Guten Morgen!
In Israel sind anteilig mehr Menschen geimpft als in Deutschland, doch wegen der aktuellen Delta-Welle verschärft die Regierung die Regeln. Es könnte auch wieder einen Lockdown geben.
Nach dem Drohnenangriff auf einen Öltanker steuert Iran auf eine verschärfte Eskalation mit dem Westen zu. Mitten in diesem Konflikt ist Hardliner Ebrahim Raisi in das Präsidentenamt eingeführt worden.
In den vergangenen Jahren war es den Vereinigten Arabischen Emiraten immer wieder gelungen, Saudi-Arabien vor sich herzutreiben, zum Beispiel im Jemen. Das hat sich mit dem Amtsantritt von Joe Biden geändert.
Es sei Zeit, damit zu beginnen, die wahre Geschichte über die Antisemiten zu erzählen: Der israelische Außenminister Jair Lapid kündigt einen geschichtspolitischen Kurswechsel an – und erntet heftige Kritik von rechter Seite.
Ein Bundestagskandidat der AfD in Nordrhein-Westfalen, Matthias Helferich, hat sich in Chats als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet. Nun reagiert die Partei.
In Israel können sich nun alle über 60-Jährigen zum dritten Mal impfen lassen, wenn die zweite Dosis fünf Monate zurückliegt. Auch für zahlreiche Kinder bis elf Jahre gibt es das Vakzin. Derweil gehen Hunderte gegen neue Maßnahmen auf die Straße.
Zwei Menschen kamen bei einem Angriff auf einen Öltanker ums Leben. Nach Israel und Großbritannien zeigen sich nun auch die USA sicher, dass Iran dahinter steckt. Doch das Land streitet das ab.
In Deutschland nehmen die Corona-Infektionen wieder zu. Eine vierte Corona-Welle droht. Um sie zu mildern, setzt sich die Gesundheitsministerkonferenz nicht nur über eine STIKO-Empfehlung hinweg.
In Israel können sich jetzt alle Menschen ab 60 Jahre zum dritten Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt.
Israels Außenminister Lapid wirft Iran vor, einen Öltanker eines israelischen Unternehmens im Indischen Ozean angegriffen zu haben. Aus Iran kommen widersprüchliche Äußerungen.
Wie reagieren Comicautoren in der arabischen Welt auf die politische Lage? Ein Gespräch mit den Zeichnern Lina Ghaibeh und George Khoudry über junge Künstler-Kollektive und feministische Superheldinnen.
Im interreligiösen Dialog setzt ein großer christlicher Weltverband auf Indonesiens Muslime. Die dortige islamische Organisation Nahdlatul Ulama mit mehr als 90 Millionen Mitgliedern gilt als moderat in der Auslegung des Korans.
Um den Impfschutz zu erhöhen, bietet Israel Menschen über 60 Jahren eine dritte Impfung an. In Portugal sind Lockerungen der Beschränkungen in Sicht. Deutsche Apotheken stellen wieder das digitale Impfzertifikat aus.
Die französische Verteidigungsministerin fordert von Israel schnelle Aufklärung über Spionage-Vorwürfe mit der Software Pegasus. Präsident Macron soll sogar mit der Revision der Sicherheitszusammenarbeit gedroht haben.
Libanons Krise zeigt sich besonders stark in Tripoli. Die Bewohner der vernachlässigten Stadt im Norden sind Gewaltausbrüche gewohnt – aber nun fürchten sie Chaos und Rechtlosigkeit aufgrund von Hunger.
Ein muslimisch-jüdisches Paar bietet Anlass zu Projektionen. Ihre Ehe ist kein politisches Projekt – und führt doch in etliche Konfliktfelder. Davon berichten unsere beiden Kolumnisten von nun an in „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“.
Zwei in Österreich radikalisierte IS-Kämpfer in Wien müssen für viereinhalb und sechseinhalb Jahre in Haft. Weil eine Beteiligung an Gewalttaten nicht nachgewiesen werden konnte, fallen die Urteile vergleichsweise milde aus.
Mit 15 Jahren reiste ein Mädchen aus Sangerhausen ins „IS-Kalifat“ nach Syrien, heiratete einen bekannten Islamisten und bekam mehrere Kinder. Nun soll sie in Naumburg vor Gericht gestellt werden.
Judoka Tohar Butbul aus Israel wird auf olympischer Bühne Opfer des Antisemitismus. Leider kann man nicht auf die hoffen, die die Regeln machen, sondern meist nur auf die, die ihnen unterworfen sind. Das zeigt ein anderes Beispiel.
Wenn ich „ich“ sage, meine ich „wir“: Die palästinensischen Regisseure Arab und Tarzan Nasser über die Hamas, Israel, ihr Exil in Paris und über ihren neuen Film „Gaza mon amour“.
Unsere Gedenkkultur ist selbstgefällig und hohl: über Per Leos neues Buch „Tränen ohne Trauer“ und den Hang der Deutschen, sich mit den eigenen Opfern zu verwechseln.
Der Holocaust und der Antisemitismus sind nicht nur eine besondere Form des Rassismus. Wer das behauptet, verkennt die theologische Kontur der Judenvernichtung. Ein Gastbeitrag.
Nach der Auftaktniederlage fliegt auch im zweiten Spiel gegen Saudi-Arabien ein Deutscher vom Platz. Zum ersten Sieg reicht es dennoch. Max Kruse macht vor der Fernsehkamera einen Heiratsantrag.
Seit Wochen demonstrieren Palästinenser gegen einen von Siedlern errichteten Außenposten im Westjordanland. Nun gab es heftige Zusammenstöße mit zahlreichen Verletzten und einem Toten.
Die Brüder Nasser haben mit „Gaza mon amour“ einen Film gedreht, der für ein Genre steht, das es eigentlich gar nicht gibt: Normales palästinensisches Arthouse-Kino.
Angesichts der Krisen in Jordanien, in der Türkei und in Libanon geraten syrische Flüchtlinge unter enormen Druck. Aber eine sichere und würdevolle Rückkehr in ihr Heimatland ist unter der Herrschaft von Assad nicht möglich.
Doron Kiesel fühlt sich sowohl der deutschen als auch der israelischen Gesellschaft sehr verbunden. Sein Herzensthema ist die Migration und Integration. Dafür setzt er sich als Teil des Zentralrats der Juden ein.
Im Westjordanland sind mehr als 140 Palästinenser bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften verletzt worden. Hunderte Menschen hatten sich in Beita versammelt, um gegen den nahegelegenen Außenposten Eviatar zu demonstrieren.
Die Titelmission der deutschen Fußballer hat nach dem Fehlstart bei Olympia gegen Brasilien einen Dämpfer erlitten. Im nächsten Spiel gegen Außenseiter Saudi-Arabien zählt nun nur ein Sieg.
In Syrien träumte Aram Mahmoud einst von einer Karriere als Badmintonspieler. Doch Krieg und Perspektivlosigkeit trieben ihn in die Flucht. Trotz Rückschläge kann er nun bei Olympia teilnehmen.
Mit der Ankündigung, das einstige Tourismuszentrum Varosha, seit 1974 eine Geisterstadt, zu öffnen, provoziert der türkische Präsident eine neue Krise.
Der Pegasus-Hersteller NSO bestreitet, den französischen Präsidenten Macron belauscht zu haben. In Israel scheint man die jüngsten Enthüllungen dennoch sehr ernst zu nehmen und hat bereits eine interne Untersuchung eingeleitet.
Die Philosophin Susan Neiman meint, in Deutschland würden israelkritische Stimmen unterdrückt. Sie beruft sich auf Hannah Arendts Kritik des Eichmann-Prozesses. Das ist ein Missverständnis.
Ein Kämpfer für einen „anderen Islam“ berichtet über seine Bemühungen - und Enttäuschungen.
Die Eismarke Ben & Jerry’s will ihre Produkte nicht mehr in den israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland verkaufen. Das ruft nun die Regierung in Jerusalem auf den Plan.