Könnten Grüne und Linke zusammen regieren?
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Alexander Lukaschenko verstrickt sich bei der Erklärung der Entführung des Journalisten Roman Protassewitsch in Widersprüche. Der Diktator in Belarus bemüht ähnliche Feindbilder wie Russlands Präsident Putin.
Mit seiner Idee, die Ukraine mit „Defensivwaffen“ zu beliefern, hat der Grünen-Vorsitzende seine Partei in Unruhe versetzt. Manche sprechen von einem Missverständnis, andere pochen auf grüne Grundwerte.
Machthaber Lukaschenko droht dem Westen mit Gegensanktionen und nennt den Vorwurf einer erzwungenen Landung der Ryanair-Maschine eine Lüge.
Aus einer schwachen Position das Beste machen, das kann Wladimir Putin. Ein „Feind“ wie die NATO wird dafür dringend gebraucht.
Der Schutz Berlins war schwierig im Kalten Krieg. Die Geschichte einer Sondereinheit.
Werde ein Land wie die Ukraine angegriffen, könne man ihm nicht verwehren, sich zu verteidigen, sagt Robert Habeck. Der Grünen-Chef hält auch die Debatte über einen Nato-Beitritt der Ukraine noch nicht für beendet.
Auch wenn Corona und Klimaschutz den Wahlkampf prägen – über die Unterschiede in den außenpolitischen Positionen der Parteien lohnt es sich zu streiten.
Der Klimawandel legt potentielle Handelsrouten in der Arktis frei. Das weckt auch bei den Weltmächten Begehrlichkeiten. Kommt es zu einem Konflikt mit Russland?
Der Streit ums Sturmgewehr ist zu einer juristischen Schlammschlacht geworden. Wer sind diese Büchsenmacher aus Thüringen, die den Traditionslieferanten Heckler & Koch herausgefordert haben? Ein Besuch.
Allen Abzugsbeschlüssen zum Trotz: Deutschland und seine Partner müssen sich auch in Zukunft weiter um Afghanistan kümmern, sagt Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. Wir fragen nach.
Die Türkei will an einem Militärprojekt der EU teilnehmen – und nutzt diese Anfrage offenbar als Testballon, ob Europa in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik mit Ankara zusammenarbeiten will.
Mit den Folgen des Bürgerkriegs hat Deutschland zu kämpfen. Zu dessen Beilegung wollte und will Berlin nichts tun.
Segnung gleichgeschlechtlicher Paare +++ Nato-Abzug aus Afghanistan +++ „Das Riesenspielzeug“ von Emil Strauß +++ Jiddisches Erbe in der Ukraine +++ Digitale Vermögenswerte
Das Nato-Mitglied hat einen Antrag auf Mitarbeit an einem milliardenschweren Projekt zur Verbesserung der militärischen Mobilität gestellt – trotz angespannter Beziehungen zu Griechenland und Zypern.
Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf eine Moschee nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Auch das Zentrum von Nerch in der zentralen Provinz Wardak ist offenbar an die Taliban gefallen. Der Bezirk ist nur 26 Kilometer von Kabul entfernt, ihn durchqueren wichtige Überlandstraßen.
Putin hat eine Liste „unfreundlicher Staaten“ in Auftrag gegeben, deren Botschaften Moskau einschränken könnte. Die EU will sich von den Provokationen nicht spalten lassen. Doch was kann sie tun?
Die Linke tritt mit einem Spitzenduo an, das alle Wünsche erfüllen soll. Janine Wissler ist regierungskritisch. Dietmar Bartsch hingegen will, dass die Partei mitregiert.
Die neue Ko-Parteivorsitzende und der Ko-Fraktionsvorsitzende im Bundestag führen die Linkspartei in die Bundestagswahl. Zur Frage eines Grün-rot-roten Bündnisses äußern sie sich unterschiedlich.
Politiker von CDU, SPD und Grünen bekräftigen seit dem Führungswechsel in Washington deutsch-amerikanische Gemeinsamkeiten. Aber alle meinen damit etwas anderes – und äußern Vorbehalte.
Eine Explosion vor einer Schule in der afghanischen Hauptstadt fordert viele Tote. Schon früher gab es Anschläge islamistischer Extremisten in dem vor allem von Schiiten bewohnten Viertel Kabuls.
Mehrere Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, wollen eine militärische Stärkung der EU durch eine schnelle Eingreiftruppe. Doch vor allem ostmitteleuropäische Bündnispartner sind skeptisch.
Die Amerikaner und Verbündete aus 25 weiteren Staaten üben bis Mitte Juni am westlichen Balkan und am Schwarzen Meer. Der diesjährige Manöverort ist auch ein Signal der NATO an Russland.
Sein Vorgänger schonte den türkischen Präsidenten. Der neue amerikanische Präsident Biden schlägt eine härtere Gangart gegenüber Erdogan an. Doch beide wollen ihr Verhältnis als NATO-Partner nicht weiter verschlechtern.
Nach dem Giftanschlag von Salisbury 2018 sind fast alle EU- und NATO-Staaten dem britischen Aufruf gefolgt, russische Diplomaten auszuweisen. Warum ist das jetzt im Fall Tschechiens anders?
Nach fast zwanzig Jahren hat der Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan offiziell begonnen. Angriffe und Anschläge überschatten ihn. Viele Menschen wurden am Wochenende getötet oder verletzt.
Griechenland und Israel nähern sich einander immer weiter an. Grund dafür ist auch das aggressive Auftreten der Türkei. Doch Athen hat dabei vor allem Ankara im Blick, Jerusalem die EU.
Zwei schwere Anschläge erschüttern Afghanistan am Tag des ursprünglich vereinbarten Abzugs der amerikanischen Truppen. Der Terrorexperte Guido Sternberg warnt vor einem Wiederaufstieg von Al-Qaida.
Der russische Präsident setzt auf militärische Mittel, weil er in der Außenpolitik keine anderen hat. Die Lage in Osteuropa bleibt instabil.
Das Gewaltniveau in Afghanistan ist unverändert hoch. Die Bundeswehr beginnt unterdessen mit dem Abzug. In einem vertraulichen Dokument zeichnet das Verteidigungsministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage.
Nach Bidens Abzugsentscheidung stehen die Islamisten in Afghanistan vor einer triumphalen Rückkehr an die Macht. Über ihre politischen Vorstellungen halten sie sich weiter bedeckt – auch um interne Differenzen zu überdecken.
Außenminister Maas signalisiert in Kabul, dass Berlin nach dem Bundeswehr-Abzug im Land aktiv bleiben will. Für das Engagement deutet er aber Bedingungen an.
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.
In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit hat Joe Biden richtige Akzente gesetzt. Die Überwindung der Corona-Krise hat Vorrang. Doch die Überwindung der Spaltung in Amerika ist eine Aufgabe für Generationen.
Mit dem Rückzug der Amerikaner aus Afghanistan stellt sich auch jenseits der Bundeswehr die Frage, wer noch im Land bleiben kann: Wie können deutsche und lokale Mitarbeiter künftig geschützt werden?