Die Querelen in Farages Partei
Nigel Farage wollte seine Reformpartei zur führenden politischen Kraft in England machen. Nun fällt er vor allem durch interne Streitereien auf.
Nigel Farage wollte seine Reformpartei zur führenden politischen Kraft in England machen. Nun fällt er vor allem durch interne Streitereien auf.
Zehn Jahre nach dem Brexit übernimmt das Königreich eine Führungsrolle in Europa. Im Clinch mit Amerika prescht Premierminister Starmer beherzt vor.
Nach den ersten Wahlerfolgen in Großbritannien braucht Farage bis zur Kommunalwahl im Mai Tausende willige Helfer. Um sie muss er noch kämpfen.
Erst hofften die britischen Rechtspopulisten von Nigel Farage auf eine Millionenspende von Elon Musk. Doch nun hat der amerikanische Milliardär den Daumen gesenkt.
Nigel Farage hat Elon Musk widersprochen. Nun verlangt der, dass der Brite den Vorsitz seiner Partei niederlegt. AfD-Chefin Weidel wird daraus lernen.
Elon Musk fordert den Rücktritt von Nigel Farage als Vorsitzender der Reform-UK-Partei. Der Streit entzündet sich an Musks Unterstützung für Tommy Robinson, einem verurteilten Anti-Immigrations-Aktivisten.
Der einstige Spindoktor Peter Mandelson soll Londons Botschafter bei Donald Trump werden. Mit seinem „Mann in Washington“ will Starmer nationale und internationale Konflikte besser navigieren.
Die Regierung in London sucht eine Balance zwischen der EU und dem Amerika Donald Trumps. Andere setzen ausschließlich auf den Rückkehrer ins Weiße Haus. Sie könnten mit einer gigantischen Spende belohnt werden.
Schon vor Trumps Amtsantritt schmeichelt der britische Premierminister ihm. Starmer beschwört ein gutes Verhältnis, das sich in der Praxis erst zeigen muss.
Kemi Badenoch muss Ruhe in die konservative Partei bringen. Ihr Schattenkabinett wird erste Hinweise geben, ob das gelingt. Sie selbst bezeichnet sich als „genderkritische Feministin“.
Drei Monate nach dem Machtverlust suchen die britischen Konservativen weiter Kurs und Führung. Die fehlenden Ideen kaschieren Klamauk und Nostalgie.
Die Gewalt auf britischen Straßen Anfang August hat mit Falschmeldungen im Internet angefangen. Die Regierung will nicht nur Nutzer der Plattformen, sondern auch X, Facebook und Tiktok in die Pflicht nehmen.
Wahlniederlagen haben die Tories schon öfter erlitten, aber niemals war es so schlimm wie jetzt. Eine Zukunft haben die Konservativen nur, wenn einer ihrer Albträume wahr würde.
Labour hat ihre Sitze im Unterhaus mehr als verdoppelt – obwohl ihr Stimmenanteil nur leicht zugenommen hat. Das hat mit den Verlusten der Konservativen zu tun. Und den Gewinnen des Rechtspopulisten Farage.
Angela Rayner ist stellvertretende Premierministerin +++ Keir Starmer ist neuer Premierminister in Großbritannien +++ Sunak kündigt Rücktritt als Parteichef an +++ alle Entwicklungen zur Wahl in Großbritannien im Liveblog.
Großbritannien steht vor einem Regierungswechsel: Noch an diesem Freitag wird Labour-Chef Keir Starmer in 10 Downing Street einziehen. Bei den Konservativen zeichnet sich nach dem Wahldebakel ein Machtkampf ab.
Den Wählern in Großbritannien ging es vor allem darum, die Konservativen loszuwerden. Labour hat eine stabile Mehrheit, aber auch innerparteiliche Probleme. Und von ganz rechts schreit Nigel Farage.
Die britische Regierungspartei betreibt vor der Wahl am Donnerstag Schadensbegrenzung. Im Norden Englands hat so manches Parteimitglied schon aufgegeben.
„In diesen Wahlen geht es nur um eins: die Bestrafung der Tories“, sagt „Times“-Kolumnistin Juliet Samuel. Der Ausgang scheint klar, aber unter der Oberfläche der Langeweile gärt es. Und ein alter Bekannter meldet sich zurück.
In Umfragen ist die Reform-UK-Partei kometenhaft aufgestiegen und bis auf etwa 17 Prozent geklettert. Sie liegt damit nicht weit hinter den Tories. Doch wie sollen deren gigantische Steuerversprechen gegenfinanziert werden?
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer setzt im Unterhauswahlkampf auf Solidität statt Klamauk. Er wolle Premierminister werden und nicht Zirkusdirektor, sagt er. Das könnte sogar klappen.
An der Front steht die Ukraine weiter unter großem Druck. Doch auf politischer Ebene ist Kiew froh über einen Erfolg am Verhandlungstisch. Auch der Sieg der ukrainischen Mannschaft bei der EM macht Mut. Der Überblick.
Der Einwanderersohn Zia Yusuf ist mit einer Luxus-App reich geworden. Jetzt gibt er viel Geld an die Partei von Nigel Farage, der gegen illegale Einwanderung schießt.
Verteidigungsminister Pistorius stellt seine Wehrdienst-Pläne vor. Die amerikanische Notenbank entscheidet über den Leitzins. Und in Berlin wird die Fußball-Fanmeile vor dem Brandenburger Tor eröffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Rishi Sunak tritt beim Gedenken an den D-Day verfrüht die Heimreise an, um ein Wahlkampf-Interview zu geben. Der britische Premier erntet dafür Häme und Kritik.
Im ersten Fernseh-Duell vor der Parlamentswahl liefern sich Premier Sunak und Konkurrent Starmer eine hitzige Debatte mit seltsam vertauschten Rollen.
Konstruktive Politik war noch nie etwas für Nigel Farage. Jetzt bläst er zur Zerstörung der Konservativen Partei. Verlierer wäre Großbritannien. Das Land braucht auch eine kraftvolle Opposition.
In Bayern verlagert sich das Hochwasser weiter Richtung Osten. In Großbritannien treffen Sunak und Starmer einen Monat vor der Wahl im TV-Duell aufeinander. Und in Indien wird das Ergebnis der Parlamentswahl bekanntgegeben.
Viele konservative Abgeordnete verzichten auf eine weitere Kandidatur. Ein Trost für Rishi Sunak: Nigel Farage will auch nicht ins Unterhaus.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump drohte während seiner Amtszeit mehrfach mit einem Rückzug der USA aus dem Bündnis. Nun sagte er in einem Interview, dass er in der NATO bleiben wolle – solange Europa "fair spielt".
Parteirechte wie die frühere Regierungchefin Truss kopieren Trumps Verschwörungstheorien. Mit dem aktuellen Premierminister Rishi Sunak sind sie unzufrieden. Doch bei der Suche nach einer Alternative gibt es ein Problem.
Die rechtspopulistische Partei Reform UK ist bei Nachwahlen drittstärkste Kraft geworden. Sie schadet den Konservativen, und hilft damit der Labour-Partei.
Er werde zu Unrecht als „bösartig, engstirnig und fies“ wahrgenommen, so der Rechtspopulist Farage. Im Dschungelcamp will er sein Image nun aufpolieren.
Die Affäre rund um die Kündigung des Brexit-Politikers Farage hat für die ehemalige Natwest-Chefin Alison Rose große finanzielle Einbußen zur Folge.
Die britische Großbank muss nochmals vor Nigel Farage zu Kreuze kriechen. Am Freitag fiel der Kurs nach enttäuschenden Zahlen um 10 Prozent.