Der Herrscher des Fußballs
Drehen am ganz großen Ding: Das erste Endspiel des Emirs von Qatar ist längst nicht das letzte. Das kleine, unendlich wohlhabende Reich der Familie Al Thani ist nun deutlicher denn je der Inbegriff des modernen Fußballs.
Drehen am ganz großen Ding: Das erste Endspiel des Emirs von Qatar ist längst nicht das letzte. Das kleine, unendlich wohlhabende Reich der Familie Al Thani ist nun deutlicher denn je der Inbegriff des modernen Fußballs.
Nicht nur die Stadt, auch das kulturelle Leben in Beirut ist von der Explosion schwer getroffen. Nun leisten Partner aus Brüssel und Paris erste Hilfe.
Bis zu 90 Prozent der Lebensmittel in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden importiert. In Dubai gehen Produzenten jetzt neue Wege: Sie bauen Obst und Gemüse unter künstlichem Licht in Lagerhallen an.
Kriegsbericht, Liebesgeschichte, Familienroman und in allem überwältigend: „Was Nina wusste“, der neue Roman des israelischen Schriftstellers David Grossman.
Sein Wechsel ist ein Streifall. Israels Eishockey-Kapitän spielt ganz in der Nähe von Auschwitz. Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Doch Eliezer Sherbatov erklärt ausführlich, warum er als Jude dorthin wechselt.
Ein ehemaliges Mitglied des sogenannten „Islamischen Staates“ ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah als erwiesen an, dass die Frau den Terroristen abgeschworen habe. Die Generalstaatsanwaltschaft sieht das anders.
Mit gemeinsamen Manövern der Luftwaffe und der israelischen Air Force vertiefen Deutschland und Israel ihre militärische Zusammenarbeit. Die historische Dimension des Verhältnisses beider Länder wird auch bei den Übungen deutlich.
Im Libanon moderieren die religiösen Führer zwar die politischen Konflikte. Doch die geistlichen Oberhäupter der Muslime und Christen sind keine Kräfte des Wandels in dem zerrissenen Land.
Nur ein Mitglied der Hizbullah ist für den Mord am früheren libanesischen Ministerpräsidenten Hariri schuldig gesprochen worden. Doch das Urteil ist ein Fingerzeig auf die Schiitenmiliz.
Die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Emiraten ist für die Palästinenser keine gute Nachricht. Denn auch wenn alle anderen Akteure mit dem Status quo der Besatzung leben können: Für sie gilt das noch lange nicht.
Frauenquote +++ Libanon +++ Energiewende +++ Lyrik
Vor fünfzehn Jahren wurde der vormalige libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri durch eine Bombe getötet. Die Täter blieben bisher unbehelligt. Nun spricht das UN-Tribunal seine Urteile.
Mit Urlaubsende und Schulbeginn steigen die Infektionszahlen in Deutschland. Das war allen klar. Schuld ist die Politik, meint Frank Plasberg. Doch so mancher Gast sieht das differenzierter.
Die Konfliktparteien in Libyen rüsten nach den Worten von Außenminister Maas mit internationaler Hilfe massiv auf. In Tripolis spricht er mahnende Worte.
Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen gibt es nun auch eine Telefonverbindung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zudem kooperieren Unternehmen in der Corona-Forschung.
Seit fünf Jahren liegt der Tanker ohne Wartung vor dem Hafen Hodeida. Das Risiko für eine Katastrophe steigt. Die Houthi-Rebellen verlangen jedoch die Aufsicht eines Drittstaates wie Deutschland bei möglichen Reparaturen.
Der Deal sei ein Verrat an Palästinensern und Muslimen weltweit: Nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel die Aufnahme diplomatischer Beziehungen verkündet haben, droht Hassan Rohani mit einer „härteren Gangart“.
Fadi El Khatib ist der berühmteste Basketballspieler des Libanons. Nach der schlimmen Explosion in Beirut protestiert er. Seine Worte sind eine einzige Anklage der Zustände in seinem Land, seiner Stadt.
Die Formalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Emiraten ruft scharfe Kritik hervor. Zugleich will Abu Dhabi als Unterstützer der Palästinenser erscheinen. Ist das ernst zu nehmen?
Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate finden zueinander, die Türkei und Iran wittern Verrat. Was ist für die Palästinenser besser?
Das Außenministerium vor Israel davor, sich am Persischen Golf einzumischen. Den Vereinigten Arabischen Emiraten wirft das Regime „strategische Dummheit“ vor. Die Türkei spricht von Verrat.
Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate schreiben Geschichte im Nahen Osten, die EU-Außenminister beraten über Sanktionen gegen Belarus und Frankfurt geht mit Plakaten gegen Übergriffe vor. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ein doppelter Gewinn für Netanjahu: Israel nimmt diplomatische Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten auf und setzt dafür eine Annexion aus, die ohnehin heikel war. Doch auch andere profitieren.
Nach der historischen Ankündigung, dass Israel und der Vereinigten Arabischen Emirate diplomatische Beziehungen aufnehmen wollen, betont Israels Regierungschef: Die Annexionspläne im besetzten Westjordanland seien damit nicht vom Tisch.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat eine Annäherung in der Beziehung zwischen Israel und den Vereinten Arabischen Emiraten verkündet. Die beiden Parteien hätten eine Vereinbarung über eine volle gegenseitige Anerkennung geschlossen, so Trump.
Im Gegenzug für die Normalisierung setzt Israel seine umstrittenen Annexionspläne im besetzten Westjordanland aus. Die Hamas wirft den Emiraten vor, den Palästinensern in den Rücken zu fallen.
Sechs Kampfflugzeuge, Tanker und bis zu 180 Soldaten – zwei Wochen lang kommt die israelische Luftwaffe nach Deutschland.
Mit zwei Schiffen und einem Helikopter sollen iranische Sicherheitskräfte ein liberianisches Tankschiff in internationalem Gewässer festgesetzt haben. Das meldete das amerikanische Militär.
Die Explosionskatastrophe von Beirut hat bei vielen Menschen im Libanon alte Wunden aufgerissen. Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs müssen sie nun ein weiteres Trauma bewältigen.
Als Vergeltung für die Angriffe mit Brandballons attackiert Israel Hamas-Ziele in Gaza und schließt den einzigen Grenzposten für Warenlieferungen. Nun wird auch noch die Fischereizone vor dem Küstenstreifen fast halbiert.
Kein Wort der Entschuldigung: Der Beiruter Videokünstler und Kurator Akram Zaatari hat bei der fatalen Explosion Bekannte verloren. Ein Gespräch über Wut und ihre Folgen.
Eine Woche nach der Explosion besucht Außenminister Maas das zerstörte Hafengelände in Beirut. Er trifft auf wütende Libanesen und dringt auf Reformen im Libanon.
Der Außenminister hat die maßgeblichen Kräfte im Libanon zu Reformen aufgerufen. 20 Millionen Soforthilfe sind bereits von Deutschland an das Land im Nahen Osten geflossen. Doch mehr gibt es nur unter bestimmten Reformen.
Saudi-Arabien wurde von der Pandemie besonders stark getroffen. Die Familienstrukturen in dem Königreich haben die Ausbreitung des Virus begünstigt.
Außenminister Maas übergab in Beirut einen ersten Teil der deutschen Soforthilfe. In der Delegation reiste auch Siemens-Chef Joe Kaeser mit. Das Unternehmen will für ein Jahr zwei Gasturbinen zur Verfügung stellen.
Eine Woche nach der riesigen Explosion im Hafenviertel von Beirut scheint die Stimmung in Libanon zu kippen. Aus der Trauer erwächst bei vielen Menschen nun Wut. Ihr Unmut richtet sich gegen die Regierung.