„Du bist doch intelligent, wie kannst du nur?“
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Nach zwölf Jahren steht die Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor dem Aus: Kurz vor Fristende gelang Oppositionsführer Jair Lapid die Bildung einer Regierungskoalition ohne den langjährigen Regierungschef.
Acht Oppositionsparteien einigen sich auf eine ungewöhnliche Regierung zur Ablösung von Benjamin Netanjahu. Über den Machtwechsel muss die Knesset noch entscheiden. Aber er rückt weiter näher.
Erstmals nach zwölf Jahren steht Israel vor einer Regierung ohne Benjamin Netanjahu. Oppositionsführer Lapid schmiedet eine Koalition – Ministerpräsidenten wird er aber wohl vorerst nicht.
Was die Israelis nach der Festnahme Adolf Eichmanns nicht preisgaben, stand am 2. Juni 1960 im Aufmacher der F.A.Z.: Fritz Otto Ehlert, ein in Buenos Aires lebender Korrespondent, hatte Eichmanns Leben in Argentinien rekonstruiert.
Fast denkt man, die Künste bedeuten hier mehr als in Deutschland: Eine Buchmesse manifestiert den kulturpolitischen Geltungsdrang der Emirate.
Nach seiner Wahl durch die Knesset versprach Yitzhak Herzog, keinen Stein aus dem „einzigartigen gesellschaftlichen Mosaik“ Israels zu vergessen. Der erfahrene Politiker steht vor der schwierigen Aufgabe, ein gespaltenes Land zu einen.
Die israelische Knesset wählt am Mittwoch ein neues Staatsoberhaupt. Die größeren Chancen der beiden Kandidaten werden dem früheren Minister Yitzhak Herzog zugeschrieben. Als im Volk beliebter gilt die Lehrerin Miriam Peretz.
Das Bundeskabinett will die Pflegereform auf den Weg bringen. Ein schnelles Ende der Homeoffice-Pflicht ist erst einmal nicht in Sicht – genauso wie Rohstoffe für den Häuserbau. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der libanesische Karikaturist Bernard Hage hat sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht, auch international. Nun steht er kurz vor dem Absprung nach Berlin.
Heute wird die Aufklärung verdreht dargestellt. Dabei brauchen wir ihre Werte dringender denn je, um über den eigenen Stamm hinauszudenken. Ein Gastbeitrag.
In Israel könnte die Ära von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Ende gehen. Seine politischen Gegner wollen eine Regierungskoalition schmieden.
Seine Architektur scheut keine Symbolik: Zvi Hecker hat von Kanada über Frankreich bis Israel und Deutschland Spuren hinterlassen. Heute feiert er seinen neunzigsten Geburtstag.
Der Bundesfinanzhof verkündet, ob die Rentenbesteuerung rechtmäßig ist. Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt wird über den Erfolg rechter Parteien im Osten gestritten. Und Merkel spricht mit Macron über Sanktionen gegen Belarus. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die rechte Jamina von Naftali Bennett stimmt für ein breites Bündnis mit Oppositionsführer Jair Lapid und mehreren liberalen Parteien. Netanjahu warnt vor einem „Betrug des Jahrhunderts“.
Regelmäßig eskaliert der palästinensisch-israelische Konflikt. Solange es keine Lösung für die Situation in Jerusalem gibt, dürfte sich daran nichts ändern. Die ist wegen der religiösen Dimension aber schwer zu erreichen.
In Akko brannte nach einem Anschlag ein Theaterzentrum aus, in dem seit vielen Jahren jüdische und arabische Israelis zusammenarbeiten. Wie soll es weitergehen?
Syrien ist noch lange nicht befriedet, denn das Regime lehnt eine Aussöhnung mit Andersdenkenden ab. Unter diesen Bedingungen kehrt jedoch niemand freiwillig ins Land zurück.
Ein Genusstempel in der Hafenstadt Akko, der sich gegen den Hass stemmt – dafür steht das „Uri Buri“. Unser Redakteur hat sein Lieblingsgericht aus dem Restaurant nachgekocht.
Weil sich das fossile Zeitalter dem Ende zuneigt, will Saudi-Arabien mit der „Vision 2030“ unabhängig vom Erdöl werden. Kronprinz Muhammad Bin Salman bleibt dafür aber nicht viel Zeit.
Iran und seine arabischen Verbündeten wollen die Hamas stärker an ihre „Achse des Widerstands“ binden. Im Gazastreifen aber zögert man. Die meisten Palästinenser hegen keine Nähe zum Regime in Teheran.
Kein anderes Land hat so enge Beziehungen zur Hamas wie Qatar. Seit der Machtübernahme der Islamisten hat der Golfstaat den Gazastreifen mit etwa zwei Milliarden Dollar unterstützt – auch in Israel wird das anerkannt.
Der autoritäre Staatschef setzte sich gegen zwei Zählkandidaten durch. In dem Bürgerkriegsland konnte nur in einigen Regionen gewählt werden. Die Opposition spricht von einer „Farce“.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Nach elf Tagen Krieg mit Israel schweigen die Waffen wieder. Im Gazastreifen wurden mehr als 250 Menschen getötet. Der Konflikt trifft alle Palästinenser, auch wenn sich nicht alle auf die Seite der Hamas stellen.
Machthaber Baschar al-Assad verlangt den Syrern eine Demonstration des Gehorsams ab. Westliche Diplomaten sprechen von einer „Theaterveranstaltung“. In der Bevölkerung macht sich Apathie breit.
Trotz heftiger Kritik aus aller Welt hält Belarus den Oppositionellen Protassewitsch weiter gefangen, Wladimir Putin nimmt eine Einladung Joe Bidens an und Deutschland bereitet sich auf Cyberangriffe vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wie weit darf Toleranz gehen und wo endet sie? Ein Psychologe und sein Team geben ein Seminar zur Extremismus-Prävention in einer zehnten Klasse. Die Diskussion zeigt, wie schmal der Grat zwischen Empathie, Entrüstung und Aufklärung ist.
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt auch in Deutschland die Gesellschaft. Im Interview spricht der Münchner Kabarettist Christian Springer über den hiesigen Antisemitismus, Kriegsverbrechen in Nahost und das Gute an jüdischen Witzen.
Um die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu stützen, reist der amerikanische Außenminister Antony Blinken in den Nahen Osten. Die Lage ist weiter angespannt, auch nach einem Messeranschlag in Jerusalem.
Viele Juden in Deutschland fühlen sich bedroht. Daran haben neben Rechtsradikalen auch Muslime ihren Anteil.
Die israelische Bestseller-Autorin Zeruya Shalev schreibt zum ersten Mal direkt über ihr Heimatland. „Schicksal“ basiert auf dem Leben ihres Vaters.
Der eine brüllte am vergangenen Wochenende „Free Palestine“, der anderen machten die brennenden Israel-Flaggen große Angst. Was haben sie einander zu sagen?
Israelische Regierungsmitglieder kündigen der Hamas bei künftigen Angriffen aus dem Gazastreifen härtere Gegenmaßnahmen an. Dazu gehöre auch die gezielte Tötung ihrer Führer.