„Sie sind aus der Hölle zurückgekommen“
Gal Hirsch, der israelische Koordinator für Geiseln und Vermisste, spricht über die schwierigste Herausforderung seines Lebens: die Befreiung der Geiseln in Gaza.
Gal Hirsch, der israelische Koordinator für Geiseln und Vermisste, spricht über die schwierigste Herausforderung seines Lebens: die Befreiung der Geiseln in Gaza.
Religiöse und fanatische Nationalisten in Israel fordern schon lange, den Gazastreifen wiederzubesiedeln. Der Aktivist Oded Mizrachi sieht seine Chance seit dem 7. Oktober gekommen.
Aller Warnungen internationaler Partner zum Trotz will der israelische Ministerpräsident an der Bodenoffensive im Süden des Gazastreifens festhalten – selbst wenn es davor eine Einigung mit der Hamas gebe. Es gehe darum, „die Rechnung zu begleichen“.
Eine Offensive in Rafah hätte katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Immer drängender muss sich die internationale Gemeinschaft der Frage stellen: Was tun, wenn Benjamin Netanjahu die Mahnungen weiter ignoriert?
300 Demonstranten ziehen im Gedenken an die Opfer des Hanauer Anschlags durch Frankfurt. Dabei beschimpfen sie die Polizei und rufen umstrittene Parolen.
Die Sorge vor einer Bodenoffensive Israels in Rafah wächst. US-Präsident Biden spricht jetzt deutliche Worte: Er erwarte Zurückhaltung von Israel. Die Verhandlungen für eine Waffenruhe und einen Geiseldeal laufen unterdessen auf Hochtouren. Der Überblick.
Nachdem Israel die Verhandlungen über ein Geiselabkommen ausgesetzt hat, sind Angehörige der Entführten verärgert über Netanjahu. Der hörte offenbar nicht auf den Rat seiner Sicherheitsfachleute.
Israel ist internationalen Druck gewohnt. Ein Ende der Kämpfe wird man so kaum erreichen. Um den Menschen in Gaza und Rafah zu helfen, sollte sich die Staatengemeinschaft lieber realistische Ziele stecken.
Israel will in Rafah die letzten Kampfeinheiten der Hamas zerschlagen. Doch was wird aus den Zivilisten? Ägypten bereitet sich laut einem Bericht bereits auf einen Ansturm vor. Der Überblick.
Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus in Khan Yunis stirbt laut lokalen Angaben eine Person. Auf dem Gelände hatten Flüchtlinge Schutz gesucht.
Benjamin Netanjahu kündigt eine „machtvolle Operation“ in Rafah im Süden des Gazastreifens an. International wächst die Sorge. In einem Telefonat versucht der französische Präsident, auf Netanjahu einzuwirken.
Auf dem Festival von Sanremo beklagt ein Rapper den „Völkermord“ in Gaza. Daraufhin erklärt der Chef der RAI, er stehe zu Israel. Jetzt werden er und seine Familie mit Mord bedroht.
Israel hatte Hunderte der Hamas-Attentäter vom 7. Oktober festnehmen können, die nun auf einen Prozess warten. Für die Justiz ist das schon logistisch eine immense Herausforderung, Längst wird über „kreative“ Lösungen debattiert.
Vor Israels drohender Bodenoffensive in Rafah kommen die Verhandlungen um eine Feuerpause ins Stocken. Ein UN-Vertreter wählt ungewöhnlich scharfe Worte. Der Überblick.
Mit Videos will Israel belegen, es sei auf der Spur von Jihia al-Sinwar. Verhandlungen um eine Feuerpause und weitere Geisel-Freilassungen bleiben bisher ergebnislos.
Nach einem Treffen mit dem Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde dringt Annalena Baerbock auf eine Feuerpause in Gaza. Auch international wächst die Kritik an Israel.
Vor der geplanten Bodenoffensive will Israel 15 Camps mit je 25.000 Zelten im Südwesten des Gazastreifens errichten – das schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf ägyptische Quellen. In Rafah halten sich derzeit Hunderttausende palästinensische Binnenflüchtlinge auf.
Obwohl es keinen Missbrauch gab, wurde ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit mit der palästinensischen Zivilgesellschaft gekappt. Hinter der Entscheidung steht auch ein alter Konflikt zwischen Israel und Deutschland.
Einem Medienbericht zufolge will Israel in Gaza 15 Lager mit je 25.000 Zelten für die Flüchtlinge errichten. Amerikas Präsident mahnt angesichts der geplanten Offensive den Schutz der Bevölkerung an. Der Überblick.
Der CDU-Vorsitzende zeigt Verständnis für die geplante Operation in Rafah, ganz anders als die Außenministerin. Ist die Bundesregierung noch dafür, die Hamas zu zerschlagen?
Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Friedrich Merz, gratuliert Netanjahu bei einem Treffen in Jerusalem zur Befreiung zweier Geiseln.
Israels Ministerpräsident Netanjahu plant wohl eine Offensive auf die „letzte Bastion“ der Hamas. Die Verbündeten erinnern ihn an den Schutz der Zivilisten.
Der israelische Regierungschef beschwört den „ totalen Sieg“ und will keine Zugeständnisse machen. Er will an der Macht bleiben.
Friedrich Merz besucht Israel vor der möglichen Bodenoffensive in Rafah. Der polnische Regierungschef Tusk will die deutsch-polnischen Beziehungen wiederbeleben. Und die Rosenmontagszüge präsentieren ein Kanzler-Faultier. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Hamas hat Israel vor einem Einmarsch in Rafah im Süden des Gazastreifens gewarnt. Das brächte die Verhandlungen über die Geiseln zum Scheitern.
Der Gazakrieg treibt junge Menschen um. Bei einer Schullesung in Frankfurt zeigen zwei Jugendbuchautoren, wie komplex die Lage ist. Der Redebedarf der Schüler ist enorm.
Israel wirft dem UN-Palästinenserhilfswerk vor, mit der Hamas in Gaza zu kooperieren. Jetzt sorgt die Entdeckung eines Tunnels für neuen Zündstoff. Angehörige der israelischen Geiseln wollen derweil die Hamas-Anführer in Den Haag verklagen. Der Überblick.
Nach dem Massker am 7. Oktober stieg der Rückhalt für die Terrororganisation – allerdings vor allem im Westjordanland, weniger im Gazastreifen. Eine Mehrheit glaubt nicht, dass die Hamas grauenvolle Taten an Zivilisten verübt hat.
Die Tech-Unternehmen in Israel sind hochinnovativ. Jetzt kämpfen Mitarbeiter als Soldaten in Gaza, Investoren zögern. Manche hoffen, dass der Krieg ihnen einen Schub verschafft.
Zwei Brüder kämpfen in Israel darum, ihre Schwester aus den Händen der Hamas in Gaza zu befreien. Mit jedem Tag wächst ihre Sorge – und ihre Verzweiflung.
Eine Million Palästinenser drängen sich im Süden Gazas. Ministerpräsident Netanjahu lässt offenbar dennoch eine Offensive auf Rafah vorbereiten. Die US-Ratingagentur Moody’s senkt Israels Kreditwürdigkeit.
Ein online publiziertes Magazin will das deutsche Gegenstück zur „New York Review of Books“ sein: Die erste Nummer der „Berlin Review“ setzt einen Schwerpunkt beim Nahostkonflikt mit einem Text von Adania Shibli.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angeordnet, den Militäreinsatz im Süden des Gazastreifens auszuweiten. Der eigentlichen Bevölkerung der Stadt Rafah, als auch hunderttausenden palästinensischen Binnenflüchtlingen macht die Situation Angst.
In Israel fordert Joe Bidens Außenminister Mäßigung gegenüber Zivilisten in Gaza. Die allermeisten hätten mit dem Hamas-Angriff nichts zu tun gehabt. Regierungschef Netanjahu will am harten Kurs festhalten.
Die Hamas will die verbliebenen Geiseln nur freilassen, wenn sich Israel zu einer permanenten Waffenruhe bereit erklärt. Damit setzt sie Netanjahu innenpolitisch unter Druck.
In den Verhandlungen um eine befristete Feuerpause sendet die islamistische Hamas laut Vermittlerstaat Qatar positive Signale. Derweil hat Israel mehrere Geiseln für tot erklärt. Der Überblick.