Guten Morgen!
Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober haben antisemitische Inhalte auf Tiktok eine neue Grausamkeit erreicht. Auch an Schulen macht sich Judenhass immer breiter, wie ein Report der Bildungsstätte Anne Frank zeigt.
Die EZB warnt, ein Risiko für weiter hohe Inflation gehe vom Nahostkonflikt aus. Der Mechanismus funktioniert über die Frachtraten und die Energiepreise. Was ist zu beobachten?
Israels Führung will die Armee auch in den äußersten Süden des Küstenstreifens schicken. Der Vorstoß ist aber schwer umstritten: Über eine Million Menschen suchen dort Schutz. Der Überblick.
In einem Schreiben reagiert Papst Franziskus auf die Kritik jüdischer Gelehrter an seiner Haltung zum Konflikt in Nahost. Er beklagt die Spaltung in der Welt – und bemüht sich um Annäherung.
Innenpolitisch befindet sich der amerikanische Präsident in einer Sandwich-Situation. Außenpolitisch sieht es nicht besser aus. Ein Befreiungsschlag im Wahljahr ist unwahrscheinlich.
Mehrere hunderte Palästina-Unterstützer haben am Samstag in Frankfurt demonstriert. Die Veranstalterin warf der Stadt und der Bundesregierung vor, Demonstranten zu verleumden und einen „Genozid“ zu unterstützen.
Ein Angriff proiranischer Milizen auf einen Stützpunkt in Jordanien hat jüngst drei US-Soldaten das Leben gekostet. Nun schlagen die Amerikaner zurück. Weitet sich der Konflikt im Nahen Osten aus? Der Überblick.
Hunderttausende Palästinenser sind in den Süden des Gazastreifens geflohen. Trotzdem will Israel seine Militäroffensive gegen die Hamas auch dort fortsetzen.
Die israelische Serie „The Beauty Queen of Jerusalem“ erzählt von der Geschichte jüdischen Lebens in Palästina im Stil einer Seifenoper. Warum ist sie in Deutschland nur über Umwege zu sehen?
Während gerade im Bundestag der Opfer des Holocausts gedacht wurde, leben Juden auf deutschen Straßen wieder gefährlich. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit dem Publizisten Michel Friedman über Antisemitismus, verfahrene Debatten und die Nazis der frühen Bundesrepublik.
Die jüdischen Israelis berufen sich im Streit um Land auf die Bibel, die Palästinenser auf ihr Geburtsrecht. Dabei müssen beide Seiten lernen, dass auch das jeweils andere Volk zum Land gehört. Ein Gastbeitrag.
Mehr als eine Million Menschen sind in den äußersten Süden des Gazastreifens geflohen. Nun wird Israels Verteidigungsminister damit zitiert, man werde auch dort die Hamas-Truppen bekämpfen.
Der israelische Regierungschef spricht von roten Linien, die man auch für die Freilassung von Geiseln nicht überschreiten werde. Die USA wollen herausgefunden haben, wer den tödlichen Angriff auf ihre Soldaten in Jordanien verübte.
Aharon Barak überlebte die Schoa. Heute ist er Israels Richter im Völkermord-Verfahren in Den Haag – und legt ausführlich dar, weshalb er die Entscheidungen seiner Kollegen gegen Israel für falsch hält.
Hierzulande wird vielfach demonstriert für die Rechte von Minderheiten und gegen Intoleranz: Warum bleiben die Reaktionen auf das Hamas-Massaker am 7. Oktober so indifferent? Ein Gastbeitrag.
Seit nun fast vier Monaten tobt der Gazakrieg. Die Zerstörungen in dem abgeriegelten Küstenstreifen am Mittelmeer sind enorm. Israels Armee geht auch mit der Flutung von Tunneln gegen die Hamas vor. Der Überblick.
In einem offenen Brief fordern Künstler aus dem diesjährigen Gastgeberland des ESC Israel die Teilnahme wegen seiner „brutalen Kriegsführung in Gaza“ zu verweigern – und verweisen auf den Ausschluss russischer Künstler 2022.
Bei einem gemeinsamen Auftritt in Frankfurt erzählen ein Israeli und ein Palästinenser, wie eine Versöhnung in Nahost gelingen könnte. Ihre Organisation „Combatants for Peace“ ist allerdings nicht unumstritten.
Die UN-Tochter gerät weiter in die Kritik: Das Ausmaß der mutmaßlichen Verbindung von Beschäftigten des Hilfswerks in Gaza zu Terroristen soll größer sein als angenommen. Der Bericht der Zeitung beruht auf israelischen Geheimdienstinformationen.
Im Schatten der humanitären Mission des Palästinenserhilfswerks der UN gedeiht der Antisemitismus. Das 1948 erdachte Modell ist am Ende.
Neue Details geben Einblicke zu den Vorwürfen gegen die Mitarbeiter des UN-Hilfswerks. Der israelische Botschafter in Deutschland sagt, das sei nur die Spitze des Eisbergs. Berlin steckt in einem Zwiespalt.
Nach einem tödlichen Angriff auf US-Soldaten in Jordanien kündigen die USA eine Reaktion an. Die Bundesregierung verurteilt den Angriff „auf das Schärfste“ – und ermahnt Iran.
Entführung, Beteiligung an einem Massaker und logistische Unterstützung am 7. Oktober: Ein Geheimdienstbericht schildert erstmals Details der Vorwürfe, die Israel gegen zwölf Mitarbeiter der UN erhebt.
Israel, die USA und arabische Vermittler kommen einer Einigung über die Freilassung der Hamas-Geiseln offenbar näher. Doch es bleibt eine breite Kluft zwischen den Konfliktparteien.
Mitarbeiter des Palästinenserhilfswerks sollen in das Massaker in Israel verwickelt sein. Auch UNRWA-Fahrzeuge und -Einrichtungen seien dafür genutzt worden. Jetzt stoppt auch Deutschland seine Zahlungen.
Mehrere Ländern stoppen die Zahlungen an das Palästinenserhilfswerk der UN. Sie reagieren damit auf Vorwürfe, UNRWA-Mitarbeiter seien an den Terror-Anschlägen vom 7. Oktober beteiligt gewesen.
Der 27. Januar verpflichte dazu, „immer wieder für die Juden einzutreten, auch für den Staat Israel“, sagt Oskar Lafontaine auf dem BSW-Parteitag. Zugleich kritisiert er Israel scharf.
In Amman trifft Annalena Baerbock den jordanischen Außenminister. In dem Gespräch geht es um die humanitäre Krise im Gazastreifen und Perspektiven für die Zeit nach dem Krieg.
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag fordert Israel auf, einen Völkermord im Gazastreifen zu verhindern. Ein Ende des Militäreinsatzes wird nicht verlangt. Das Urteil soll weitreichende Auswirkungen auf andere Länder haben.
Es ist das erste Mal, dass sich Israel gegenüber einem anderen Staat vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten muss. Die Regierung wurde nun verpflichtet, die Zivilbevölkerung besser zu schützen.
Über die Situation vor Ort äußert sich die Kammer besorgt. Der Internationale Gerichtshof fordert von Israel, sicherzustellen, dass seine Truppen im Gazastreifen keinen Völkermord begehen. Die humanitäre Lage müsse sich verbessern.
Israel müsse Anstrengungen unternehmen, einen Völkermord im Gazastreifen zu verhindern, urteilt der Internationale Gerichtshof. Auch schon die Anstiftung dazu müsse bestraft werden. Zum Ende des Militäreinsatzes wird Israel jedoch nicht verpflichtet.
Der israelische Schriftsteller David Grossman hält auch nach dem Massaker vom 7. Oktober an der Zweistaatenlösung fest. Die Israelis seien dazu verdammt, mit der Hamas Geschäfte zu machen.
Am Mittag wird vom Internationalen Strafgerichtshof eine Entscheidung erwartet, ob die Schutzmaßnahmen Israels für Palästinenser ausreichen. Außenministerin Baerbock appelliert, die Flüchtlinge könnten sich „nicht einfach in Luft auflösen“.