Pakistan wird an den Tropf gehängt
Pakistan wird überschwemmt. Schon länger aber leidet das Land unter einer schlimmen Wirtschaftskrise. Nun fließt Geld. Die Menschen aber leiden weiter.
Pakistan wird überschwemmt. Schon länger aber leidet das Land unter einer schlimmen Wirtschaftskrise. Nun fließt Geld. Die Menschen aber leiden weiter.
Sherry Rehman ist nicht nur eine südasiatische Kassandra. Ihr politisches Engagement hatte ihr in Pakistan auch Anfeindungen und Todesdrohungen eingebracht.
Wegen der heftigsten Regenfälle seit 30 Jahren steht womöglich ein Drittel von Pakistan unter Wasser. Die ersten Hilfslieferungen treffen ein. Aber das Land wird noch lange auf Unterstützung angewiesen sein.
Trotz aufflammender Debatten über die Meinungsfreiheit in religiösen Fragen: Die Vorstellung vom Clash of Civilisations hat sich in einer Welt hybrider Identitäten nicht bewahrheitet.
Der Monsun hat Pakistan in diesem Jahr hart getroffen. Die Zahl der Toten wächst und wächst – und ein Ende der Regenfälle ist nicht in Sicht.
Seit Juni haben Überschwemmungen fast eine Million Häuser in Pakistan zerstört oder beschädigt. Mehr als 33 Millionen Menschen sind von den Folgen der starken Regenfälle betroffen.
Eine extreme Monsunsaison führt zu heftigen Überschwemmungen in Pakistan. Mehr als 30 Millionen Menschen sind davon betroffen. Darüber hinaus erschwert die zerstörte Infrastruktur die Hilfsmaßnahmen. Über 900 Menschen sind bisher ums Leben gekommen.
Auch Jahre nach dem Umzug des Diplomatischen Corps nach Berlin haben zehn Länder ihre Vertretungen in der früheren Bundeshauptstadt weder umgenutzt noch verkauft. Viele sind in beklagenswertem Zustand.
Weil in Pakistan weitere Rekordfluten drohen, müssen die Schülerinnen und Schüler in der Provinz Belutschistan nun zu Hause bleiben. Mehr als 800 Menschen sind in dem südasiatischen Land in diesem Sommer schon in den Wassermassen gestorben.
Die afghanische Wirtschaft ist kollabiert. Um das Land zu stabilisieren, müssen Arbeitsplätze geschaffen werden. Usbekistan schlägt dazu eine Eisenbahntrasse durch Afghanistan vor.
Vor 75 Jahren entließ Großbritannien Indien und Pakistan in die Unabhängigkeit. Es gab Unterschiede zu den Dekolonisierungsprozessen anderer Mächte. Und doch gab es große Schwierigkeiten.
Lange gilt Bangladesch als Musterland der Entwicklung - trotz aller Katastrophen. Auf die Weltkrisen aber ist Südasien nur schlecht vorbereitet.
Vor einem Jahr marschierten die Taliban in Kabul ein. In Berlin hatte man lange weggeschaut, dann ließ man viele Helfer zurück. Einer, der es heraus geschafft hat, findet nun eine neue Zukunft.
Eine Gewalt- und Flüchtlingswelle hat vor 75 Jahren die Unabhängigkeit von Indien und Pakistan überschattet – die Nachwehen beschäftigen die Länder bis heute.
Der Film „Mission Kabul-Luftbrücke“ schildert, wie von den Taliban verfolgte Afghanen unter großer Gefahr entkommen. Sie hofften auf die Bundesregierung – doch die ließ sie im Stich.
Auch wenn die Sanktionen einen Export in den Westen nicht verbieten, ist die Lage für die Teppichproduzenten in Afghanistan nahezu hoffnungslos. Ein Besuch bei einem der letzten Exporteure in Kabul.
Nach dem Kentern eines Hochzeitsschiffs in Pakistan gibt es örtlichen Behörden zufolge keine Aussicht mehr auf Überlebende. Bisher wurden 26 Leichen geborgen. An Bord des Schiffs waren über 100 Menschen.
Drei Tatorte werden besichtigt: Forensic Architecture zeigt verstörende Arbeiten im schönsten Museum Dänemarks. Dabei wird auch deutlich, welche enorme Verantwortung die Künstler tragen.
Seit Beginn der Regenzeit am 14. Juni sind in Pakistan mindestens 77 Menschen an den Auswirkungen des Monsun-Regens gestorben. Pakistans Ministerin für Klimawandel warnte, die jetzigen Klimaextreme seien „erst der Anfang“.
Jahrelang hing das südostasiatische Land am Tropf Pekings. Nun schmilzt der Wert seiner Währung, und Treibstoff wird unbezahlbar.
Debatten über Transgender finden überall statt. Im Judentum und im Islam sind sie durch Widersprüche gekennzeichnet.
Viele Afghanen sind mittlerweile vor den Taliban nach Deutschland geflohen – oder überhaupt wieder zuhause angekommen. Damit das Desaster am Hindukusch nicht vergessen wird, erzählen Menschen wie Azeeta Sadiq davon.
Vor zwei Tagen waren bei einem heftigen Erdbeben im Grenzgebiet zu Pakistan mehr als 1.000 Menschen getötet worden. Die Behörden haben die Suche nach Überlebenden eingestellt. Jetzt kam es zu weiteren Nachbeben.
Viele der schwer von dem Beben betroffenen Dörfer sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Betroffen sind wahrscheinlich auch Tausende Kinder. Hilfskräfte aus Deutschland sind auf dem Weg in das Katastrophengebiet.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zu Pakistan bitten die Taliban die internationale Gemeinschaft um Hilfe.
Immer wieder wird die Region am Hindukusch von Erdbeben erschüttert – am Mittwoch waren die Umstände besonders ungünstig. Die Rettungsarbeiten sind eine Herausforderung. Das hängt auch mit der Taliban-Regierung zusammen.
Nach dem westlichen Abzug wird der „Islamische Staat“ in Afghanistan immer stärker. Ein Verfahren in Düsseldorf zeigt, dass sein Arm bis nach Deutschland reicht.
Bei einem Essen mit ihrem pakistanischen Amtskollegen verspürt die deutsche Außenministerin Corona-Symptome. Ein Schnelltest ist positiv. Das Ergebnis eines PCR-Tests wird abgewartet.
Eine Sprecherin der indischen Regierungspartei fällt durch Mohammed-Äußerungen auf. Die wachsende Islamfeindlichkeit in Indien wird außenpolitisch zum Problem.
Bei einem Essen mit ihrem pakistanischen Amtskollegen verspürt die deutsche Außenministerin Corona-Symptome. Ein Schnelltest ist positiv. Das Ergebnis eines PCR-Tests wird abgewartet.
Leistet der Westen Hilfe in Afghanistan, stabilisiert er die Herrschaft der Taliban. Tut er es nicht, kollabieren Staat und Gesellschaft, was neue Flüchtlingsströme auslöst. Die auch Europa erreichen können.
Verwandtenbesuch in Fulda oder Ausspannen auf der Ranch? Vom Versuch, sich an die deutsche Urlaubskultur anzupassen, die uns nicht in die Wiege gelegt wurde.
Dreißigmal wahrscheinlicher – das ist die Bilanz der Klimawandelforensiker nach der Rekordhitzewelle in Indien und Pakistan. Und die nächste Eskalationsstufe ist programmiert.
Lebensfeindliche Hitzewellen wie derzeit in Südasien werden wahrscheinlicher, und im Zusammenspiel mit feuchter Luft könnten sie Teile des Planeten unbewohnbar machen. Forscher tasten sich an die Grenzen des Ertragbaren heran.
Wie das benachbarte Indien sind auch Teile Pakistans fest im Griff einer ungewöhnlichen Hitzewelle. Meteorologen sehen den Klimawandel als Ursache. Pakistan zählt zu den acht Ländern, die am stärksten von Extremwetter betroffen sind.
Lebensfeindliche Hitzewellen wie derzeit in Südasien werden wahrscheinlicher. Forscher tasten sich an die Grenzen des Ertragbaren heran.