Märtyrer mit Superwaffen
Die russische Wirtschaft stagniert, doch Wladimir Putin lässt aufrüsten – und geht damit auf Konfrontationskurs mit dem Westen. Doch um welche Waffensysteme geht es überhaupt?
Die russische Wirtschaft stagniert, doch Wladimir Putin lässt aufrüsten – und geht damit auf Konfrontationskurs mit dem Westen. Doch um welche Waffensysteme geht es überhaupt?
Sanktionen gegen Iran zu unterlaufen, sei nicht ratsam, sagt Richard Grenell, amerikanischer Botschafter in Berlin. Europäische Staaten hatten eine Gesellschaft gegründet, mit der sie weiterhin mit Iran Handel treiben können.
Nach Erkenntnissen der Amerikaner hat Russland mehr Raketen stationiert als bislang bekannt. Künftig will Washington Russland zwar eigene Marschflugkörper in Europa entgegenstellen, aber ohne Atombomben.
Deutschland sieht sich zunehmend gewohnter Strukturen enthoben. Das macht Berlin zu einem lockenden Ziel für externe Akteure. Doch das muss nicht sein. Eine Debatte über den Ausbau der Raketenabwehr wäre ratsam. Ein Gastbeitrag.
Der Kriegsgedanke schien in den vergangenen Jahrzehnten aus Europa gewichen zu sein. Doch ein Teil der Menschen will streiten – und kann die Lust dazu offenbar nicht mehr unterdrücken.
Das Vertrauen der Deutschen in Amerika ist gesunken. Viele wünschen sich eine weitere Distanzierung von dem Land – aber keine höheren Sicherheitsausgaben. Das ist nicht der einzige Widerspruch, den eine Umfrage der Atlantik-Brücke aufzeigt.
Der Fernsehkomiker Selenskyj hat gute Chancen, in der Ukraine die Präsidentenwahl zu gewinnen. Ganz unerwartet führt er die Umfragen zur Wahl am 31. März an. Warum das Kabarett als Waffe im politischen Kampf dient.
Amerika und Russland haben den INF-Vertrag zur atomaren Abrüstung ausgesetzt. Bis der endgültig ausläuft, bleiben noch sechs Monate Zeit. Die will Jens Stoltenberg nutzen.
Deutschland muss für die strategische Autonomie der Europäischen Union werben – und aktiv eine Führungsrolle übernehmen. Mit welchen Schwierigkeiten dabei zu rechnen ist, zeigt eine neue Studie.
In seiner Rede hat Donald Trump versöhnliche Töne angeschlagen. Davon dürfe man sich nicht täuschen lassen, sagt Peter Beyer, Transatlantik-Berater der Bundesregierung. Er macht im FAZ.NET-Interview eine Forderung.
Der Nordatlantikpakt wird 2020 wohl auf 30. Mitgliedsstaaten anwachsen. Nato-Generalsekretär Stoltenberg würdigt das „historische Ereignis“. Kritik kommt aus dem Kreml.
Die Bundesregierung will mehr Geld in die Bundeswehr investieren als bisher angekündigt, würde aber unter den von Trump geforderten zwei Prozent des BIP bleiben. Das könnte den Streit über Verteidigungsausgaben im Bündnis weiter anheizen.
Die Bundeswehr schützt gemeinsam mit Nato-Partnern den Luftraum über Estland, Lettland und Litauen. Gefordert werden die Piloten von unangemeldeten Flugzeugen aus Russland.
Die Verteidigungsministerin will nicht in Zeiten des Kalten Krieges zurückfallen. Russland warnt derweil die Nato-Länder, dass das Ende des Vertrages „weitreichenden Auswirkungen“ haben werde.
Die Vorstellungen von Union und SPD für die Zeit nach dem INF-Vertrag driften auseinander. Jetzt wirft der CDU-Generalsekretär dem Koalitionspartner Naivität vor.
Deutsche Außenpolitiker geben den INF-Vertrag noch nicht auf. Um Amerika und Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, treten sie mit einem neuen Vorschlag an Moskau heran.
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wirft der SPD angesichts des INF-Vertragsendes Naivität vor. Die Partei schüre Misstrauen gegenüber der Nato.
Es seien viele neue Waffensysteme entwickelt worden, das erfordere neue Regeln, sagt der Bundesaußenminister. In Europa sind laut Nato-Generalsekretär Stoltenberg keine neuen Atomwaffen geplant.
Amerikas Schritt zur Kündigung des INF-Vertrags ist ein russischer vorausgegangen. Moskau muss nun glaubhaft versichern, dass es sein vertragswidriges Mittelstreckenprogramm einstellt. Vorstellen kann man sich das momentan nicht.
Die Vereinigten Staaten setzen nach einem zweiten Ultimatium den INF-Abrüstungsvertrag aus. Den Russen lassen sie sie jedoch eine Hintertür offen.
Russland sei allein verantwortlich für die Aufkündigung des INF-Vertrags über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen. Moskau müsse in den kommenden sechs Monaten seine Marschflugkörper vernichten, heißt es in einer Stellungnahme der Nato-Partner.
Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo beschuldigte Russland, den INF-Vertrag über das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen zu verletzen. Damit tritt nun eine sechs Monate lange Übergangsphase in Kraft.
Die Bundeskanzlerin stellt sich voll hinter die Position der Nato-Staaten. Die Zeit bis zur vollständigen Aufkündigung des Abkommens solle aber genutzt werden, um weitere Gespräche zu führen.
Amerikas Außenminister Pompeo will das Verbot von Mittelstreckenraketen vorzeitig aufheben. Sicherheitsfachmann Christian Mölling sieht zwei Möglichkeiten, um ein gefährliches Wettrüsten zwischen Moskau und Washington noch zu verhindern.
Die Vereinigten Staaten wollen offenbar nicht bis zum offiziellen Ablauf des Ultimatums an Russland warten. An diesem Freitag wird aller Voraussicht nach das Aus für einen der weltweit wichtigsten Abrüstungsverträge eingeläutet. Die Sorge in Europa ist groß.
Die Luftwaffe muss ihren „Tornado“ in den nächsten Jahren ausmustern. Als Ersatz ist ein amerikanisches Kampfflugzeug in der engeren Auswahl. Der Zugriff auf Atomwaffen macht die Entscheidung knifflig.
Im Streit um die Zukunft landgestützter Mittelstreckenwaffen spielt Moskau mit verdeckten Karten. Aber auch Washington operiert in einer Grauzone.
Vor den amerikanischen Wahlen wurden in den sozialen Netzen gezielt Desinformationen verbreitet. Nun bereitet sich auch Brüssel vor der Europawahl auf Manipulationsversuche vor – doch womöglich laufen diese schon.
Frankreich und Großbritannien wollen ihren sicherheitspolitischen Einfluss im Fernen Osten ausweiten. Trotz großer Gesten ist jedoch fraglich, ob die Europäer ihre ambitionierten Ziele erreichen können.
Die Nato-Staaten sind überzeugt, dass Russland mit seinem neuen Marschflugkörper den INF-Vertrag verletzt. Das weist Moskau zurück. Für den Kreml ist die Diskussion nur ein Vorwand um nachrüsten zu können.
Vier neue Fregatten sollte die Bundeswehr bekommen. Das wurde vor zwölf Jahren beschlossen – bis heute hat sie keine davon. Doch das ist nicht das einzige Problem. Die Nato-Verbündeten stöhnen schon. Eine Analyse.
In wenigen Tagen will Donald Trump den INF-Vertrag mit Russland kündigen. Dem Vorwurf mangelnder Transparenz treten die russischen Streitkräfte mit einer Veranstaltung entgegen, die neue Fragen aufwirft.
Heiko Maas möchte bei seinem Besuch in Amerika ein „neues Miteinander“ erreichen. Der Außenminister will aber auch über den INF-Vertrag sprechen – und sich für dessen Erhalt einsetzen.
Donald Trump plant, den INF-Abrüstungsvertrag mit Russland schon bald zu kündigen. Außenminister Heiko Maas versucht nun in Washington, das Abkommen doch noch zu retten. Viel Zeit hat er dafür nicht.
In der amerikanischen Stadt Nogales kommen immer wieder illegale Migranten aus Mexiko an. Bewohner wie „Ed“ Delci sehen sich als humanitäre Helfer – und haben eine klare Meinung zu höheren Stahlzäunen.
Der russische und der deutsche Außenminister heben bei ihrem Treffen die Gemeinsamkeiten hervor. Aber die Liste der Konfliktthemen zwischen Russland und dem Westen ist lang.