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Die Hamas macht die Geiselfreilassung zu einer Propagandashow. Das stellt die Schwächen von Netanjahus Strategie bloß. Und nun? Alle Hoffnung auf Trump?
Die Hamas betrachtet die Heimkehr der Bewohner des Gazastreifens in ihre Häuser als eines der Hauptelemente des Waffenstillstands. Eine Verspätung bei der Freilassung einer Geisel veranlasste Israel am Sonntag, Hunderttausende an der Rückkehr in den zerbombten Norden zu hindern.
Seit dem Waffenstillstand mit der Hizbullah ist im Norden Israels weitgehend Ruhe eingekehrt. Doch in den zerstörten Orten ist die Sorge vor der Zukunft groß – selbst wenn das Abkommen weiter halten sollte.
Die Waffenruhen in Nahost wackeln. Israel wirft der Hamas Verstöße gegen den Geisel-Deal vor und belässt auch nach Ablauf einer Frist Truppen in Südlibanon. Der Überblick.
Die Hamas lässt vier israelische Geiseln frei. Doch vorher müssen die Soldatinnen eine Propagandaschau ertragen.
Die Freilassung von 200 palästinensischen Häftlingen hat begonnen. Zuvor waren vier bisherige Geiseln der Hamas nach Israel zurückgekehrt.
Die Waffenruhe hat eine Ausweitung der Hilfslieferungen in den Gazastreifen ermöglicht. Helfer haben dabei aber auch viele Hürden zu überwinden.
Forderungen nach Asyl-Verschärfungen nach der Messerattacke von Aschaffenburg, gerettete Kunst aus Odessa und eine Scheinwahl in Belarus. Der F.A.Z. Newsletter.
In seiner Davos-Ansprache hat der US-amerikanische Präsident versprochen, mit ihm werde es dem gesamten Planeten besser gehen. Mit Saudi-Arabien habe er schon über eine mögliche Senkung der Ölpreise gesprochen.
Wie durch ein Wunder überlebte Yuval Raphael das Massaker der Hamas auf dem Supernova-Festival. Danach fand sie zur Musik – und vertritt nun ihr Land beim Eurovision Song Contest Anfang Mai.
Plünderungen, Morde, Drohungen: Die Lage der Minderheiten in Syrien ist offenbar dramatisch. Christliche Geistliche schwanken zwischen Alarmstimmung und Hoffnung.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas versucht im Westjordanland durch hartes Durchgreifen, Stärke zu demonstrieren. Will er so den Weg zur Macht in Gaza ebnen?
Kaum schweigen die Waffen, zeigt die Hamas im Gazastreifen Stärke. Auch in Israel ist das Ende der Kämpfe nicht besiegelt. Wohin soll das führen?
Für Machthaber auf der ganzen Welt war 2024 ein stürmisches Jahr. Welche Kipppunkte nötig sind, damit auch langjährige Autokraten in die Flucht geschlagen werden, erklärt unser Kolumnist.
Annalena Baerbock spricht im Interview über den Umgang mit der neuen US-Regierung, mögliche Wege aus dem Krieg in der Ukraine und wertegeleitete Politik, die es mehr denn je brauche.
Deutschland exportierte 2024 Rüstungsgüter für 13,33 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand, vor allem wegen der Hilfe für die Ukraine. Ursprünglich hatte die Ampel die Exporte eindämmen wollen.
Die Polizei durchsucht am Mittwochmorgen Wohnungen von neun Mitgliedern der propalästinensischen Gruppe. Der Verein hatte zahlreiche Demonstrationen in Frankfurt organisiert, bei denen gegen Israel gehetzt wurde.
Trump begnadigt Kapitolsstürmer. Geste von Musk entfacht Debatte. Scholz trifft Macron. Und wollen auch die Europäer zum Mars? Der F.A.Z. Newsletter.
In Homs waren viele erleichtert über Assads Ende. Aber den neuen Machthabern trauen sie auch nicht. Und die Spannungen zwischen Siegern und Besiegten könnten Syrien zerreißen.
Israels Regierungschef gratuliert dem neuen US-Präsidenten und beschwört den gemeinsamen Kampf gegen Irans „Terror-Achse“ mit der Hamas und Hizbullah. Trump schwärmt unterdessen über das Wetter und Entwicklungspotenzial in Gaza. Der Überblick.
Schattenflotte in der Ostsee +++ Papst Franziskus äußert sich zu Nahost +++ Zuckerberg beendet Faktencheck +++ Anschlag in Magdeburg
Die freigelassenen Geiseln und ihre Familien erleben Glücksmomente des Wiedersehens. Und sie erinnern an diejenigen, die noch im Gazastreifen ausharren.
Die palästinensischen Gefangenen wurden in Bussen nach Ramallah im Westjordanland gebracht. Stunden zuvor waren drei weibliche Geiseln der Hamas in die Obhut des Roten Kreuzes und schließlich des israelischen Militärs übergeben worden.
In Davos startet das Weltwirtschaftsforum. Donald Trump wird in Washington zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident vereidigt. Und: Eine mögliche Intrige sorgt bei den Grünen für Unruhe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Das Inkrafttreten des Gaza-Abkommens ist Grund zur Freude – sowohl für Israel als auch für die Palästinenser. Doch den Gesellschaften auf beiden Seiten stehen nervenaufreibende Tage und Wochen bevor.
Die Waffenruhe ist in Kraft, erste Geiseln sind freigelassen. Die Verzögerungen und heftige Kritik an der Vereinbarung aber verdeutlichen, wie ungewiss es ist, ob der Krieg zwischen der Hamas und Israel damit tatsächlich endet.
Qatar war maßgeblich an den Verhandlungen über das Waffenstillstandsabkommen beteiligt. Im Interview spricht Außenministeriums-Sprecher Majid al-Ansari über die Hintergründe, die Umsetzung und die Zukunft Gazas.
Im Austausch für die Geiseln soll Israel zahlreiche Häftlinge entlassen. Manche wurden erst vor kurzem inhaftiert, andere sitzen seit Jahrzehnten im Gefängnis.
Der Beginn des Waffenstillstands hatte sich zunächst verzögert, da die Hamas die Namen der drei Geiseln, die sie freilassen will, nicht rechtzeitig an Israel übermittelte. Schließlich erhielt Israel die Liste.
Die touristische Situation in Israel bleibt angespannt. Internationale Gäste bleiben aus, Fremdenverkehrsgewerbe und Hotels mussten schließen. Nur Uri Buri kocht in seinem Fischrestaurant in Akko unerschütterlich weiter. Ein Besuch.
Die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas lädt geradezu zu Konflikten ein. Die Hoffnung der Familien der noch lebenden Geiseln stützt sich darauf, dass es jetzt auch Trumps Problem ist, ob der Deal hält.
2015 flohen Tausende nach Deutschland. Hier erzählen einige von ihnen ihre Geschichte: Einer ist in den Irak zurückgekehrt, einer hat sich als Maler selbständig gemacht – und einer baut deutsche Bürokratie ab.
In Assads Syrien war man als Jude ständigen Schikanen ausgesetzt. Die meisten verließen deshalb das Land. Der in Damaskus lebende Bakhour ist einer der wenigen, die blieben.