„Ein Opfer rechtfertigt nicht das andere“
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
Man darf bezweifeln, dass es im Nahen Osten eine dauerhafte Waffenruhe geben wird. Schließlich gehört das Schüren von Hass innerhalb Israels auch in die Beschreibung der Zwecke, die Hamas verfolgt.
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische und deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein.
Zwar liegt „ungeklärt“ mit 4535 Fällen auf Platz vier der Herkunftsländer bei Asylanträgen. Doch in den meisten Fällen betrifft das Kurden oder Palästinenser und stellt für die Behörden kein Problem dar.
In Hessen fanden am Samstag abermals Demonstrationen gegen Israel statt. Es blieb deutlich ruhiger als in den vergangenen Tagen. In Gießen gingen Menschen „Pro Israel“ auf die Straße.
Trotz des Verbots zweier Großveranstaltungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen kommen größere Gruppen in der Bundeshauptstadt zusammen. Auch wegen des Gaza-Konflikts gehen Menschen auf die Straßen.
Das Entsetzen über die antisemitischen Demonstrationen ist groß. Nach Ansicht von Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, darf man die Jugendlichen, die dort Hass verbreiten, nicht aufgeben.
Der amerikanische Präsident hält nachhaltigen Frieden im Nahen Osten nur für möglich, wenn alle Akteure Israels Existenzrecht anerkennen. Für die Zusammenstöße in Jerusalem macht er Extremisten auf beiden Seiten verantwortlich.
Nach der Waffenruhe in Nahost lassen sich sowohl die Hamas als auch Israel als Gewinner feiern. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geht hingegen deutlich geschwächt aus dem Kurzkrieg hervor.
An diesem Samstag wird will die Palästinensische Gemeinde in Hessen für Frieden im Nahen Osten demonstrieren. 750 Menschen werden auf dem Römerberg erwartet. Das Frankfurter Ordnungsamt hat derweil detaillierte Auflagen für die Demonstration erlassen.
In den vergangenen Tagen hat der amerikanische Präsident versucht, auf die Konfliktparteien einzuwirken. Die Waffenruhe nutzt er, um seine „Amerika ist wieder da“-Botschaft zu unterstreichen. Auch innerparteiliche Zeichen setzt er.
Nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sind am Freitag Tausende Palästinenser auf die Straßen gegangen. Vereinzelt kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. US-Präsident Joe Biden nennt die Vereinbarung eine „wirkliche Chance“.
Die Siedlungsaktivitäten im Westjordanland hält der Ethikrat des größten Staatsfonds der Welt für ein Anlagerisiko. Dort tätige Unternehmen schließt er nun aus.
Im Süden des Landes erleben Israelis erstmals ruhige Stunden nach den elftägigen Gefechten zwischen dem Militär und den radikal-islamischen Palästinensern. Doch viele würden lieber den Krieg mit der Hamas weiterführen
Wie lange hält die Ruhe – und was wird sie diesmal kosten? Die jahrelange Feuerpause nach dem Gazakrieg von 2014 konnte die Hamas zur Aufrüstung nutzen. Das will Israel nicht noch einmal zulassen.
Nach dem kurzen Krieg sollten sich Amerika und Europa wieder stärker diplomatisch in Nahost engagieren.
Das Leiden der Menschen im Gazastreifen und in Israel hat nach elf Tagen vorerst ein Ende gefunden. Am frühen Freitagmorgen ist eine eine Waffenruhe in Kraft getreten. Russland fordert direkt Verhandlungen.
Nach mehreren militärischen Angriffen zwischen der Hamas und Israel, wurde nun ein Waffenstillstand von beiden Konfliktparteien beschlossen. Das trägt zur kollektiven Erleichterung bei – insbesondere in Gaza-Stadt.
Die Konfliktparteien in Israel halten inne, am Pfingstwochenende ist in Deutschland vielerorts wieder Urlaub möglich und in der Bundesliga fallen wichtige Entscheidungen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
25.000 Menschen nahmen jüngst an den vielfach antisemitischen Protesten in deutschen Städten teil. Doch die Teilnehmer waren nicht nur Hamas-Anhänger.
Die Regierung von Benjamin Netanjahu spricht sich für eine Einstellung der Kampfhandlungen aus. Voraussetzung dafür ist, dass sich auch die militanten Palästinenser daran halten. Doch das ist vorerst ungewiss.
Das Frankfurter Stadtparlament hat Israel seine Unterstützung bekundet. Abgelehnt wurde die Forderung der CDU, Oberbürgermeister Peter Feldmann solle sein Amt wegen der AWO-Affäre ruhen lassen.
Am Brandenburger Tor versichern deutsche Spitzenpolitiker, dass sie fest an der Seite Israels stehen. Doch nur etwa tausend Teilnehmer kommen zu der Kundgebung.
Nach den Attacken zwischen Israel und der militanten Hamas zeigte Olaf Scholz Solidarität mit in den in Deutschland lebenden Juden. Angriffe auf das jüdische Leben seien nicht tolerierbar, so der Kanzlerkandidat der SPD.
Früher galten die Demokraten als unverbrüchliche Freunde Israels, nicht so sehr die Republikaner. Unter dem Einfluss christlicher Zionisten und linker Antizionisten hat sich das verändert.
Außenminister Maas hat bei seinem Besuch in Israel und im Westjordanland die traditionelle deutsche Haltung im Nahost-Konflikt vertreten. Das ist richtig.
Sechs Präsidenten nordeuropäischer Fußballverbände üben Druck auf FIFA-Chef Infantino aus. Sie haben Fragen in Sachen Qatar und verlangen nicht nur Antworten, sondern die Umsetzung von Regeln.
Außenminister Maas reist nach Israel. Er kommt als Freund, der Beistand leistet. Aber er will von Israelis und Palästinensern wissen: Was könnte den Gaza-Konflikt beenden?
Der deutsche Außenminister sichert Israel Deutschlands Unterstützung zu. Sein israelischer Amtskollege wirft der Hamas vor, ein doppeltes Verbrechen zu begehen.
Israel habe das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas in Tel Aviv.
In Nahost zeichnet sich laut der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas ein Waffenstillstand ab. US-Präsident Joe Biden hatte bei einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu auf eine sofortige Deeskalation gedrungen.
Ein EU-Impfzertifikat soll Geimpften das Reisen von Juni an erleichtern. Die Spannungen um Besitzansprüche an der Arktis steigen. Und in Frankfurt beginnt der Prozess gegen Franco A. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Vor dem Besuch von Außenminister Heiko Maas bringt die Hamas eine baldige Waffenruhe ins Spiel. Israels Premier Netanjahu weist einen Aufruf zur Deeskalation aus Washington zurück.