Amerikanische Verhältnisse
In diesen Tagen gibt es wenige Gründe, sich die Vereinigten Staaten zum Vorbild zu nehmen. Die Abhöraffäre durch den Geheimdienst NSA oder der Streit um die ...
In diesen Tagen gibt es wenige Gründe, sich die Vereinigten Staaten zum Vorbild zu nehmen. Die Abhöraffäre durch den Geheimdienst NSA oder der Streit um die ...
jagr. FRANKFURT, 30. Oktober. Der frühere hessische CDU-Ministerpräsident und derzeitige Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger SE Roland Koch hat die ...
Die allgegenwärtige Überwachung hat einen Weltstaat geschaffen: Es gibt keinen Ort mehr, an den man emigrieren kann. Und die Menschen sind gezwungen, sich in den Weltherrscher einzufühlen.
Die NSA-Abhöraffäre ist nicht nur unheimlich, weil sie zeigt, was sich ein Geheimdienst leisten kann. Sie ist es auch deshalb, weil die Informationen, die gestreut werden, auf einer einzigen Person beruhen.
Ende Oktober kam die Start-up-Szene zur ersten TechCrunch Konferenz Europas zusammen. Man feierte sich selbst und zahlreiche technische Neuerungen. Nur über ein Thema wurde nicht gesprochen: Den Überwachungsskandal.
In die Branche der Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer kommt Bewegung: Pricewaterhouse Coopers, kurz PwC, und der kleinere Konkurrent Booz & Company wollen sich zusammentun.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Vielleicht lernt auch die Weltmacht Amerika, dass das Vertrauen seiner Partner ein wichtiges Gut ist. Nicht zuletzt der eigenen Interessen wegen.
Die Abhör-Affäre spaltet die beiden Kontinente. Und auch die Erdplatten entfernen die Freunde voneinander.
Wegen des Spähangriffs auf das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen sich am heutigen Mittwoch ranghoher Vertreter beider Regierungen im Weißen Haus treffen.
Nach Angaben von Amerikas Geheimdienstdirektor Clapper war das Weiße Haus über Spähaktionen immer informiert. NSA-Direktor Alexander sagte, man habe Hilfe der Europäer erhalten, die ihrerseits Amerikaner bespitzeln würden. Auch Deutschland tue das. Der BND weist das zurück.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
In einer Stellungnahme hat NSA-Chef Alexander die Arbeit des amerikanischen Geheimdienstes verteidigt, seit dem 11. September 2001 habe es keinen schweren Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten gegeben. Er betonte, dass die in Europa gesammelten Telefondaten zum Teil von europäischen Geheimdiensten stammten.
Die amerikanische Regierung gibt sich in der Affäre um das Abhören des Kanzlerinnen-Handys ungerührt und scheint die Empörung hierzulande für kindisch und belanglos zu halten. Erkennt Präsident Barack Obama nicht, wie groß der Vertrauensverlust ist?
Die Bundesregierung setzt auf ein „No-Spy-Abkommen“ mit den Vereinigten Staaten. Völkerrechtlich wäre das kaum bindend. Die NSA-Affäre muss politisch gelöst werden. Nun hat die Kanzlerin ihren außenpolitischen Berater nach Washington geschickt.
David Cameron droht der britischen Presse: Die Berichterstattung des „Guardian“ in der NSA-Affäre gefährde die nationale Sicherheit. Die Zeitungen sehen in Camerons Äußerungen einen abermaligen Angriff auf die Pressefreiheit.
Hier gibt es keine Helden und kein Happy End: „Inside WikiLeaks“ will lieber Dokument sein als filmische Phantasie - und verfehlt gerade darin den Stoff.
Es ist ein Tiefschlag für Obamas Krisenmanagement: Ausgerechnet die Demokratin Dianne Feinstein schließt sich den Kritikern der NSA an. Die Vorsitzende des Senatsausschusses für die Geheimdienste verurteilt das Ausspähen von Verbündeten.
Präsident Obama will den amerikanischen Geheimdiensten angeblich künftig offiziell verbieten, verbündete Regierungschefs abzuhören. Auch Dianne Feinstein, die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, verurteilt solche Aktivitäten.
Nicht nur Metadaten, sondern auch Gesprächsinhalte sollen von Merkels Handy ausspioniert worden sein. Nach einem Bericht der „New York Times“ hatten NSA-Mitarbeiter in Deutschland dafür ausdrücklich eine Genehmigung.
Europa solle wegen der Spähaffäre die Gespräche über ein Freihandelsbkommen mit Amerika aussetzen, fordern jetzt selbst Liberale. Gut, dass die Kanzlerin das anders sieht!
In Berlin treffen sich auf Einladung des amerikanischen Onlinemediums „Techcrunch“ Internetunternehmen. Am Rande spielen auch die Enthüllungen von Edward Snowden eine Rolle.
Mit einer Website wollen Unterstützer des früheren amerikanischen Geheimdienstlers Edward Snowden Geld sammeln. So sollen seine Anwaltskosten gedeckt werden.
Der amerikanische Senat plant eine umfassende Untersuchung der Geheimdienste. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses der Kongresskammer, Feinstein, kündigte eine „bedeutende Überprüfung“ der Vorwürfe gegen die NSA an.
ban./sat./akst. BERLIN, 28. Oktober. Die Affäre um das Abhören von Telefongesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Aktivitäten des ...
wie. MADRID, 28. Oktober. Der amerikanische Botschafter in Spanien, James Costos, ist auf Weisung von Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag in das Madrider ...
Kauders Bedenken gegen einen Untersuchungsausschuss stützen sich unter anderem auf die Gewissheit, die Regierung in Washington werde die Zeugenvernahme ihrer
anr. WASHINGTON, 28. Oktober. Das Weiße Haus will die Öffentlichkeit im Unklaren darüber lassen, wann Präsident Barack Obama von der mutmaßlichen Ausspähung ...
Europa hat einen Trumpf gegenüber Amerika in der Hand: Es muss darauf bestehen, dass es freien Handel nur geben kann, wenn die Bürgerrechte geachtet werden. Eine unsentimentale Antwort an die Vereinigten Staaten.
Am 18. November kommt der Bundestag wegen der Spähaffäre zu einer Sondersitzung zusammen. Auch die Union zeigt sich derweil offen für einen Untersuchungsausschuss zur NSA-Affäre.
Die deutsche Wirtschaft muss sich offenbar auf eine Meldepflicht für schwerwiegende Cyber-Angriffe einstellen. Die SPD unterstützt eine entsprechende Forderung von Innenminister Hans-Peter Friedrich.
Barack Obama ist der erste Smartphone-Nutzer, der ins Weiße Haus einzog. Im Gegensatz zu Bundeskanzlerin Merkel kann es sich der amerikanische Präsident nicht leisten, ungeschützt mobil zu kommunizieren. Der technische Aufwand dafür ist beträchtlich.
Sollten die Europäer ihre Freihandelsgespräche mit Amerika wegen des Abhörskandals unterbrechen? Nein, sagt die Kanzlerin. Das deutsche Interesse sei ungebrochen.
„Asterix“ lesen heißt, die Welt verstehen zu lernen: Wir befinden uns im Jahre 2013 nach Christus. Ganz Europa wird von den Amerikanern belauscht. Was das „global village“ Internet vom gallischen Dorf unterscheidet.
Schockiert nehmen die Spanier zur Kenntnis, dass auch sie millionenfach ausgespäht worden sein sollen. Weil Spanien mit der NSA eng zusammenarbeitet, agierte die Regierung Rajoy bislang verhalten. Jetzt ist die Empörung umso größer.
Thomas Gottschalk moderiert ohne große Vorankündigung bei Bayern 3. Und teilt in unverblümter Offenheit ganz schön aus – gegen den „Tatort“ im Ersten und die Jugend von heute.