Aufstand der Blutsbrüder
Israels neues Grundgesetz treibt vor allem die treue Minderheit der Drusen auf die Barrikaden. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weicht nicht zurück.
Israels neues Grundgesetz treibt vor allem die treue Minderheit der Drusen auf die Barrikaden. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weicht nicht zurück.
Ein Land kämpft um seine Gesetze, ein Staatschef wird König: Das Filmfest in Jerusalem zeigt Israel in Not.
Laut der Gesundheitsbehörde in Saada hatte der Bus Kinder aus einem Sommerlager zurückgebracht. Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz erklärte, man habe mit den Luftangriffen Stellungen der Huthi-Rebellen treffen wollen.
Immer wieder werden Zivilisten im Jemen Opfer von Bombardierungen. Zu dem aktuellen Luftangriff auf einen Schulbus, bei dem die meisten Opfer Kinder waren, bekennt sich nun die saudische Militärkoalition.
Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert abermals – im Gazastreifen sterben drei Menschen bei Angriffen der israelischen Luftwaffe. Zuvor sind aus dem Küstengebiet Raketen auf Israel abgefeuert worden. Jetzt verkünden militante Palästinenser ein vorläufiges Ende der Gewalt.
Islamistische Eltern leben ihren Kindern extremistische Ideen vor – mit unabsehbaren Folgen, warnt der Verfassungsschutz. Unionspolitiker wollen deshalb auch Kinder unter 14 Jahren beobachten lassen. Ein sinnloser Vorschlag, kritisiert Linken-Politikerin Jelpke.
Die in aller Welt eskalierenden Handelskonflikte verunsichern auch die Börse in Toronto. Der kanadische Aktienmarkt hat aber noch ein hausgemachtes Problem.
Trotz laufender Vermittlungsgespräche ist es über Nacht zum gegenseitigem Raketenbeschuss an der Grenze zum Gazastreifen gekommen. Die israelische Armee sprach von einer „bedeutsamen“ Verschärfung des Konflikts.
Weder Kanada noch Saudi-Arabien wollen in dem Streit einen Rückzieher machen. Stattdessen droht eine weitere Eskalation. Öl wollen die Saudis aber weiter liefern.
In „Für meine Tochter“ spielt Dietmar Bär einen Mann, der sein in Syrien verschollenes Kind sucht. Auf seiner Odyssee gerät er in die Lage der Menschen, denen er begegnet: Er wird zum Flüchtling.
Elon Musk erwägt, den Autobauer Tesla von der Börse zu nehmen. Das Chaos, das er mit seinen Tweets angerichtet hat, könnte schwere Konsequenzen für ihn haben. Warum macht er das?
Seit 2015 sitzen in den Jugendgefängnissen auch immer mehr Flüchtlinge. Ihre oft traumatischen Erfahrungen stellen die Sozialarbeiter und Psychologen vor Probleme – nicht nur organisatorisch.
Ein syrischer Raketentechniker wird mit einer Autobombe getötet. Eine Rebellengruppe reklamiert den Anschlag für sich – aber ein anonymer Geheimdienstmitarbeiter beschuldigt in einem Medienbericht den Mossad.
Die britische Labour-Partei trat traditionell für Benachteiligte ein. Wie konnte daraus nur eine Partei werden, vor deren Regierungsübernahme britische Juden nun ernsthaft warnen?
Die Aktienindizes der Börsen Tunis, Qatar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi sind seit Jahresbeginn stark gestiegen. Zwei Faktoren beflügeln den Aufwärtstrend.
Kanada hatte am Montag die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien kritisiert. Nun hat die Staatslinie Saudia mitgeteilt, alle Flugverbindungen nach Kanada seien eingestellt worden.
Ohne Flüchtlingsstatus hätten mehr als fünf Millionen registrierte Flüchtlinge, die in den Palästinensergebieten und Israels Nachbarländern leben, kein Recht auf Rückkehr nach Israel. Das Hilfswerk der UN könnte ebenfalls nicht mehr tätig werden.
Zuvor hatte die saudische Regierung bereits den kanadischen Botschafter ausgewiesen. Grund ist ein Tweet der kanadischen Außenministerin, in dem sie sich besorgt zeigt über die Festnahme von Menschenrechtsaktivisten in Saudi-Arabien.
Mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrer Tochter ist sie von Syrien aus in den Irak gereist. In der IS-Hochburg Mossul wurde sie 2017 festgenommen. Nun hat ein Gericht in Bagdad die deutsche Staatsbürgerin schuldig gesprochen – genau wie einen Franzosen.
In drei Petitionen wird das Oberste Gericht in Israel dazu aufgefordert, das Nationalitätengesetz zu kippen. Die Justizministerin Schaked warnt davor. Das Gesetz enthalte ohnehin „nichts Revolutionäres“.
Die amerikanische Nahostpolitik hat einen heilsgeschichtlichen Horizont. Ein „Neuer christlicher Zionismus“ wirbt jetzt dafür, dass die Solidarität mit Israel auch Kritik erlaubt.
Ein Tweet von Kanadas Außenministerin verärgert Saudi-Arabiens Regierung. Der kanadische Botschafter muss das Land verlassen. Ein Handelsabkommen wird eingefroren.
Die Fußball-Simulation „Fifa 18“ hat auf der ganzen Welt Millionen Fans. Der neue Weltmeister kommt aus Saudi-Arabien. In Deutschland steht der professionelle E-Sport dagegen noch am Anfang – und hat ein großes Ziel.
Das „Nationalitätsgesetz“ bekräftigt Israels Status als jüdischen Nationalstaat. Doch was ist mit Bürgern anderer Glaubensrichtungen? Die Drusen rufen zum Protest – und Zehntausende kommen..
Die Menschenrechtlerin Radhya Almutawakel musste den Jemen verlassen. Was sie den Vereinten Nationen aus ihrer Heimat berichtete, brachte sie in Gefahr. Wer informiert noch aus dem vergessenen Krieg?
Das israelische Militär habe einen Palästinenser erschossen, hieß es aus einem Krankenhaus in Gaza. Seit Beginn der Proteste wurden mindestens 156 Palästinenser getötet.
Die Mutter des ehemaligen Al-Qaida-Chefs Usama Bin Ladin gibt erstmals ein Interview. Die Schuld für dessen Taten kann sie bis heute nicht ihrem Erstgeborenen zuschreiben.
Im Herzen Beiruts steht eine Villa, in der das kulturelle Erbe der Palästinenser gepflegt wird. Rasha Salehs Arbeit dort ist ein Drahtseilakt. Aber sie hilft dabei, ihren Landsleuten die Hoffnung auf die Heimat zu erhalten.
Unter der türkischen Besetzung sollen die Einwohner Afrins schwere Menschenrechtsverletzungen erleiden, erklärt die Organisation Amnesty International. Die Türkei weist die Vorwürfe zurück.
Nach dem Angriff in der vergangenen Nacht auf „Terroristen“ habe Israel sieben Tote, Sprengstoffgürtel und ein Sturmgewehr in dem Gebiet gefunden, bestätigte ein Sprecher der israelischen Armee.
Eine junge Familie aus Syrien ist seit 2015 getrennt: Vater Oudai Alhomsi lebt in Berlin, seine Frau Alaa Masalmeh blieb mit den Kleinkindern in Jordanien zurück. Der Familiennachzug gibt ihnen Hoffnung auf ein Wiedersehen.
In Tel Aviv gehen Tausende gegen das neue „Nationalitätsgesetz“auf die Straße – mit der „größten Arabischstunde der Welt“. Unterdessen legen drusische Soldaten ihre Arbeit nieder.
Das neue Naturkundemuseum in Tel Aviv klammert die Evolution aus, zum Ärger der Säkularen. Und Palästinenser sind empört über die Einverleibung einer Sammlung, die ein deutscher Pater einst mit ihrer Hilfe aufbaute.
Die Türkei will mit Russland, Frankreich und Deutschland über die Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien beraten. Berlin bestätigt das Treffen nicht – hat in der Frage aber ein klares Ziel vor Augen.
Das „Feinberg’s“ in Berlin wird immer wieder Ziel antisemitischer Übergriffe. Wie sieht der Alltag des Betreibers Yorai Feinberg und seiner Angestellten aus? Unsere Autorin hat drei Tage lang dort gekellnert.
Sachsen-Anhalts Regierungscheff Haseloff möchte auch Abschiebungen nach Syrien ermöglichen. Die Anerkennungsquote für Asylanträge aus Syrien liege in Sachsen-Anhalt bei unter drei Prozent.