Empörungspolitiker und Aufregerjournalismus
Mehr parlamentarische Kontrolle über die Geheimdienste? Klingt gut. Wenn damit weniger Empörungskultur und Durchstecherei verbunden wäre.
Mehr parlamentarische Kontrolle über die Geheimdienste? Klingt gut. Wenn damit weniger Empörungskultur und Durchstecherei verbunden wäre.
Der Experimentalphysiker Rainer Blatt erklärt wie ein Quantencomputer funktioniert, wann er einsatzbereit ist und warum sich die Geheimdienste für ihn interessieren.
NSA und GCHQ können sich in Sekundenschnelle Zugriff auf Speicher, Tasten, Mikrofon und Kamera unserer Computer verschaffen. Die Automatisierung solcher Angriffe erfolgt über das Programm „Turbine“.
Bouygues legt im Übernahmepoker um SFR nach, das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten verfehlen eine Einigung bei der Bankenunion und Jacobs Group will die Beteiligung an Adecco deutlich reduzieren.
Das Europaparlament hat Edward Snowden befragt - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Snowdens Einlassungen kamen auf unbefriedigende Art und Weise zustande. Seine Motive bleiben rätselhaft.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat den amerikanischen Geheimdienst NSA und sein britisches Pendant GCHQ in die Liste der 32 „Feinde des Internets“ aufgenommen. Und fragt: Wie sollen westliche Demokratien in Zukunft noch als Wahrer der Meinungsfreiheit auftreten?
Amerikas Technologiegemeinde ist nachdenklich geworden: Das Internet geht gerade kaputt, und kaum einer weiß, ob es zu retten ist. Nun rufen Aktivisten zum Waffengang - wenn die Regierung die Bürger nicht schützen will, helfe nur noch aggressive Selbstverteidigung.
Zwölf Seiten lang ist Edward Snowdens Brief ans Europäische Parlament. Dort löste er eine Debatte aus, die über Fragen der Privatsphäre weit hinausging.
In Texas feiert die Tech-Szene ihren Helden Edward Snowden, der sich beim Technologie-Festival „South by Southwest“ per Video-Schaltung erstmals aus seinem Exil live vor amerikanischem Publikum gezeigt hat. Seine Botschaft war ein Aufruf zum Widerstand.
Eine App für verschlüsselte Telefongespräche soll für den Massenmarkt tauglich gemacht werden. Die Düsseldorfer Firma Secusmart geht dafür eine Kooperation mit dem Telko-Unternehmen Vodafone ein.
Fotos teilen, Musik speichern oder Termine koordinieren: Cloud-Computing ist das Thema der Computermesse Cebit. Ein Überblick über die wichtigsten Fakten zur Cloud.
Volkswagen setzt auf SUVs statt Cabrios, Vodafone will Kabel Deutschland und Teile von Arcor zusammenlegen und Jenoptik will die Dividende für 2013 mindestens stabil halten.
Republikaner sagen, die Schwäche ihres Präsidenten habe Putin zur Krim-Invasion ermuntert. Das lenkt ein wenig ab von der Kritik an Deutschland: Zahlreiche Kongressmitglieder klagen, die Europäer zauderten mit Sanktionen bloß wegen ihrer Gasverträge.
Thomas Fischer ist Richter am Bundesgerichtshof. Im Interview spricht er über Haftstrafen für Steuersünder, die Ungerechtigkeit der Selbstanzeige und Gründe für den Kauf von Daten-CDs.
Eine gute Meldung für alle Autofahrer: Das Notrufsystem E-Call gehört von Oktober 2015 an zur Pflichtausstattung aller europäischen Neuwagen, so hat es nun die EU beschlossen.
Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt greift die amerikanische Regierung an. Über die Rolle seines Unternehmens in der Datenschutzdiskussion spricht er nicht so gerne.
Seit Wochen kursieren Telefon-Mitschnitte von Politikern und Diplomaten im Internet. Geheimdiensten steht offenbar ein neues Spielzeug zur Verfügung. Und es verändert die Politik.
Das Technologiefestival „South by Southwest“ in Austin machte einst Internetdienste wie Twitter und Foursquare groß. Jetzt findet es wieder statt – und alle warten gespannt auf das nächste große Ding.
Die Cebit hat sich in diesem Jahr eine radikale Schlankheitskur auferlegt. Erstmals will sie fast ausschließlich für ein Fachpublikum da sein.
Die amerikanischen Geheimdienste haben es derzeit nicht leicht. Nach den NSA-Enthüllungen durch Edward Snowden macht nun Präsident Obama Druck. Er kürzt ihnen das Budget.
Die Computermesse ändert ihre Ausrichtung: Unter dem Motto „100 Prozent Business“ werden vor allem Unternehmen angelockt. Skurrile Spielereien sind jedoch immer noch zu finden.
Der digitale Auto-Pilot hat bereits Teile unseres Lebens übernommen. Wir Liberalen nehmen die Herausforderung durch Martin Schulz, daraus politische Konsequenzen zu ziehen, an.
Ob der Westen machtlos sei, fragte Anne Will nach Putins Einnahme der Krim. Wahrscheinlich ist aber doch die Blindheit das Problem.
Seit dem NSA-Skandal suchen immer mehr Menschen nach einer sicheren Suchmaschine. Der Internetdienst Qwant will genau das bieten. Das Versprechen: „Wir sammeln absolut keine persönlichen Daten“.
Längst tobt die digitale Revolution. Doch unsere politischen Repräsentanten kämpfen nicht für Freiheit und Autonomie, sondern feiern noch die bedenklichsten Gadgets der Datenhändler. Höchste Zeit, sich dem Versuch einer Programmierung der Gesellschaft und des Denkens zu widersetzen.
Die Piratenpartei ist vielleicht nur ein Zusammenschluss von Aktivisten, die sich organisieren wollten und dafür die falsche Form gefunden haben. Auch andere Onlineaktivisten geben erschöpft auf.
Für 10 Millionen Dollar von der NSA sabotierte RSA Security seine Verschlüsselungssoftware. Nun nahm sich Amerikas gefürchtetster Entertainer das Unternehmen zur Brust.
Steinmeier will im NSA-Streit mit Amerika erst einmal die Begriffe klären. Befriedigende Ergebnisse sind noch nicht in Sicht. Kerry entspricht der deutschen Bitte nach einem formellen Dialog.
Deutschland sollte sich wegen der NSA-Affäre nicht zurückziehen. Im Falle der Ukraine liegen Russland und der Westen über Kreuz. Hier müssen Washington und Berlin gemeinsam arbeiten. Das können sie auch.
Es gibt einen armen Menschen, in dessen Haut will diese Woche wirklich keiner stecken. Der hat bei Apple eine Zeile zu viel geschrieben.
Die Journalistin Julia Angwin hat mit „Dragnet Nation“ ein Buch darüber geschrieben, wer was über sie weiß, und wer sie wie überwacht. Eine Reise in den puren Horror.
Schon zum vierten Mal in seiner kurzen Amtszeit trifft sich Außenminister Steinmeier mit seinem amerikanischen Kollegen. Der NSA-Skandal sorgt weiter für Gesprächsbedarf. Es geht um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit.
Martin Schulz hat in Karlsruhe die Macht der Internetgiganten kritisiert. Er fordert die internationale Kontrolle von Konzernen wie Google. Der Europawahlkampf hat damit ein epochales Thema gefunden.
Tausende Israelis streben Jahr für Jahr in die Eliteeinheiten der Armee. Viele rüsten sich schon während der Schulzeit in Kursen dafür – und bilden Netzwerke, die lange halten.
Der britische Nachrichtendienst GCHQ spionierte Videochats von Yahoo-Nutzern aus. Die Daten stammten aus der Massenüberwachung durch die NSA.
Nachdem Facebook angekündigt hat, Whatsapp zu kaufen, steigern die Konkurrenten ihre Nutzerzahl. Die Stiftung Warentest stuft derweil die Sicherheit einiger Messenger als „sehr kritisch“ ein.