Saudischer Kronprinz sucht Freunde im Osten
Von vielen derzeit geächtet wird Mohammed bin Salman auf seiner Reise nach Pakistan, Indien und China der rote Teppich ausgerollt. Die Kashoggi-Affäre ist kein Thema.
Von vielen derzeit geächtet wird Mohammed bin Salman auf seiner Reise nach Pakistan, Indien und China der rote Teppich ausgerollt. Die Kashoggi-Affäre ist kein Thema.
Außenminister Heiko Maas hält an der Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag fest, keine Waffen Ländern zu liefern, die im Jemen-Konflikt involviert sind. Eine Bedingung für das Ende des Rüstungsstopps für Saudi-Arabien nennt er.
Großbritannien diskutiert darüber, ob die „IS-Braut“ Shamima Begum wieder ins Land gelassen werden soll. Eine einheitliche Meinung gibt es nicht. Der Innenminister schafft derweil Fakten.
Mit 15 Jahren schloss sie sich dem „Islamischen Staat“ an. Jetzt bittet Shamima Begum darum, mit ihrem neugeborenen Kind in die britische Heimat zurückzukehren, doch die Regierung in London will dies verhindern.
Der Innenminister fordert bei der Rückkehr von IS-Kämpfern mit deutscher Staatsangehörigkeit eine genau Prüfung der Identität und strikte Bedingungen. Auch für Frauen und Kinder solle es „keinen Blankoscheck“ geben.
In den kurdischen Gefangenenlagern sind viele ehemalige Kämpfer des IS aus Deutschland. Sollen sie jetzt zurückkommen?
Nach den antisemitischen Vorfällen bei den „Gelbwesten“-Protesten in Frankreich fordert ein israelischer Minister nun eine drastische Reaktion von den Juden in Frankreich.
Der Terrorist Nils D. wurde bereits 2016 wegen der Mitgliedschaft im IS verurteilt. Nun wurde ein zweites Verfahren gegen den Dschihad-Rückkehrer eröffnet: D. war womöglich tiefer in den IS verstrickt als bislang bekannt.
Nicht nur, weil Trump es fordert, werden wohl viele mutmaßliche IS-Anhänger mit deutschem Pass aus Syrien zurückkehren – sowie ihre Frauen und Kinder. Einer bestimmten Gruppe unter ihnen die Staatsangehörigkeit abzuerkennen, ist kaum möglich.
Mehr als Tausend IS-Krieger hatten sich aus Deutschland nach Syrien und in den Irak aufgemacht. Jetzt ist der IS so gut wie besiegt. Wie aber bringt man die Dschihadisten vor Gericht?
Die Französinnen Chaïma und Chloé sind vor Jahren nach Syrien gegangen, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Nun ist der IS praktisch besiegt und die beiden Frauen leben in einem Flüchtlingslager. Sie wünschen sich eine Rückkehr nach Frankreich, haben aber Angst, zu langen Haftstrafen verurteilt zu werden.
Joachim Herrmann will Deutschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten die Pässe entziehen, wenn ihnen die Beteiligung an terroristischen Kampfhandlungen im Ausland nachgewiesen wird. Auch zu Trumps jüngster Forderung äußert er sich.
Die junge Associated Press-Fotografin Nariman El-Mofty hält in ihrer Serie „Postcards from Yemen“ beiläufig wirkende Momente aus einem konfliktbehafteten Land fest. Fotos zwischen Alltag, Krieg und Poesie.
2014 gelingt es dem „Islamischen Staat“ überraschend, große Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle zu bringen. Mit Anschlägen in allen Teilen der Erde versetzen die Islamisten die Welt in Angst und Schrecken. Inzwischen gilt der IS in der Nahost-Region als besiegt.
Der baden-württembergische Montagekonzern Würth hat Widerspruch gegen die Aussetzung einer Ausfuhrgenehmigung von Rüstungsprodukten in das Königreich eingelegt. Er steht damit offenbar nicht allein.
Die spanische Schauspielerin Gemma Marin und ihr Partner Israel Duffus lieben das Tanzen - und wollten es ihrer kleinen Tochter schon ganz früh mit auf den Weg geben. Die Videos machen gute Laune.
Aufgrund eines Streits zwischen Polen und Israel ist das für Dienstag geplante treffen abgesagt worden. In dem Konflikt geht es um die Frage, ob Polen mit Nationalsozialisten kollaboriert haben.
Europa müsse mehr als 800 IS-Kämpfer aufnehmen, fordert Donald Trump – doch deutsche Minister sehen darin Probleme. Ein FDP-Politiker hat hingegen Verständnis für Trumps Forderung.
Trump hat auf einer Pressekonferenz erklärt, er verdiene für seine Bemühungen um Nordkorea und Syrien den Friedensnobelpreis. Von Ministerpräsident Abe habe er die „allerschönste Kopie“ eines fünfseitigen Nominierungsschreibens erhalten.
Donald Trump hat von Europa die Aufnahme und Verurteilung Hunderter IS-Kämpfer gefordert. Andernfalls wäre Amerika gezwungen, sie auf freien Fuß zu setzen. Die Bundesregierung verweist auf die schwierigen Bedingungen in Syrien.
Ungeachtet internationaler Kritik an Saudi-Arabien will ein französischer Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer saudiarabischen Rüstungsfirma gründen. Thyssen-Krupp sind die Franzosen nicht unbekannt.
Präsident Donald Trump hat Deutschland und andere europäische Staaten aufgefordert, rund 800 in Syrien gefangengenommene Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückzuholen und vor Gericht zu stellen.
Deutschland, Großbritannien und Frankreich sollen 800 von den Amerikanern gefangene IS-Kämpfer aufnehmen, fordert Amerikas Präsident. Ansonsten würden die Vereinigten Staaten die Gefangenen einfach freilassen.
Die letzte IS-Bastion im Osten Syriens soll nur noch einen Quadratkilometer betragen. Fluchthelfer, die mit den Syrischen Demokratischen Kräften und Amerika kooperieren, holen die Menschen aus dem umkämpften Gebiet am Ufer des Euphrats heraus und bringen sie in Sicherheit.
Deutschlands Zurückhaltung in außenpolitischen Belangen ist scheinheilig. Die Vermeidung einer vermeintlichen deutschen Dominanz ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Gastbeitrag.
Immer mehr junge Frauen aus Saudi-Arabien fliehen vor der Bevormundung durch ihre Familie. Vielen hilft eine App, die sie eigentlich kontrollieren soll.
Die Terrormiliz IS sei noch lange nicht besiegt, sagt der Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte im Mittleren Osten in einem Interview. Auch ein einflussreicher Parteikollege Trumps warnt in München vor den Folgen des Truppenabzugs aus Syrien.
Wie soll es weitergehen in Syrien? Der russische Präsident erhofft sich von den Gesprächen mit den Präsidenten Irans und der Türkei „neue Impulse“ für ein Ende des Konflikts.
Iran bereite einen neuen Holocaust vor, sagt der amerikanische Vizepräsident. Schon vorher hatte Israels Ministerpräsident mit einer Videobotschaft für Wirbel gesorgt.
Präsident Rohani greift nach einem Bombenanschlag die Vereinigten Staaten und Israel scharf an. Die Länder seien „die wichtigste Wurzel des Terrorismus“ und müssten den Preis zahlen.
Flüchtlinge brauchen gute Deutschkenntnisse auf dem Weg in den Job – das haben viele immer vermutet. Aber ist es wirklich so? Arbeitsmarktforscher haben die Geflüchteten selbst gefragt.
Amerikas Präsident steht fest an der Seite Saudi-Arabiens – trotz Kritik aus den Reihen seiner Republikaner. Doch der Widerstand gegen Trumps Unterstützung für die Saudis im Krieg im Jemen wächst.
Die EU-Kommission hat ihre Schwarzliste erweitert. Damit sollen Geldwäsche und Terrorfinanzierung bekämpft werden. Einige EU-Länder üben Kritik: Sie haben Sorge um ihre Wirtschaftsbeziehungen.
Die Führung der Demokraten wirft der muslimischen Abgeordneten Ilhan Omar Antisemitismus vor. Diese bittet um Entschuldigung. Doch konservative Kritiker attestieren der ganzen Partei eine falsche Haltung.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verändere ihr Gesicht und müsse deshalb weiter bekämpft werden, sagt die Verteidigungsministerin in Abgrenzung zu Donald Trump. Den warnte sie vor einem zu schnellen Truppenabzug.
Zwar feiern momentan tausende Menschen in Iran das Jubiläum der Islamischen Revolution, doch der Wohlstand ist heute geringer als unter dem Schah – ökonomisch ist das kaum Grund zur Freude. Das liegt nicht nur an Amerika.