Gazastreifen mit etwa zwei Milliarden Dollar unterstützt – auch in Israel wird das anerkannt.
Nach elf Tagen Krieg mit Israel schweigen die Waffen wieder. Im Gazastreifen wurden mehr als 250 Menschen getötet. Der Konflikt trifft alle Palästinenser, auch wenn sich nicht alle auf die Seite der Hamas stellen.
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt auch in Deutschland die Gesellschaft. Im Interview spricht der Münchner Kabarettist Christian Springer über den hiesigen Antisemitismus, Kriegsverbrechen in Nahost und das Gute an jüdischen Witzen.
Um die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu stützen, reist der amerikanische Außenminister Antony Blinken in den Nahen Osten. Die Lage ist weiter angespannt, auch nach einem Messeranschlag in Jerusalem.
Die israelische Bestseller-Autorin Zeruya Shalev schreibt zum ersten Mal direkt über ihr Heimatland. „Schicksal“ basiert auf dem Leben ihres Vaters.