Diane James zur Ukip-Chefin gewählt
Auf dem Ukip-Parteitag in Bournemouth ist die Europaabgeordnete Diane James zur Vorsitzenden gewählt worden. Sie folgt auf Nigel Farage, der die Brexit-Kampagne angeführt hatte.
Auf dem Ukip-Parteitag in Bournemouth ist die Europaabgeordnete Diane James zur Vorsitzenden gewählt worden. Sie folgt auf Nigel Farage, der die Brexit-Kampagne angeführt hatte.
Binnenmarkt ohne Freizügigkeit im Austausch für Verteidigungskooperation: Wenn an diesem Freitag der Rat der 27 tagt, dann könnte der Grundstein für ein zukunftsweisendes Abkommen mit den Briten gelegt werden. Ein Gastbeitrag.
Nigel Farage spricht Donald Trump und dessen Anhängern Mut zu: Umfragen sei nicht zu trauen. Den Brexit nennt er als Vorbild für den republikanischen Kandidaten.
Die Idee der Herrschaft des Parlaments, die Englands Aufstieg möglich machte, wurde Englands Verhängnis. Der Brexit offenbart das britische Verfassungsdefizit. Ein Gastbeitrag.
Nach dem erfolgreichen Brexit-Referendum ist die britische Anti-EU-Partei Ukip in der Krise. Seit Nigel Farages Rücktritt verliert sie sich in Richtungs- und Nachfolgedebatten. Kommt Farage zurück?
Vielen Politikern wird nach dem Brexit-Votum vorgeworfen, sich aus der Verantwortung zu stehlen und das sinkende Schiff zu verlassen. Aber ist es so einfach? Ein Kommentar.
Als diese Fahrt losging, konnte noch niemand ahnen, wie bröckelig der europäische Zusammenhalt werden sollte: Hundert Autoren reisen im Bus auf Lesetour vom Polarkreis bis in die Türkei - und erleben eine Menge.
Keiner hat mehr Lust auf Politik. Was liegt da näher, als sich ins Private zurückzuziehen? Popstars machen es vor, Nigel Farage stürmt hinterher.
Den Menschen in Großbritannien sei es egal, ob es ihnen nach einem Brexit wirtschaftlich besser gehe. Sie wollen vor allem die Unabhängigkeit ihres Landes, ist der Ukip-Chef überzeugt.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments hält das Brexit-Votum für nicht bindend. Österreichs Finanzminister glaubt an den Verbleib Schottlands und Nordirlands in der EU.
Nigel Farage und Boris Johnson ziehen sich nach dem Brexit-Votum zurück. Die beiden Politiker zeigen, aus welchem Holz viele Populisten geschnitzt sind. Auch wenn sich beide Fälle unterscheiden.
Mit Nigel Farage zieht sich nun der zweite Anführer der „Brexiteers“ zurück. Das stürzt auch die drittstärkste Partei Britanniens in Turbulenzen. Derweil greift Boris Johnson aus dem Hintergrund in den Machtkampf der Tories ein.
Das Ozonloch schmilzt - eine gute Nachricht. Aber rechtskonservative Politiker wollen von Ökologie nichts wissen. Die Gegenaufklärer sind immer noch mächtig.
Der Rücktritt von Ukip-Chef Farage stößt auf harsche Kritik: Grünen-Chef Özdemir ist sauer, SPD-Politiker sehen darin eine Flucht vor der Verantwortung. Applaus bekommt er nur von einer Richtung.
Dass sich nach Boris Johnson auch Ukip-Chef Nigel Farage aus der Verantwortung stiehlt, belegt endgültig, wie egal manchem britischen Politiker das eigene Volk ist.
Der Brexit-Befürworter und Chef der eurokritischen Ukip, Nigel Farage, hat angekündigt, vom Parteivorsitz zurückzutreten. Sein erster Rücktritt wäre das allerdings nicht.
Wie kommen die Leute eigentlich darauf, dass ihre brennenden Probleme durch Leute wie Boris Johnson, Beatrix von Storch oder Donald Trump gelöst werden? Wer dazu aufruft, Ja oder Nein zu sagen, muss Wege und Kosten seiner Option skizzieren. Ein Kommentar.
Europas Rechtspopulisten feiern den Ausgang des Referendums. In Paris hofft Marine Le Pen auf Rückenwind für die Wahl. Die österreichische FPÖ fordert eine Entmachtung der EU-Institutionen.
So aufregend ist Fernsehen selten: Die BBC überträgt die Wahlnacht und zeigt, wie die Welt in Unordnung gerät. Zuerst sind die Brexit-Befürworter kleinlaut, dann drehen sie mächtig auf.
Ein zentrales Versprechen der Brexit-Befürworter im Wahlkampf war die Ankündigung, Millionen in das staatliche Gesundheitssystem umzuleiten. Ukip-Chef nennt das nun „einen Fehler“.
Nach dem Brexit-Referendum könnte das pro-europäische Schottland ein neues Referendum über seinen Verbleib in Großbritannien einleiten. Und auch in Nordirland wollen sich manche mit dem Ergebnis nicht abfinden.
Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, sorgt für entsetzte Reaktionen in Europa. Und schon jetzt sehen sich die Rechtspopulisten in Frankreich und den Niederlanden im Aufschwung und fordern Referenden auch in ihren Ländern.
Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eine Niederlage für Großbritanniens Premierminister David Cameron. Was kommt danach?
Die Austritts-Befürworter haben sich durchgesetzt. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis stimmten 51,9 Prozent der Briten für den Austritt aus der EU.
Frexit, Dexit, Italexit: Die EU-Institutionen versuchen nach dem Brexit eine Brandmauer gegen neue Austritte zu ziehen. Dabei muss Kommissionschef Juncker Antworten finden, statt der guten alten Zeit nachzutrauern.
Es kann nicht erstaunen, wenn in der Sendung von Maybrit Illner vor allem die bekannten Argumente aus der vorhergehenden Kampagne wiederholt wurden. In Wirklichkeit aber geht es um Identität.
Der Deutsche Markus Dächsel ist Historiker an der Universität in London. Seit 23 Jahren lebt er in Großbritannien. Dass die Briten aus der EU aussteigen könnten, macht ihm aus mehrerlei Gründen Angst.
Der lange und erbittert geführte Kampf um den Verbleib Britanniens in der EU ist zu Ende. Zum Abschluss zeigte das Königreich die Brillanz seiner Debattenkultur.
Eine EU-Mitgliedschaft Großbritanniens ist kein Widerspruch zu seiner Souveränität: Es gibt ein Verlangen nach Aufteilung der staatlichen Gewalt.
Der populistische Spuk hat in Großbritannien seinen Schrecken verloren. Die Conservative Party hat Antworten auf den Angriff der Anti-Establishment-Kräfte gefunden - das Referendum ist nur eine davon.
Die Zuspitzung auf eine Frage des Überlebens, Erinnerungen an den Kampf um Unabhängigkeit in den Kolonien: Großbritannien diskutiert den Brexit, den Mord an Jo Cox und fragt: Warum zerbrach dieses Leben?
Spanier, Polen, Portugiesen: Viele Menschen aus Süd- und Osteuropa bescherten Großbritannien zuletzt eine regelrechte Einwanderungswelle. Das Thema wird zum Wahlkampfschlager der Brexit-Befürworter.
David Cameron mühte sich mit Fragen zur Einwanderung ab, Nigel Farage wies das Publikum zurecht. Einen klaren Sieger hat die Fernsehbefragung zum Brexit-Referendum nicht hervorgebracht. Die Reaktionen im Überblick.
In einer Fernsehdebatte trifft Großbritanniens Premierminister Cameron auf EU-Gegner Farage. Die Fronten sind verhärtet. Cameron warnt vor Bedeutungsverlust, Farage appelliert an den Nationalstolz.
Das britische Referendum kommt ins Kino: Mit „Brexit: The Movie“ wollen die EU-Ablehner die Wähler für den Austritt gewinnen. Ausgewogenheit ist unerwünscht.
AfD-Politikerin Beatrix von Storch kommt dem drohenden Ausschluss aus ihrer Fraktion im Europaparlament zuvor: Sie wechselt zur EFDD des britischen Rechtspopulisten Nigel Farage.