Wir wollen nicht
Edward Snowden hat die Frage unserer Zeit gestellt: ob wir so leben wollen oder nicht. Big Data verändert unser Denken und Handeln radikal: „Wir können Dinge tun, die wir niemals tun konnten“.
Edward Snowden hat die Frage unserer Zeit gestellt: ob wir so leben wollen oder nicht. Big Data verändert unser Denken und Handeln radikal: „Wir können Dinge tun, die wir niemals tun konnten“.
Nicht alles, was aus Amerika kommt, ist toll. Vor allem nicht das, was dorthin geht und nicht soll. Die Deutschen besinnen sich auf die heimische E-Mail.
„Wozu noch wählen?“ war das Thema nach der Sommerpause. Die Sendung entsprach dem Niveau des bisherigen Wahlkampfs. Man kann Zweifel daran haben, ob Jauchs Sendung eine Antwort gegeben hat.
Berlin / Frankfurt (lhe). Ein Medienbericht über angebliche Abhöraktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA vom Frankfurter Generalkonsulat aus sorgt in ...
sat./job BERLIN/LONDON, 25. August. Der amerikanische Geheimdienst NSA soll auch die Vereinten Nationen in New York ausgespäht haben.
Auch die Zentrale der Vereinten Nationen in New York soll vom amerikanischen Geheimdienst NSA abgehört worden sein. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Dokumente des „Whistleblowers“ Edward Snowden.
Im September soll der neue „Spiegel“-Chef Wolfgang Büchner antreten. Doch schon jetzt hat er mit seiner Entscheidung, „Bild“-Vize Nikolaus Blome zum Stellvertreter zu machen, das ganze Haus gegen sich aufgebracht.
Die NSA-Affäre wird zu einem Wettlauf zweier Zeitungen. Der „Independent“ berichtet von einer großen Abhörstation im Nahen Osten. Der „Guardian“ kontert noch am Freitag mit der Neuigkeit, dass die NSA verschiedene Internet-Unternehmen für deren Zusammenarbeit bezahlt habe.
Im Kampf gegen die staatlichen Verstöße gegen Bürgerfreiheiten können wir nur auf Whistleblower hoffen. Das wissen auch die Vereinigten Staaten. Sie verteufeln diese Gruppe nun nach Kräften.
Das Deutsche Historische Museum in Berlin steckt in einer Krise. Der neue Direktor des Hauses hat die großen Erwartungen, die seine plötzliche Berufung vor zwei Jahren begleitet haben, enttäuscht.
Online-Banking wird in Deutschland unbeliebter. Mehr als ein Drittel der Verbraucher hat Angst vor Betrug. Auch die NSA-Affäre hat das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit ihrer Daten nicht gerade gestärkt.
35 Jahre Haft für Geheimnisverrat: „Ich werde das schaffen“, sagt der amerikanische Soldat Bradley Manning. Sein Anwalt will bei Barack Obama um Gnade bitten. Manning kündigte zudem an, von nun an als Frau leben zu wollen.
In Amerika ist ein bislang geheimes Gerichtsurteil veröffentlicht worden. Daraus geht hervor, dass die Geheimdienste widerrechtlich bis zu 56.000 Mails im Jahr von Amerikanern gesammelt haben.
Die britische Regierung setzt eine Zeitung unter Druck - doch die Erregung der anderen Medien hält sich genauso in Grenzen wie die der Bürger. Und der Premierminister nimmt nicht einmal persönlich Stellung.
Der „Guardian“ hat das Material Edward Snowdens über die Online-Überwachung der Geheimdienste verbreitet. Seither wird die Zeitung von der Regierung bedrängt. Wir fragen Alan Rusbridger, Chefredakteur des „Guardian“, nach den Konsequenzen.
Amerikas Provinz entdeckt ihre Liebe zu richtigen Büchern: Das, was früher eine Filiale der Kaufhauskette Walmart war, ist jetzt die größte einstöckige öffentliche Bibliothek der Vereinigten Staaten.
Endlich, jubelt die SPD, endlich ein gutes Wahlkampfthema: das dritte Hilfspaket für Griechenland. Aus ihm könnte aber auch die dritte Gelegenheit für weitere Eigentore werden.
Die Vereinigten Staaten haben Abstand vom Vorgehen Londons gegen den „Guardian“ genommen. Großbritanniens Premierminister Cameron soll persönlich veranlasst haben, Druck auf die Zeitung auszuüben.
Drei Viertel des Internetverkehrs in Amerika kann die NSA einem Bericht zufolge überwachen. Ziel sei verdächtige Kommunikation mit dem Ausland - aber auch der Datenverkehr in Amerika selbst.
Die NSA-Affäre beunruhigt zwar viele Bürger. Generell jedoch stehen politische Themen auch kurz vor der Wahl nicht hoch im Kurs. Auf ein überraschungsarmes Ergebnis zu schließen, wäre trotzdem voreilig.
Jacob Appelbaum ist „Hacktivist“. Er kämpft gegen die Verwandlung des Internets in einen Spionageapparat und hat Kontakt zu Edward Snowden. Wir fragen ihn, was der Druck der britischen Regierung auf den „Guardian“ bedeutet.
„News of the World“, NSA, Miranda, Besuch vom Geheimdienst: Wie der „Guardian“ zu einer Quelle von Auf- und Anregern wurde.
Bei der BBC liefern sich eine Abgeordnete der Konservativen und der Internet-Aktivist Jacob Appelbaum eine heftige Debatte: Hatte die britische Polizei Grund, David Miranda, den Partner von Glenn Greenwald, festzuhalten?
Nach Angaben des „Guardian“ ist die Zeitung zur Zerstörung des Snowden-Materials gedrängt worden. Washington teilte derweil mit, über die Festsetzung von Greenwalds Partner Miranda vorab informiert worden zu sein. Miranda will nun klagen.
pca. BERLIN, 19. August. Der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat verlangt, dass sich führende SPD-Politiker bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ...
Id rather live in the USA than in Putins Russia or under the control of the billionaire members of the Chinese Communist Politburo. Nevertheless, in America these days there are numerous insect bites to the soul.
Der brasilianische Partner eines „Guardian“-Journalisten, der Interviews mit Edward Snowden geführt hatte, ist neun Stunden lang am Flughafen Heathrow festgehalten worden. Die brasilianische Regierung reagierte mit Unverständnis.
Der Einsatz von Mini-Drohnen ist legal, die Flieger sind frei verkäuflich. Verletzten die Geräte bei ihren Flügen aber die Privatsphäre oder kurven um Militäranlagen, dann droht Ärger.
Im Parlamentarischen Kontrollgremium geht es nochmals um die Aktivitäten der Geheimdienste. Die Opposition sieht „alle Fragen offen“, die Kanzlerin hält alle Fragen für geklärt.
Auf der Grundlage eines Antiterrorgesetzes ist der Lebensgefährte des Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald am Flughafen in London neun Stunden festgehalten worden. Die Behörden konfiszierten Handy, Laptop und Speichermedien.
Ray Kelly hat New Yorker körperlich überwachen lassen. Jetzt will er seine Kunst in Washington als Minister für Innere Sicherheit digital fortsetzen. Außerdem wird im Sonntagtalk über Ägypten und den nächsten amerikanischen Präsidenten debattiert.
anr./oll. WASHINGTON/BERLIN, 18. August. Demokratische Kongressabgeordnete haben sich alarmiert über Regelverletzungen im Militärgeheimdienst NSA gezeigt.
O tempora, o mores! Über die Schwierigkeit, Amerikaner zu sein, während der NSA-Skandal ans Tageslicht kommt, bevormundende Modelle unser Verhalten manipulieren und die Regierungsparteien handlungsunfähig sind.
Kanzleramtschef Pofalla und Innenminister Friedrich erklären die NSA-Affäre einfach für beendet. Man kann verstehen, dass die beiden das gern hätten. Aber das ist nicht unser Problem.
Dass wir alle Amerikaner seien, das hat nach dem 11. September 2001 so mancher Deutscher gedacht und gesagt; über den Ernst dieser Aussage hat sich aber kaum ...
Vor vier Jahren gewann der in Schwerin lebende Rechtsanwalt Dietrich Monstadt für die CDU überraschend den Bundestagswahlkreis 12 in Mecklenburg-Vorpommern.