Israel ohne Stabilität
Israel schwächt die Hamas, muss sich aber Sorgen über die Unruhen im eigenen Land machen. Jüdische Gemeinden in Deutschland tragen hier sicher keine Verantwortung.
Israel schwächt die Hamas, muss sich aber Sorgen über die Unruhen im eigenen Land machen. Jüdische Gemeinden in Deutschland tragen hier sicher keine Verantwortung.
Die Heftigkeit der Angriffe der Hamas und des israelischen Militärs, aber auch der Gewalt in Israel selbst hat viele überrascht. Und alle fragen sich: Wird diese „Runde“ bald vorüber sein und wird sich etwas ändern?
Die arabischen Länder kritisieren das israelische Vorgehen gegen Palästinenser in Jerusalem. Aber für die Hamas haben einige von ihnen nicht viel übrig. Ihr Verhältnis zu Israel ist dagegen gut.
In mehreren deutschen Orten gab es Demonstrationen gegen das israelische Vorgehen in Gaza. Israel-Flaggen wurden verbrannt, herabgerissen oder gestohlen. Die Polizei musste Versammlungen auflösen.
In den Nachrichten des deutschen Auslandssenders wetterte ein palästinensischer Aktivist gegen Israel. Dann ging dem Sender auf, dass „seine Äußerungen antisemitisch sind und terroristische Akte rechtfertigen sollten“.
Auch am Donnerstag schießen militante Palästinenser Raketen auf Israel. Die israelische Armee verstärkt ihre Angriffe im Gazastreifen. Wieder kommt es zu Gewalt zwischen Juden und Arabern in Israel. Die Lufthansa streicht Flüge.
Die Luftangriffe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen gehen unvermindert weiter – international wächst die Sorge, dass sich die Kämpfe zu einem neuen Krieg im Nahen Osten ausweiten könnten.
Längst nicht jeder Außenminister wurde vom Papst zur Audienz empfangen. Der frühere Messdiener Heiko Maas hat eine ganze Palette von Themen mitgebracht – darunter auch Unangenehmes.
Israels Luftwaffe zerstört weitere Ziele der Hamas im Gazastreifen. Die Islamisten antworten mit weiteren Raketen auf Israel. Auch der Großraum Tel Aviv ist wieder betroffen. Die Biden-Regierung schickt einen Vermittler in die Region.
Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mindestens zehn ranghohe Kommandeure des militärischen Hamas-Flügels getötet. Für den Abend sind bereits neue Angriffe auf Israel angekündigt.
Etwa 200 Raketen aus Gaza haben den Großraum Tel Aviv erreicht, die meisten davon wurden noch in der Luft abgeschossen. Während die Kriegshandlungen weitergehen, brechen in vielen Städten in Israel Unruhen aus.
In der Nacht spitzt sich der Konflikt zu. Aus dem Gazastreifen feuern militante Palästinenser noch mehr Raketen Richtung Tel Aviv und töten weitere Menschen. Bei Israels Gegenangriffen werden Extremisten und Zivilisten getötet.
Militante aus dem Gazastreifen feuern am Abend mehr als hundert Raketen auf Zentralisrael. Im Großraum Tel Aviv kommt es immer wieder zu schweren Explosionen. Mindestens ein Mensch stirbt.
Die beiden Frauen seien in verschiedenen Häusern von Geschossen getroffen worden, berichtet eine Rettungsorganisation. Benjamin Netanjahu kündigt harte Angriffe auf die Hamas an.
Nach dem heftigsten militärischen Schlagabtausch seit Jahren kündigt die Hamas eine Fortsetzung ihrer Raketenangriffe an, bis Israel seine „Aggression“ in Jerusalem beende. Die Eskalation wirkt sich auch auf die Koalitionsverhandlungen aus.
Die Hamas hat Israel über Nacht unter Beschuss genommen. In Jerusalem gingen die Sirenen an. Das israelische Militär flog derweil Luftangriffe. Es gibt Verletzte und Tote.
Nach Raketenangriffen auf Jerusalem bombardiert Israel den Gazastreifen. In Deutschland verzeichnet die Polizei mehr Opfer häuslicher Gewalt. Und Jens Spahn warnt vor Übermut in der Corona-Krise. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Gegen 18 Uhr Ortszeit wurden aus Gaza-Stadt Dutzende Raketen in Richtung Jerusalem abgefeuert – ein Zivilist wurde verletzt. Auf dem Tempelberg ist ein weithin sichtbares Feuer ausgebrochen.
Die Gewaltausbrüche in Jerusalem finden in einem veränderten diplomatischen Umfeld statt. Washington steht nicht mehr bedingungslos an Israels Seite.
Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Morgen zu neuen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Es habe Hunderte Verletzte gegeben, berichten Rettungskräfte.
Laut einer Studie fördert Gangsta-Rap eine antisemitische Grundhaltung. Ein Interview mit dem jüdischen Rapper Ben Salomo über seinen Rückzug aus der Szene, Entschuldigungen von Rapstars – und ein Eingeständnis von Arafat Abou-Chaker.
Griechenland und Israel nähern sich einander immer weiter an. Grund dafür ist auch das aggressive Auftreten der Türkei. Doch Athen hat dabei vor allem Ankara im Blick, Jerusalem die EU.
Es liege am Streit mit Israel um Jerusalem, sagt Palästinenserpräsident Abbas. Die Verschiebung könnte seiner Fatah allerdings gelegen kommen. Millionen Palästinenser konnten noch nie ihre Stimme abgeben.
Aufgrund „systematischer Unterdrückung“ der Palästinenser hat die Menschenrechtsorganisation Israel der Apartheid bezichtigt. Die israelische Regierung weist das Gutachten als „verzerrte Wirklichkeit“ zurück.
Die BDS-Bewegung hat die Auslöschung des Staates Israel zum Ziel, auch wenn viele ihrer Anhänger das Gegenteil behaupten. Das zeigen Alex Feuerherdt und Florian Markl in ihrem Buch.
Das israelische Militär meldete, drei Raketen seien aus dem Gaza-Streifen in Richtung Israel abgefeuert worden. Kurz zuvor hatte die dort herrschende radikal-islamische Hamas zusammen mit anderen militanten Organisationen Palästinenser zum Widerstand in Jerusalem aufgerufen.
Nach dem schwersten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen seit Monaten greift das israelische Militär Ziele in dem palästinensischen Gebiet an. In Jerusalem gehen die Krawalle weiter.
Das Museum der deutschsprachigen Juden in Israel muss aufgeben, aber die Bestände dieser einzigartigen Sammlung sind gesichert und ziehen nach Haifa um. Was hier versammelt ist, findet sich sonst nirgends mehr.
In der aktuellen Sendung sprechen wir mit der Rechtslehrerin Andrea Kießling unter anderem über Komplexität und Sinnhaftigkeit der jüngsten Corona-Beschlüsse.
Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes wird Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen von Israelis und Palästinensern einleiten. Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht von „reinem Antisemitismus“.
Der IStGH nimmt Ermittlungen im Nahost-Konflikt auf. Vorangegangen war eine umstrittene Entscheidung, mit der der Gerichtshof sich selbst für zuständig erklärt hat, über die „Situation im Staat Palästina“ zu entscheiden. Ein Gastbeitrag.
Heiko Maas hat die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs kritisiert, Palästina als Vertragsstaat anzuerkennen. Damit unterminiert Deutschland die Akzeptanz des Gerichtshofs – und seine eigene Glaubwürdigkeit. Ein Gastbeitrag.
Joe Biden gilt als Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Vergleichsweise spät hat er nun sein erstes Gespräch als Präsident mit Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt.
Eine Anklage zu möglichen Kriegsverbrechen Israels oder der Hamas im Gaza-Krieg wäre zulässig, entscheidet der Internationale Strafgerichtshof. Auch die israelische Siedlungspolitik könnte Gegenstand sein. Widerstand kommt aus Jerusalem und Washington.
Die Frage, ob der israelische Staat auch für die Impfung der Palästinenser verantwortlich ist, hat für großen Streit gesorgt. Nun hat in Ramallah das Impfen begonnen. Das dürfte auch für die Israelis von Vorteil sein.
Es ist viel die Rede von Fortschritten im Nahost-Friedensprozess, doch gerade unter arabischen Intellektuellen wird weiter gegen Israel gehetzt. Und gegen alle, die für eine Normalisierung eintreten.