Boykott gegen Boykott
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Am Wochenende wurden Kinder mit ihren Müttern aus Gefängnissen für Anhänger des IS nach Deutschland geholt. Solche Aktionen sind geboten.
Eine Gruppe von deutschen Frauen und Kindern wurde aus Lagern für gefangene IS-Mitglieder nach Deutschland zurückgeholt. Sicherheitskräfte nahmen eine der Frauen direkt nach der Landung in Frankfurt fest.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich umgehend impfen. In Israel sind bislang mehr als 3000 Menschen am Virus gestorben.
Fast die Hälfte der libanesischen Bevölkerung lebt laut Vereinten Nationen unter der Armutsgrenze. Mit Protesten reagierten Studierende auf die Erhöhung der Gebühren für zwei private Universitäten.
Ulsan Hyundai gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 die asiatische Champions League. Die Südkoreaner bezwingen den iranischen Fußball-Meister Persepolis FC beim Finale in Qatar.
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios, unterstützt eine Initiative, die den Bundestagsbeschluss gegen die BDS-Bewegung, die das Existenzrecht Israels leugnet, kritisiert. Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein findet das fatal.
Ein preisgekrönter Podcast über den „Islamischen Staat“ ist der „New York Times“ nun peinlich – denn einer der wichtigsten Protagonisten hatte sich seine Untaten nur ausgedacht. Kanadische Ermittler ließen die Lügen auffliegen.
Noch nie hat eine iranische Mannschaft die asiatische Champions League gewonnen. Nun steht der FC Persepolis im Finale. Für viele Fans ist es mehr als nur ein Fußballspiel. Und bei einem Sieg winkt eine besondere Belohnung.
Keine Hymne, keine Flagge, keine russischen Mannschaften in den kommenden zwei Jahren. Aber sehr wohl russische Sportler. Und das Cas-Urteil hält noch weitere Schlupflöcher offen.
Im Schatten des politischen Bündnisses zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten entfaltet sich große wirtschaftliche Dynamik. Die Israelis blicken längst über Dubai hinaus.
In Tunesien fing der Volksaufstand gegen Gewaltherrscher, Korruption und Elend an. Doch zehn Jahre nach dem Beginn der Arabellion ist die arabische Welt in einem trostlosen Zustand. Trotzdem war das Aufbegehren nicht vergebens.
Alexandre Paulikevitch ist einer der wenigen männlichen Bauchtänzer überhaupt. Im Libanon will er diesen Tanz als ernstzunehmende Kunst etablieren. Jetzt tritt er sogar in einer Kirche auf. Nicht allen gefällt das.
Die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS soll nicht durch öffentlich finanzierte Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden. Heißt das, Hannah Arendt dürfte heute keinen Vortrag mehr in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung.
Als Lewis Hamilton wegen Corona ausfiel, rückte George Russell als Ersatzmann nach. Mit dem Mercedes-Junior wächst ein echter Siegertyp heran. Ist der Neuling der Weltmeister von morgen?
Donald Trump machte Marokko ein Angebot, das es nicht ablehnen konnte: Washington erkennt seine Ansprüche auf die Westsahara an – wenn die Regierung in Rabat diplomatische Beziehungen zu Israel aufnimmt.
Marokko ist der vierte Staat, den Amerika bewegen konnte, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Alle haben Gegenleistungen erhalten. Das hilft – ersetzt aber keine Verständigung mit den Palästinensern.
Die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ kritisiert den Beschluss des Bundestags, die BDS-Bewegung, die Israel das Existenzrecht abspricht, nicht zu unterstützen. Die Unterzeichner meinen, das führe zu Ausgrenzung und Selbstzensur. Belege für ihre Klage haben sie nicht.
Vor der Gewalt in Syrien sind viele Menschen geflohen, auch nach Deutschland. Jahrelang schob die Bundesrepublik niemanden dorthin ab, so desolat war die Lage. Das wird sich nun ändern.
Dies sei ein „weiterer historischer Durchbruch“, twitterte der scheidende amerikanische Präsident Donald Trump. Im Gegenzug erkennen die Vereinigten Staaten den marokkanischen Anspruch auf die Westsahara an.
Ein positiver Corona-Test kostet Lewis Hamilton die Teilnahme am Rennen in Bahrein. Beim Saisonfinale in Abu Dhabi kann sich der Formel-1-Weltmeister über eine Rückkehr freuen.
Im August erschütterte eine gewaltige Explosion die libanesische Hauptstadt. Noch ist unklar, wie es dazu gekommen ist. Mehreren ranghohen Politikern wird nun offenbar vorgeworfen, mitschuldig zu sein, dass es so viele Opfer gab.
Die Fußball-WM findet 2022 in Qatar statt. Bei der Qualifikationsrunde mischt der bereits qualifizierte Wüstenstaat trotzdem mit – in europäischen Stadien. So wächst Qatars Einfluss im europäischen Fußball weiter.
Beitar Jerusalem, der Klub der Rechten, der noch nie einen arabischen Spieler hatte, gehört jetzt einem Araber. Jedenfalls zu 50 Prozent. Das gefällt vor allem den berüchtigten Fans des Vereins nicht.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet gegen Island in die Qualifikationsrunde für die WM 2022. Auch Gastgeber Qatar nimmt an den Spielen in Europa teil.
Trotz hoher Nachfrage verspricht Albert Bourla, keine Mondpreise für einen Impfstoff zu verlangen. Armen Ländern würden höchstens die reinen Produktionskosten in Rechnung gestellt.
Der israelisch-palästinensische Konflikt ist besonders für Deutsche schwierig. Das erfahren jetzt die Jusos. Sie wollen nicht mehr nur mit Israel solidarisch sein. Kündigen sie damit den gesellschaftlichen Konsens?
In der Qualifikation für die WM 2022 erwischt die Nationalmannschaft eine vermeintlich leichte Gruppe. Der Weg nach Qatar führt für die deutsche Auswahl über Osteuropa, eine Insel und einen Zwergstaat.
Die WM 2022 wirft ihre Schatten voraus. Bald beginnt die Qualifikation. Bei der Auslosung der Gruppen schaut auch Joachim Löw gespannt zu. Was gilt es vor der Zeremonie in Zürich zu wissen? Ein kompakter Überblick.
Wieder ein verrücktes Formel-1-Rennen in Bahrein: Lange sieht alles nach einem Sieg für Lewis Hamiltons Ersatzmann George Russell aus. Doch dann patzt Mercedes schwer – und ein Mexikaner darf jubeln.
Darf an Walter Benjamin nur von Linken erinnert werden? In Frankreich sind darüber heftige Debatten entbrannt.
Nach dreieinhalb Jahren könnte die Qatar-Krise beigelegt werden. Das sagte der saudische Außenminister auf einer Sicherheitskonferenz in Bahrein. Kuweit und Trumps Schwiegersohn Kushner hatten vermittelt.
Weltmeister-Ersatz George Russell lebt bei der Formel 1 in Bahrein seinen Traum. Weil Lewis Hamilton pausieren muss, darf der Brite den Mercedes fahren. Bei der Startplatz-Jagd muss er sich nur knapp geschlagen geben.
Erst der Aufstieg in die Formel 1 – und nun der Titel in der Formel 2? Nach dem vorletzten Rennen ist Mick Schumacher ganz dicht davor. In Bahrein glänzt er mit einer starken Aufholjagd und hat jetzt beste Aussichten auf den Gesamtsieg.
In Bahrein prallt Rennfahrer Romain Grosjean mit hohem Tempo in eine Leitplanke. Sein Auto wird in zwei Teile gerissen und fängt Feuer. Er sitzt mittendrin, 32 ganze Sekunden lang. Trotzdem geht dieses Drama glimpflich aus.
Von „ungekannten Herausforderungen“ spricht der neue Sultan von Oman. Unter dem im Frühjahr verstorbenen Sultan Qabus hat sich das Land zwar gut entwickelt. Aber jetzt leidet es unter niedrigen Ölpreisen und der Pandemie.