Saudische Signale
Ist mit den Äußerungen des saudischen Kronprinzen ein Frieden mit Israel in Reichweite? Das amerikanische Kalkül geht möglicherweise noch weiter.
Ist mit den Äußerungen des saudischen Kronprinzen ein Frieden mit Israel in Reichweite? Das amerikanische Kalkül geht möglicherweise noch weiter.
Drei Männer wurden bei einem Einsatz der Armee im palästinensischen Flüchtlingslager Dschenin erschossen, ein weiterer Mann bei Zusammenstößen an der Grenze des Gaza-Streifens getötet.
Nach einer Kundgebung an der Grenze des Gazastreifens kam es zu Zusammenstößen mit israelischen Soldaten. Sechs Palästinenser kamen dabei ums Leben – offenbar durch einen eigenen Sprengsatz.
Vor dreißig Jahren begann der Oslo-Friedensprozess. Er ist längst gescheitert. Seine Folgen für Israel und die Palästinenser sind jedoch bis heute sichtbar.
Sven Kühn von Burgsdorff hat sich als Vertreter der EU in Ostjerusalem einen Namen als scharfer Kritiker der israelischen Besatzung gemacht. Vor Kurzem ist der Deutsche in den Ruhestand getreten. Wie blickt er zurück?
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
In der Stadt Huwara kommt es seit Beginn des Jahres immer wieder zu Anschlägen von Palästinensern auf Israelis. Militante palästinensische Gruppen loben die Tat als „heldenhaft“.
Zuletzt hatte sich das Verhältnis zwischen Riad und Tel Aviv entspannt. Jetzt will Israel jedoch die Einrichtung einer diplomatischen Mission verhindern.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker widerspricht dem Vorwurf, er verbreite reflexhaft Empörung. Es sei besser, einmal zu oft Alarm zu schlagen als einmal zu wenig.
Am Wochenende kamen mehrere Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Die USA sprechen von Terrorakten, Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir nennt einen der Täter dagegen einen Helden.
Das Opfer sei durch Schüsse tödlich am Hals verletzt worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Erst am Freitag war ein ein 18 Jahre alter Palästinenser bei einer Razzia der israelischen Armee getötet worden.
Die Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern fordert Jahr für Jahr immer neue Opfer. Viele Israelis wollen deshalb jetzt Waffen haben. Und wenn sie trainieren, lernen sie eins: Wer schießt, muss auch töten können.
Bei einem Anschlag im Westjordanland sind sechs Menschen verletzt worden. Der palästinensische Angreifer wurde von einem Grenzpolizisten erschossen.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Der Jurist Aharon Barak hat das System richterlicher Kontrolle aufgebaut, das Israels Regierung nun demontieren will. Für die Anhänger der Justizreform ist er eine Hassfigur. Ein Porträt.
Aus einem Fahrzeug seien Schüsse abgegeben worden, teilte die israelische Armee mit. Verletzt worden seien auch zwei Mädchen. Nach den Angreifern werde gesucht.
Die israelische Militäroperation hat Teile Dschenins verwüstet und zugleich die Spannungen unter den Palästinensern aufgedeckt. Als Geste der Versöhnung kam sogar Präsident Mahmud Abbas. Willkommen war er nicht.
Nach dem Abschluss der israelischen Militäroperation in Dschenin werden aus dem Gazastreifen Raketen abgefeuert. In Dschenin feiern Bewaffnete den eigenen „Sieg“.
Israel beendet seinen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland. Der „Kampf gegen den Terror“ sei aber noch nicht vorbei, teilt die Armee mit.
Israel hat am Mittwoch Ziele im Gazastreifen aus der Luft angegriffen. Laut Militär, handele es sich dabei um eine Reaktion auf den Raketenbeschuss in der Nacht. Außerdem habe die israelische Armee mit einem Abzug aus Dschenin begonnen.
Israel beendet die Militäroperation im Westjordanland, die als eine der größten seit Jahrzehnten gilt. Unterdessen reagiert die Luftwaffe auf palästinensische Angriffe aus dem Gazastreifen.
Israel sieht die Militäraktion in Dschenin als Erfolg. Ob sich die Lage langfristig bessert, ist jedoch fraglich. Denn die Aktionen steigern die Verbitterung in der Bevölkerung – und verschaffen den lokalen Milizen Zulauf.
Nach einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland haben palästinensischen Angaben zufolge 3000 Menschen das dortige Flüchtlingslager verlassen. Israel setzte unterdessen seinen seit Jahren größten Militäreinsatz fort.
In der Nacht hat die israelische Armee ihre Militäroperation im Westjordanland fortgesetzt. Laut palästinensischen Angaben soll sie die Evakuierung des Flüchtlingslagers von Dschenin angeordnet haben.
Mutmaßlich zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada feuern israelische Flugzeuge auf Stellungen im Westjordanland. Auf palästinensischer Seite gibt es mehrere Tote, darunter ein Kommandeur des „Islamischen Dschihads“.
Die Armee geht in Dschenin gegen Bewaffnete vor, mit mehr als tausend Soldaten, Undercover-Einheiten und bewaffneten Drohnen. Bulldozer planieren Zugänge zum Flüchtlingslager – die Ziele des Einsatzes bleiben jedoch vage.
Zunächst hatte sich Deutschland mit einer Stellungnahme zurückgehalten. Nun aber kommen klare Worte aus dem Auswärtigen Amt.
Die israelische Regierung treibt den Siedlungsbau massiv voran – auch als Antwort auf die Tötung von vier Israelis vor einer Woche. Die Pläne stoßen international auf Kritik.
Die USA wollen israelische Universitäten im besetzten Westjordanland nicht länger finanziell unterstützen. Washington macht damit eine Maßnahme der Trump-Regierung rückgängig.
Die Leiter der wichtigsten Sicherheitsbehörden Israels nennen die Angriffe von Siedlern auf Palästinenser „Terrorismus“. Aus der Regierung kommt Kritik.
Am Sonntag könnte es im thüringischen Sonneberg zur Premiere kommen. Die US-Küstenwache geht davon aus, dass die Insassen des verschollenen Tauchboots Titan tot sind. Und in Aachen trifft sich die Pferdewelt zum Chio. Der F.A.Z. Newsletter.
Israels Militär geht mit massiven Mitteln gegen bewaffnete Palästinenser vor, Siedler zerstören Dörfer. Ministerpräsident Netanjahu steht unter immer größerem Druck von seinen Koalitionspartnern.