Farage-Skandal zieht Kreise
Die zurückgetretene Bankchefin hat das Datenschutzgesetz gebrochen, hat die Datenbehörde geurteilt. Nun stehen Millionen-Boni auf der Kippe.
Die zurückgetretene Bankchefin hat das Datenschutzgesetz gebrochen, hat die Datenbehörde geurteilt. Nun stehen Millionen-Boni auf der Kippe.
Deutsche Medien sahen sich während der Flüchtlingskrise 2015 dem Vorwurf ausgesetzt, nicht ausgewogen zu berichten. Die Analyse eines Kölner Wirtschaftswissenschaftlers zeigt: Die Kritik war nicht gerechtfertigt – mit einer Ausnahme.
Die Turbulenzen rund um die Kündigung des Kontos des umstrittenen britischen Politikers und den Umgang damit, gehen weiter. Der Vorgang könnte auch rechtliche Folgen haben.
Die Chefin der britischen Großbank NatWest machte vor allem mit dem Thema Frauenförderung Karriere. Nun das abrupte Ende: Sie musste schwere Fehler im Umgang mit einem Brexit-Politiker zugeben.
Die Affäre um ein gekündigtes Konto des Brexit-Politikers Nigel Farage beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen in Großbritannien. Jetzt muss die einzige weibliche Chefin einer britischen Großbank ihren Hut nehmen.
Sogar der Premierminister und das Schatzamt haben sich in einen bizarren Streit zwischen Nigel Farage und seiner Bank eingemischt. Die feine Privatbank Coutts steht seit Tagen am Pranger konservativer Medien.
„Der Brexit ist gescheitert“, sagt der frühere Ukip-Vorsitzende Nigel Farage. Aber auch immer mehr Tories sehen das mittlerweile so. Der Grund: Viele EU-Richtlinien werden wohl länger gelten als versprochen.
Donald Trump ist auf GB News bei Nigel Farage zu Gast. Er ätzt dort über Windräder, Herzogin Meghan und den vermeintlich nach links gerückten britischen Premierminister Boris Johnson.
Ein Land zwischen globalen Phantasien und engstirnigem Nationalismus. Der Brexit ist ein sehr englisches Phänomen.
Die britische Benzin-Krise entspannt sich nur langsam. Jetzt schlagen auch andere Branchen Alarm – zum Beispiel die Fleischer. Zu Weihnachten drohe ein Fest ohne Truthahn und Würstchen.
Der britische Privatsender GB News hat kaum Zuschauer und jetzt auch keinen Chefmoderator mehr. Immer lauter werden die Vergleiche des Senders mit Fox News. Die Zukunft sieht düster aus.
Ohne den EU-Gegner Nigel Farage wäre der Brexit wohl nicht passiert. Nun versucht er ein neues Geschäftsmodell und wird Anlageberater.
Am Mittwoch billigt das britische Abgeordnetenhaus wohl einen neuen Lockdown. Widerstand gegen Premierminister Boris Johnson kommt aus der eigenen Partei – und von einem alten Bekannten.
Farage wirbt für einen „fokussierten Schutz“ von Risikogruppen vor dem Coronavirus, während der Rest der Gesellschaft weitgehend normal leben und eine Herdenimmunität entwickeln soll.
Kurz vor der Präsidentenwahl in den Staaten hat der republikanische Amtsinhaber Donald Trump Unterstützung vom Brexit-Hardliner Nigel Farage bekommen. Dieser sagte, Trump habe gezeigt, „dass man das Establishment besiegen kann".
Viele Briten verbanden mit Deutschland lange vor allem Hitler und Sauerkraut. Das hat sich geändert. Was steckt hinter der neuen Bewunderung für die Deutschen?
Wie feiern die Briten ihren Austritt aus der EU? Statt Big Ben läutet der Premier selbst, man verköstigt sich mit eigens gebrautem Brexit-Bier.
Der Premierminister gibt sich versöhnlich. In der Stunde des Brexits verstehe er die Bangen wie die Hoffnungsvollen, sagt Boris Johnson. Das Triumphgeheul überlässt er Nigel Farage.
Die Briten begehen den Tag des Austritts aus der Europäischen Union erschöpft und ohne großen Jubel. Nur in der Brexit-Hochburg Boston feiert ein Pubwirt – aus Versehen.
Ein glücklicher Tag für alle Brexiteers, ein trauriger für viele andere: Nun hat auch das Europaparlament den Weg für den britischen Austritt freigemacht. Viele Abgeordnete sangen das schottische Abschiedslied „Auld Lang Syne“ – manchen kamen gar die Tränen.
Am 31. Januar tritt Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Noch streitet das Land darüber, ob dieser Tag Anlass für ein Fest oder einen Trauerakt ist – und ob „Big Ben“ läuten soll.
Premierminister Boris Johnson erteilt schottischen Forderungen nach einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum in einem Telefonat eine Absage. Nigel Farage warnt derweil vor einem „soft Brexit“.
Boris Johnsons Konservative triumphieren, Labour und die kleinen Parteien haben wenig zu lachen – bis auf schottische Nationalisten und irische Republikaner. Unser Korrespondent beantwortet die wichtigsten Fragen zur britischen Wahl.
Der britische Sender Channel 4 hat bei einer TV-Debatte die abwesenden Parteichefs Nigel Farage und Premierminister Boris Johnson durch Eisblöcke ersetzt, die während der Sendung still vor sich hinschmolzen.
Der britische Channel 4 hatte alle Parteichefs zu einer Klimadebatte ins Studio eingeladen – doch Boris Johnson und Nigel Farage kamen nicht. Der Sender stellte stattdessen zwei Weltkugeln aus schmelzendem Eis auf deren Plätze.
Wurden Mitgliedern der Brexit-Partei Jobs in Aussicht gestellt, wenn sie ihre Kandidatur für die Parlamentswahl zurückziehen? Nigel Farage behauptet das. Weil ein Labour-Abgeordnete die Polizei bat, diesen Berichten nachzugehen, wird ermittelt.
Seit Montag ist klar, dass Nigel Farages Brexit-Partei den Tories im Wahlkampf Schützenhilfe leistet. Das zahlt sich in der ersten Wählerumfrage bereits aus.
Die Opposition versucht, dem Premierminister aus Farages Teilrückzug einen Strick zu drehen. Eine Stimme für Boris Johnsons Tories sei „eine Stimme für Nigel Farages Politik“, heißt es aus der Labour Party.
Bisher lehnte der Vorsitzende der Brexit-Partei im Wahlkampf jede Schützenhilfe für Boris Johnsons Tories ab. Doch nun kündigt Farage einen Strategiewechsel an. Ausgelöst hat die Kehrtwende angeblich eine Äußerung Johnsons.
Der amerikanische Präsident hat ein Bündnis von Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei vorgeschlagen. Er hofft nach dem Brexit auf stärkere Handelsbeziehungen zu Großbritannien.
Darüber, dass der EU-Austritt zum 31. Oktober nicht vollzogen worden sei, sei er „sehr, sehr enttäuscht“, sagt der britische Premierminister in einem Interview. Und Brexit-Party-Chef Farage kündigt an, nicht bei der Wahl im Dezember anzutreten.
In Schottland haben Tausende für die Unabhängigkeit demonstriert. Auch die schottische Ministerpräsidentin nahm an der Kundgebung teil. Derweil will Boris Johnson im Wahlkampf auf die Drohung mit einem Austritt ohne Abkommen verzichten.
Der vom Premierminister ausgehandelte Deal habe nichts mehr mit dem Brexit zu tun, kritisiert Farage – und droht den Tories mit einer Offensive in allen Wahlkreisen.
Nigel Farage ist der schwarze Ritter der britischen Europafeinde. Und er ist Donald Trumps Freund. Hängt an ihm das politische Schicksal Boris Johnsons?
Durch aggressive Äußerungen beunruhigte Nigel Farage Zuhörer seiner Rede, die daraufhin die Polizei alarmierten – er habe zur Gewalt gegen Regierungsbeamte aufgerufen.
Im walisischen Wahlkreis Brecon und Radnorshire triumphieren die Anti-Brexit-Parteien. Für Premierminister Boris Johnson dürfte es nun schwieriger werden, seinen Kurs im Unterhaus durchzusetzen – schwieriger, aber nicht aussichtslos. Eine Analyse.