Fregatten für das Empire statt Brot für die Welt?
Einst war die Entwicklungshilfe der Stolz britischer Regierungen. Nun will London dort kürzen. Gleichzeitig soll der Rüstungsetat wachsen. Die Kritik daran ist heftig. Sogar einen Rücktritt gab es.
Einst war die Entwicklungshilfe der Stolz britischer Regierungen. Nun will London dort kürzen. Gleichzeitig soll der Rüstungsetat wachsen. Die Kritik daran ist heftig. Sogar einen Rücktritt gab es.
Die in Kundus stationierten Soldaten der Bundeswehr werden ins Hauptquartier nach Mazar-i-Sharif verlegt. Zu diesem Schritt kommt es nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie.
Rund 100 Soldaten sollen nach Mazar-e-Sharif verlegt werden. Dort ist das nördliche Hauptquartier der Nato-Mission „Resolute Support“ in Afghanistan. Das Camp in Kunduz soll bestehen bleiben.
Wie steht Europa sicherheitspolitisch nach der Präsidentschaft von Trump da? Die Verteidigungsministerinnen aus Deutschland und den Niederlanden meinen: Da geht noch mehr.
Nur kurz hat ein Team der Bundeswehr Zeit, um hunderte Container an Bord eines türkischen Frachters zu kontrollieren. Dann protestiert die türkische Regierung dagegen, das Schiff kann weiterfahren. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Die meisten Republikaner teilen Trumps Ansichten über Europa nicht. Deutschland und Merkel bleiben beliebt. Wenn ein Neubeginn unter Biden scheitert, dann eher an den Trump-Freunden in Europa. Ein Gastbeitrag.
Beherzigt Europa die Lektionen, die es in den vergangenen vier Jahren gelernt haben will? Das Gelübde, mit einer Stimme zu sprechen, gerät schon wieder in Vergessenheit.
Auf die Erleichterung über den Wahlsieg Bidens könnte bald Ernüchterung folgen. Der neue Präsident wird im Ton freundlich sein – aber in der Sache ähnliche Interessen vertreten wie Donald Trump.
Der britische Premierminister gibt die „größte Militärinvestition seit dreißig Jahren“ bekannt. Mitten in der Corona-Krise soll so der globale Einfluss Großbritanniens wachsen.
Bundeswehrgründung +++ Macron - Kramp-Karrenbauer +++ Siegerjustiz +++ Millionen des Papstes +++ Berg-Karabach +++ Wahl Vereinigte Staaten +++ Schriftsteller Antonio Skármeta +++ Abtreibungsrecht Polen +++ Navid Kermani
Mit seiner Ankündigung, noch vor der Amtsübergabe 2000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen, erweist der abgewählte Präsident Donald Trump den westlichen Verbündeten einen Bärendienst. Die Nato blickt mit Sorge auf den Abzug, der auch Folgen für die Bundeswehr hat.
Trumps Ankündigung setzt die Nato-Partner unter Zugzwang. Die Bundeswehr plant seit längerem den Rückzug aus Afghanistan. Aber ist für spontane Aktionen des amerikanischen Präsidenten ausreichend vorgesorgt?
Donald Trump will noch schnell möglichst viele Soldaten aus Afghanistan und dem Irak abziehen. Das wäre verantwortungslos, ihm aber wohl gleichgültig. Die Alliierten sehnen den Wechsel herbei.
Macron warf ihr eine „Fehlinterpretation der Geschichte“ vor, doch Kramp-Karrenbauer bleibt dabei: Europa könne auf absehbare Zeit nicht ohne Amerika für seine Sicherheit sorgen, sagt die Verteidigungsministerin in ihrer Grundsatzrede.
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer plädiert für mehr Verantwortung Europas in der Welt, hält zugleich eine Unabhängigkeit von Amerika in Sicherheitsfragen aber für nicht absehbar.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg distanziert sich mit deutlichen Worten von Trumps Plänen einer weiteren Truppenreduzierung in Afghanistan – und warnt vor einem neuen „Terror-Kalifat“ am Hindukusch.
Neue Eurofighter sollen die störanfällige Flotte verbessern. Das könnte der von Corona gebeutelten Luftfahrtindustrie helfen. Zieht nun auch die Schweiz mit?
Deutschlands Verteidigungsministerin nennt Vorstellungen über Europas strategische Autonomie eine Illusion. Frankreichs Präsident unterstellt ihr eine „Fehlinterpretation der Geschichte“.
Joe Biden wird freundlich und verbindlich sein. Deutsche Politiker und Diplomaten erwarten aber, dass er ähnliche Interessen vertreten wird wie Donald Trump.
Deutschlands Seehandel ist enorm, der Beitrag der Marine zur Sicherheit auf den Weltmeeren aber überschaubar. Dabei sind die Gefahren durch Piraterie, Terroristen und militärische Zusammenstöße groß.
Weiterhin geschwächt, aber nicht hoffnungslos kommt die Bundeswehr aus der Misere. Wenn doch bloß Annegret Kramp-Karrenbauer noch etwas Ehrgeiz hätte.
Weltraum-Zentrum in Ramstein +++ Gedenkstätte Holte-Stukenbrock +++ Imperial College in London +++ Doktorarbeit von Giffey
Donald Trump will es allen heimzahlen, denen er schon lange Illoyalität vorwirft. Er plant längst über den 20. Januar hinaus – und will sich die Kontrolle über die Republikaner sichern.
Amerikas neuer Präsident wird Themen verfolgen, die auch Trumps Wählern wichtig sind. Doch der Unterschied ist gewaltig: Biden will die liberale Weltordnung wiederherstellen. Deutschland kann dabei helfen. Ein Gastbeitrag
Joe Biden wird die präsidentgewordene Abrissbirne im Weißen Haus in gut zwei Monaten ablösen. Für den Neuanfang im transatlantischen Verhältnis muss Europa seinen Beitrag leisten.
Die Anklageschrift gegen den ehemaligen kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci ist jetzt öffentlich verfügbar. Die Frage ist: Gab es bei der UCK eine lückenlose Befehlskette?
Zwölf Jahre, nachdem er feierlich die Unabhängigkeit des Kosovos verkündet hat, wird Hashim Thaçi wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt. Warum hat das so lange gedauert?
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Die militärische Partnerschaft zwischen Deutschland und Amerika litt unter Trump enorm. Vier weitere Jahre würden wohl irreparable Schäden anrichten.
Die Wahl in Georgien wurde trotz Corona nicht verschoben. Die Regierungspartei sah ihren dritten Sieg in Folge in Gefahr.
Serbiens Nationalisten hoffen, dass Donald Trump Präsident bleibt. Die meisten Muslime des Balkans drücken seinem Herausforderer Joe Biden die Daumen. Der weiß, dass die Konflikte nicht mit schnellen Deals zu lösen sind.
Athen brüstet sich damit, dass es Migranten von der irregulären Einreise abhält, auch auf dem Seeweg. Doch nach EU-Recht ist das nicht erlaubt. Jetzt sieht sich die Grenzschutzbehörde Frontex bohrenden Fragen ausgesetzt.
Es gab eine Zeit, da kam Joe Biden als Präsident nicht in Frage. Er tritt in Fettnäpfchen, biegt sich die Wahrheit zurecht und weist wenige Erfolge auf. Trump aber hat die Grenzen verschoben – und seinem Herausforderer den Weg geebnet. Ein Porträt.
In dem Nato-Land Litauen, das an Belarus grenzt, hat die Opposition die Wahl gewonnen. Die Spitzenkandidatin der Vaterlandsunion muss aber noch Koalitionspartner finden.
Ein sofortiger Austritt aus der Nato? Das würde die Linkspartei entgegen mancher Befürchtungen in einem grün-rot-roten Bündnis nicht automatisch fordern, sagt die Kandidatin für den Bundesvorsitz Hennig-Wellsow der F.A.S.
In der SPD mehren sich die Stimmen, die die Bindung der Bundesrepublik an die Nato lockern wollen. Sie stehen in einer langen Tradition. Ein Rückblick auf neutralistische Bestrebungen und deutschlandpolitische dritte Wege. Ein Gastbeitrag.