„Spionage nicht grundsätzlich schlecht“
Edward Snowden wird nicht so bald nach Amerika zurückkehren. Unter der aktuellen Rechtslage habe er „keine Chance auf einen fairen Prozess“, erklärt der frühere Geheimdienstmitarbeiter in einem Chat.
Edward Snowden wird nicht so bald nach Amerika zurückkehren. Unter der aktuellen Rechtslage habe er „keine Chance auf einen fairen Prozess“, erklärt der frühere Geheimdienstmitarbeiter in einem Chat.
Edward Snowden hat sich im Live-Chat optimistisch gezeigt: Es sei möglich die Gesetze zu korrigieren und den Überschwang der Geheimdienste einzuschränken, schrieb er in einer Fragerunde im Internet.
Bundespräsident Joachim Gauck warnt im Interview mit der F.A.Z. davor, in der Debatte über Einwanderung aus Osteuropa Ängste zu schüren. Zudem übt er heftige Kritik an der Abhörpraxis der NSA und kündigt einen baldigen Staatsbesuch in Russland an.
Eine Kommission der amerikanischen Regierung verurteilt die Abhörmethoden der NSA scharf und widerspricht damit Präsident Obama. Die Datensammlung gehe weit über die gesetzliche Grundlage hinaus.
Fachleute aus Politik und Wirtschaft diskutierten in Berlin über Cyber-Sicherheit. Europa, so der Konsens, sollte Nutzen aus dem Abhörskandal ziehen. Doch was kann man für die Freiheitsrechte in der digitalen Welt tun?
Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft will ausländischen Kunden künftig ermöglichen, ihre persönlichen Daten auf Servern außerhalb Amerikas zu speichern. Damit reagiert der Konzern auf das wachsende Misstrauen vieler Nutzer wegen der NSA-Affäre.
Die Philosophische Fakultät der Universität Rostock will Edward Snowden zum Ehrendoktor machen. Damit verweist sie auf seine zentrale Funktion: Er produziert Wissen.
Gibt es einen Schutz vor Hackerangriffen? Der Staat ist offenbar dazu verdammt, wie ein dummer Schuljunge auszusehen. Totale Sicherheit gibt es nicht. Aber eigentlich kann er sich das nicht gefallen lassen. Ein Kommentar.
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden will weiter aufklären. Dafür stellt er sich nun einer Fragerunde im Internet.
Nichts bringt Gillian Philipps, die Justitiarin des Londoner „Guardian“, aus der Ruhe. Bei einem Besuch in Frankfurt erzählte sie nun, wie sie ihrer Zeitung im Fall Snowden den Rücken freihielt - und wie die Sache weitergeht.
Die Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden haben gezeigt, wozu der mächtigste Geheimdienst der Welt technisch in der Lage ist. FAZ.NET erklärt die wichtigsten Werkzeuge der NSA.
Wie mich das amerikanische Außenministerium anrief, um wegen des Imageschadens durch die NSA-Affäre Stimmung für Amerika zu machen - und wie ich ablehnte.
Nach der NSA-Affäre sind die Digital-Manager bei der DLD-Konferenz nicht mehr so datenversessen wie früher. Manche entdecken den Aus-Knopf an ihren Geräten.
Obama hat Zusicherungen gemacht, will aber nicht auf das Sammeln von Daten verzichten. Washington ist entschlossen, seinen Vorsprung vor Peking und Moskau zu verteidigen.
Die britische Gesundheitsbehörde NHS will Patientendaten der gesamten Bevölkerung sammeln. Versicherer und Pharmakonzerne können diese Daten dann kaufen. Die Empörung ist groß.
Die deutsche Politik verkämpft sich an der NSA-Front, macht aber ihre Hausaufgaben nicht: fähige Geheimdienste aufzubauen und eine Internetindustrie zu fördern, die mehr als eine amerikanische Kolonie ist.
„Das Internet ist kaputt“, hat Sascha Lobo in der F.A.S. geschrieben, weil die Spähaffäre alles verändert habe. Aber das ist falsch. Weil das Internet noch nie heil war.
Am ersten Tag der Digitalkonferenz DLD in München werden der NSA-Skandal und seine Folgen erst spät zum Thema. Ein Internet-Pionier ist überzeugt: Die Datenschutz-Debatte kann Europa nutzen.
Ist das wirklich die versprochene Geheimdienst-Reform? Barack Obama lässt viele Fragen offen. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten.
Seit Monaten ist bekannt, dass Merkels Handy abgehört wurde. Aber der Generalbundesanwalt hat noch kein Ermittlungsverfahren eröffnet. Steht die Behörde jetzt vor einer Kurskorrektur?
Ob der Generalbundesanwalt wegen des Abhörens von Merkels Handy ermittelt, ist noch nicht entschieden. Begründen könnte man solch ein Verfahren wohl, es mangelt aber an der Aussicht auf Erfolg.
Kritik aus Deutschland könne er nachvollziehen, aber die Sorgen seien unbegründet: Amerikas Präsident Obama hat im ZDF die Praktiken des Geheimdienstes NSA verteidigt. Sein Verhältnis zu Bundeskanzlerin Merkel bezeichnete er als „Beziehung von Freundschaft und Vertrauen“.
Im naiven Glauben an die Transformationskräfte des Netzes haben die Vorbeter der Netzgemeinde viel zu lange die realpolitische Umwelt da draußen ausgeblendet.
Thomas de Maizière und Heiko Maas haben sich geeinigt: Die Vorratsdatenspeicherung soll kommen. Oder doch nicht? Die Analyse einer Sprachregelung.
Kleine Schritte in die richtige Richtung oder eine große Enttäuschung? In Berlin ist man eher wenig beeindruckt von Obamas Grundsatzrede über die Geheimdienste. Zwei CDU-Politiker geben sich besonders kritisch.
Barack Obamas Reformpläne werden Bürgerrechtlern nicht genügen. Und auch den Geheimdiensten nicht gefallen. Der amerikanische Präsident konnte es in der Sache schlicht keinem recht machen.
Der Bundesinnenminister im Interview mit der F.A.Z. über die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung, Schutz gegen Spionage und warum die Internetuser und der Staat eigentlich für die gleichen Ziele kämpfen.
Amerikas Präsident Obama hat sein Reformpaket für die Geheimdienste vorgestellt. Das Ausspähen von Ausländern soll eingeschränkt, befreundete Regierungschefs sollen nicht länger abgehört werden.
Doch Polizeieinsätze werden nicht helfen: Die Reporter Christian Fuchs und John Goetz spüren dem deutschen Beitrag zum amerikanischen „Krieg gegen den Terror“ nach.
Dieses Handy verspricht, was man sich in Zeiten der NSA-Enthüllungen nur wünschen kann: Mit dem Blackphone soll man sicher telefonieren und surfen können. Dahinter steckt mehr als nur ein Marketingcoup.
Auch nach einem halben Jahr NSA-Enthüllungen gehen die Überraschungen nicht aus. Jetzt heißt es, der Geheimdienst schnüffle täglich in vielen Millionen SMS - nach Informationen über Reisen und Finanzgeschäfte.
On Friday Barack Obama will talk about the future of the NSA. He will have to restore public trust in government. But what will happen if he fails?
Wie will Deutschland ernst genommen werden, wenn es nicht einmal die Vorratsdatenspeicherung regeln kann? Es geht beim Datenschutz um die Freiheitsrechte von Millionen Bürgern.
An diesem Freitag hält Präsident Obama seine mit Spannung erwartete Grundsatzrede über die amerikanische Geheimdienstpolitik. Für ihn geht es darum, in der NSA-Affäre Führungsstärke zu beweisen.
Der CDU-Politiker Mißfelder ist nicht die zentrale Figur der Bundesregierung für das deutsch-amerikanische Verhältnis. Aber seine Einlassungen stimmen mit Blick auf die NSA-Affäre nachdenklich.
Die NSA-Affäre hat eine wichtige Diskussion über die Gefahren des Internets angestoßen. Sie ist geprägt von großer Enttäuschung. Für viele Menschen aber sind digitale Technik und das Netz vor allem eins: ein Werkzeug zum Überleben.