Die Million aus Qatar
Warum Qatar dem Fußballverband Rheinland Fußballplätze finanziert. Und: Wie das Geld vom Emir an die Ahr kam, die Familie Zwanziger ging und eine alte Freundschaft zerbrach.
Warum Qatar dem Fußballverband Rheinland Fußballplätze finanziert. Und: Wie das Geld vom Emir an die Ahr kam, die Familie Zwanziger ging und eine alte Freundschaft zerbrach.
Eine Spende in Höhe von einer Million Euro des Emirats Qatar soll den von der Juli-Flut 2021 betroffenen Vereinen helfen. Das Geld ist nun ein Fall für die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.
Die Vermessung des Fußballs geht weiter: Bei der WM im Winter will die FIFA die Entscheidungen der Videoschiedsrichter bei Abseits schneller und zuverlässiger machen. Das letzte Wort bleibt beim Referee auf dem Platz.
Ein Gespräch mit der palästinensischen Autorin Adania Shibli über ihren Roman „Eine Nebensache“, über das Schweigen zwischen den Wörtern und die Schönheit des klassischen Arabisch
Der Fußball-Weltverband setzt bei der WM in Qatar auf eine exaktere Messtechnik für Abseitsentscheidungen. Dadurch erhofft sich die FIFA nicht zuletzt einen Zeitgewinn. Doch es gibt auch Kritik.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Anti-Netanjahu-Koalition in Israel ist gescheitert, weil sie zu heterogen war. Das Land ist ein Beispiel für die Blockaden, die polarisierte Gesellschaften hervorbringen.
Lange Zeit galt Jair Lapid als politisches Leichtgewicht. Doch er war die treibende Kraft hinter der nun zerbrochenen Koalition. Jetzt wird er, zumindest geschäftsführend, Ministerpräsident.
Eigentlich war die Amtsübergabe erst für nächstes Jahr vorgesehen. Aber weil die Mehrheit, die das beschlossen hatte, nicht mehr existiert, wird Jair Lapid schon jetzt Regierungschef in Israel.
Nach nur gut einem Jahr ist die israelische Regierungskoalition gescheitert. Die fünfte Parlamentswahl in dreieinhalb Jahren wird nun am 1. November stattfinden.
Kurz vor dem Start der Tour de France in Kopenhagen hat es bei Bahrain-Victorious die nächste Razzia gegeben. Das Team spricht von Rufschädigung.
In einer Fernsehansprache am Mittwochabend kündigt Israels Ministerpräsident Naftali Bennett seinen Rückzug aus der Politik an. Seine Acht-Parteien-Regierung hat im Parlament die Mehrheit verloren.
Die Fußball-WM in Qatar bleibt hoch umstritten. Das hat nun der FC Watford aus England zu spüren bekommen. Ein geplantes Testspiel gegen das Nationalteam des Emirats scheitert an Protesten der Fans.
Die Schwarz-Gruppe ist einer der größten Handelskonzerne der Welt – und meistens sehr verschlossen. Jetzt gibt sie Einblicke in das Innerste ihrer Digitalstrategie. Es sieht aus wie im Raumschiff.
Die von Saudi Arabien finanzierte LIV Golf Serie wirbt weltweit Talente mit hohen Preisgeldern ab. Für die PGA Tour wird das zunehmend zum Problem. Doch nicht jeder Spieler lässt sich mit Geld locken.
Der prominente Investmentbanker Patrick Frowein wechselt zur amerikanischen Citi.
Schon vor der Documenta hätte klar sein können, dass Vorurteile gegen Juden in Indonesien verbreitet sind. Sogar von einem Holocaustmuseum distanzierten sich Politiker umgehend.
Die UN-Hochkommissarin Bachelet meint, Israel sei für den Tod der Al-Dschazira-Reporterin Shireen Abu Akleh verantwortlich. Israel moniert, dass die Palästinenser die tödliche Kugel nicht herausgeben.
Den Sender Euronews haben Finanzinvestoren mit Verbindungen zu Victor Orbán gekauft. Jetzt macht der Kanal Werbung für Saudi-Arabien. Das ist kein gutes Omen.
Libanons bisheriger Ministerpräsident ist ein weiteres Mal mit der Regierungsbildung beauftragt worden. Der Unternehmer ist einer der reichsten Männer des Landes. Es wäre bereits seine vierte Regierung.
DFB-Direktor Bierhoff äußert sich kritisch zur Vergabe der Fußball-WM an Qatar. Aspekte wie Menschenrechte oder andere gesellschaftliche Themen seien zu wenig beachtet worden.
Der Streit über antisemitische Kunstwerke auf der Documenta zeugt von Freiheit, nicht von Zensur. Doch alle Menschenrechte finden ihre Schranke in den Rechten anderer.
Das Debakel der Documenta zeigt: Wer sich dem Postkolonialismus kritiklos hingibt, bekommt häufig den Antisemitismus gleich mitgeliefert.
Vor Bidens Nahostreise im Juli sortieren sich alte und neue Allianzen in der Region. Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman – lange geächtet wegen des Mordes an dem Journalisten Khashoggi – öffnen sich wieder die Türen.
Mit aller Kraft hat Benjamin Netanjahu daran gearbeitet, die Regierung von Naftali Bennett zu destabilisieren. Jetzt will er den zweiten Schritt gehen – und so schnell wie möglich selbst zurück an die Macht.
Ein antisemitisches Werk wird erst nicht erkannt und dann lange nicht abgebaut: Was muss noch passieren, bis Konsequenzen gezogen werden?
Ministerpräsident Naftali Bennett hat erst vor einer Woche sein einjähriges Amtsjubiläum begangen. Jetzt will er Neuwahlen. Sein Vorgänger Benjamin Netanjahu hofft auf ein Comeback.
Italiener sichern sich einen Anteil wie zuvor schon Total Energies
Ein Mangel an Tests und zu wenige Sequenzierungen sind nach Auffassung des WHO-Chefs ein Problem. Deutschlands Gesundheitsminister setzt auf die vierte Impfung bei Älteren – und in Israel steigen die Zahlen wieder.
Vorige Woche noch hielt die hessische Kulturministerin Dorn Warnungen vor Antisemitismus auf der Documenta 15 für abwegig. Nun ist sie geläutert.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist sich unsicher, ob die WM in Qatar die „tollste Veranstaltung“ wird. Die ganzen Umstände dort seien schon fragwürdig, sagte er.
Als Folge der westlichen Sanktionen ändern sich die Rohstoff-Lieferungen dramatisch: Moskau ist nun Pekings bedeutendster Öllieferant und hat seine Kohleexporte nach Indien vervielfacht.
Im Westjordanland steigt die Zahl kleiner landwirtschaftlicher Siedlungen. Sie kontrollieren enorme Gebiete. Damit werden sie für Palästinenser unzugänglich.
Unfreiwilliger Ortswechsel: Seit fünf Jahren können Autoren im deutschen Exil „Weiter Schreiben“.
Der Bundespräsident hat bei der Eröffnung der Documenta davor gewarnt, dass mit der Ausstellung die Grenze zum Antisemitismus überschritten werde. Ist Frank-Walter Steinmeiers Einschätzung richtig?
Wie groß war das Reich, das David schuf, welche Rolle spielten Recht und Religion, was wissen wir über die Gesellschaft um 1000 vor Christus? Fragen an den Religionswissenschaftler Thomas Römer. Zweite Folge.