In Teherans Autowäschereien geht die Angst um
Innerhalb von zwei Monaten hat Iran mehr als 800.000 Afghanen abgeschoben. Wie leben diejenigen, die noch da sind?
Innerhalb von zwei Monaten hat Iran mehr als 800.000 Afghanen abgeschoben. Wie leben diejenigen, die noch da sind?
Waffenlieferungen an Israel waren in Deutschland stets ein heikles Thema. Werner Sonne zeichnet die Rüstungskooperation der beiden Staaten nach. Und erinnert an einen Ausspruch von Hans-Dietrich Genscher.
Auf der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt wird ein Redner festgenommen, der den Gazakrieg mit dem Holocaust gleichsetzt. Die Organisatoren loben ihn danach als „Kameraden und Kämpfer“.
Die Journalistin Sarah Levy ist 2019 aus Frankfurt nach Tel Aviv ausgewandert. In ihrem neuen Buch beschreibt sie ein Land, das unter Schock steht. Und das dank eigener Erfahrung in einer ungewohnten Tiefe und Sensibilität.
Offene Haare, Alkohol im Kofferraum und Paare ohne Ehering: Nach dem Angriff Israels lässt die Regierung in Teheran den Iranern mehr Freiheiten. Wie lange hält der soziale Frieden?
In Frankfurt demonstrieren tausende Menschen gegen den Gaza-Krieg, einen Tag später hunderte gegen Antisemitismus. KI wird im Kampf gegen Müllprobleme eingesetzt. Und den invasiven Japankäfer gibt es jetzt auch in Hessen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die propalästinensische „United 4 Gaza“-Demo hat viele Juden in Frankfurt verunsichert. Am Tag danach setzen rund 700 Kritiker des Aufmarsches an der Alten Oper ein Zeichen gegen Judenhass.
Ein Schiffsverband ist von Barcelona aus in Richtung Gazastreifen in See gestochen, um den hungernden Menschen dort Hilfsgüter zu bringen. An Bord ist auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg.
Frankfurt würde sich gerne als weltoffene Stadt präsentieren. Aber mehrere antisemitische Vorfälle am Rande der „United 4 Gaza“-Demonstration machen das kaum möglich. Wieso eine Demokratie zwar Gegenstimmen, längst aber nicht jedes Verhalten aushalten muss.
FIFA-Chef Gianni Infantino liefert dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump mit der Fußball-WM 2026 eine Bühne für seine Inszenierung. Wissenschaftler warnen vor der wachsenden Gefahr.
10.000 propalästinensische Aktivisten sind auf der „United 4 Gaza“-Demonstration durch Frankfurt gezogen. Viele Demonstranten skandierten auch wieder „Vom Fluss bis ans Meer”.
Sie sehnen sich nach einer neuen Intifada und setzen Gazakrieg und Holocaust gleich: 10.000 propalästinensische Aktivisten ziehen auf der „United 4 Gaza“-Demonstration durch Frankfurt. Gegen einen Redner wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Mehrere Tausend Menschen demonstrieren nahe dem Filmfest in Venedig für Palästina. Auch beim Wettbewerb des Festivals ist der Konflikt im Nahen Osten vertreten.
5000 Menschen werden zur Demonstration „United4Gaza – Stoppt den Völkermord jetzt!“ an diesem Samstag in Frankfurt erwartet. Es ist mit zahlreichen Straßensperrungen zu rechnen.
Immer mehr Menschen sind verzweifelt angesichts des Gazakriegs und wollen auf der Straße ein Zeichen dagegen setzen. Das ist verständlich, doch von den Protesten profitieren die Extremisten.
Nach den blutigen Kämpfen im Süden Syriens ist Sweida vom Rest des Landes abgeschnitten. Ein Besuch in einer Stadt, in der Hass und Angst umgehen.
Deutschland liefert keine Waffen mehr an Israel, die in Gaza eingesetzt werden können. Doch bei einem Sanktionsvorschlag der EU-Kommission zu Forschungsmitteln steht Berlin auf der Bremse. Warum?
Ein Team der Deutschen Welle wollte vor einigen Tagen nach Angaben des Senders „die Risiken für Medienschaffende“ im Westjordanland dokumentieren. Dann bekommen sie diese selbst zu spüren.
Die UN-Friedensmission in Libanon soll Ende 2026 auslaufen. Die Regierung in Beirut stellt das vor erhebliche Herausforderungen. In Zukunft muss sie alleine für Sicherheit an der Grenze zu Israel sorgen.
Die „United 4 Gaza“-Demo in Frankfurt darf stattfinden. Das hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel am Freitagnachmittag entschieden. Die Polizei teilte mit, sie werde bei „jeder Form von Antisemitismus, Hass und Gewalt entschieden einschreiten“.
Das Verwaltungsgericht erlaubt den Protestmarsch von „United 4 Gaza“ in Frankfurt nun doch. Der in der Gewaltprävention tätige Pädagoge Navid Wali hält das von der Stadt angestrebte Verbot aber für richtig.
Fremde Federn: Benjamin Graumann +++ Gipfel in Washington +++ Titelbild vom 20. August +++ Klimaanpassungsmanager +++ Mohrenstraße +++ Versammelte Redensarten
Die Chefin des Welternährungsprogramms macht sich ein Bild von der Lage im Gazastreifen – und spricht darüber auch mit Israels Ministerpräsident. Der Überblick.
Die Friedenstruppe UNIFIL wird nach 2026 nicht weiter fortgesetzt. Das beschloss der UN-Sicherheitsrat. Es soll „ein geordneter und sicherer Abzug und Rückzug“ aus Libanon erfolgen.
Das Verwaltungsgericht hebt das von der Stadt verfügte Verbot der Kundgebung „United 4 Gaza“ in Frankfurt auf. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig.
Tal S. gibt vor dem Hamburger Landgericht zu, an der Entführung der Kinder von Christina Block beteiligt gewesen zu sein. Er habe geglaubt, er helfe einer Mutter in Not – habe seine Meinung inzwischen aber geändert.
Chris Froome erleidet bei einem schlimmen Sturz im Training zahlreiche Knochenbrüche. Der 40 Jahre alte Brite wird per Helikopter ins Krankenhaus gebracht und muss operiert werden.
Er hat bei Lise Meitner geforscht, war Chef des Forschungszentrums CERN und ist einer der Väter der Synchrotronanlage Sesame in Jordanien. Nun ist der Wissenschaftsdiplomat Herwig Schopper im Alter von 101 Jahren gestorben.
Sarah Levy beschreibt in „Kein anderes Land“ das Leben im zunehmend gespaltenen Israel nach dem 7. Oktober 2023. Im Interview spricht sie über Raketenalarm, den Hunger in Gaza und radikale Politik.
Mit Paolo Sorrentinos „La Grazia“ geht es los: Das 82. Filmfestival von Venedig hat es mit neuen Sehgewohnheiten und veränderten ökonomischen Bedingungen in der Kinowelt zu tun. Auch politische Konflikte drohen.
Einst war Simone Weil eine entschiedene Pazifistin, dann wollte sie unbedingt in den Kampf gegen Hitlers Deutschland ziehen. Kein Wunder, dass die französische Philosophin in diesen Tagen wieder in aller Munde ist.
Den Vorwurf des israelischen Ministerpräsidenten, Antisemitismus zu schüren, will Macron nicht auf sich sitzen lassen. Nun hat der französische Präsident eine sechs Seiten lange Antwort verfasst.
Die umstrittene Kundgebung „United 4 Gaza“ ist von der Stadt Frankfurt verboten worden. Unterdessen spricht die israelische Botschaft in Berlin eine Reisewarnung für Frankfurt aus.
Die Besetzer eines Hauses im Frankfurter Gallusviertel haben Fristen verstreichen lassen und wollen nicht freiwillig weichen. Jetzt hat die Stadt Frankfurt Strafantrag gestellt, eine Räumung wird immer wahrscheinlicher.
Gipfel in Washington +++ Lob für Merz? +++ Gastbeitrag von Frido Mann +++ Benimm beim Bahnfahren +++ Nord Stream +++ EU-US-Handelskonflikt
Der Druck auf Premier Netanjahu zur Beendigung des Kriegs nimmt auch in Israel zu. Die Armee rechtfertigt den Angriff auf ein Krankenhaus im Gazastreifen, bei dem sie Journalisten tötete.