Dabei kamen die Arier doch aus Indien?
Sieben Jahre lang währte die wechselseitige Wertschätzung von Tagore und Deutschland. Dann galt der Literaturnobelpreisträger den Nationalsozialisten als „entartet“ – als Maler.
Sieben Jahre lang währte die wechselseitige Wertschätzung von Tagore und Deutschland. Dann galt der Literaturnobelpreisträger den Nationalsozialisten als „entartet“ – als Maler.
Jens Ehrhardt ist seit 50 Jahren Vermögensverwalter, sein Sohn Jan will ihm nachfolgen. Doch der Vater mag einfach nicht aufhören. Ein Treffen.
Er war der berühmteste Porträtmaler des Barocks, aber er beherrschte auch das mythologische Großbild: Die Alte Pinakothek feiert Anthonis van Dyck.
Die Lufthansa-Passagiere haben den 48-stündigen Ausstand des Kabinenpersonals noch nicht überstanden. Auch an diesem Freitag fielen hunderte Flüge aus. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass beide Seiten wieder miteinander reden wollen.
Vor achtzig Jahren scheiterte Georg Elsers Anschlag auf Adolf Hitler – seine Bombe zündete nur wenige Minuten zu spät. Einen würdigen Platz in der Geschichte fand der Widerstandskämpfer jedoch lange nicht.
Die Apothekerin Martina Czech aus München fand im vergangenen Jahr in Vorbereitung auf die neue Datenschutz-Grundverordnung zufällig heraus, dass in ihrem Kassensystem 8650 Kundendaten ihrer Vorgängerin vorhanden waren. Die Daten seien als gelöscht gekennzeichnet gewesen und hätten gar nicht mehr auftauchen dürfen.
Deutschland könne bei internationalen Konflikten nicht einfach „am Rande stehen und zuschauen“, sagt die Verteidigungsministerin bei einer Grundsatzrede vor jungen Offizieren – und erinnert an den Münchner Konsens.
Vor dem Besuch Mike Pompeos in Deutschland hat die Verteidigungsministerin die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft hervorgehoben – und ein stärkeres Engagement Deutschlands gegen Terrorismus und zum Schutz eigener Interessen gefordert.
Seit Mitternacht sind die Flugbegleiter der Lufthansa für 48 Stunden im Streik. Das betrifft 180.000 Passagiere. Nun will die Fluggesellschaft vor die Welle kommen – und den Streik vielleicht zumindest morgen verhindern.
Im Endspurt hat der Münchner Technologiekonzern doch noch seine Ziele erreicht. Er stemmt sich damit erfolgreich gegen die Konjunktur. Die Anleger dürfte es freuen.
Angela Merkel wird vom Jüdischen Weltkongress der Theodor-Herzl-Preis verliehen. Als Zeichen eines Vertrauens, das sich dieses Land erst wieder verdienen muss. Das wurde beim Festakt in München deutlich.
Der Jüdische Weltkongress ehrt Angela Merkel als „Hüterin der Zivilisation“. Die Bundeskanzlerin ruft die Deutschen auf, allen Antisemiten entgegenzutreten – und lässt eine Frage offen.
Nach 30 Jahren endet im Dezember für das Fachgeschäft Betten Rid die Zeit in Frankfurt. Nachmieter wird das Schuhhaus Görtz, das sich am Main neu aufstellt. Zudem geht es an der Biebergasse jetzt vorwärts.
Lange sorgte die Bewertung der Motive für den Münchner Anschlag von 2016 für heftige Debatten: eine rassistische Tat oder die persönliche Rache eines jungen Mannes für Kränkungen? Nach jahrelangen Ermittlungen schwenken die Behörden um.
Nach der Fusion mit Praxair verhandelt der Gasekonzern über die Streichung weiterer Hunderter Arbeitsplätze. Und er löst die Zentrale in der Münchner Innenstadt auf.
Anbiedernde Moderationen und ein gut geöltes Programm: Die englische Band Metronomy weckt beim Deutschland-Tour-Auftakt in München Erwartungen, die sie nicht erfüllt.
Variationsreich, leichtfüßig und perfekt im Einklang: In München lässt sich sehen und hören, was der großartige Ballettkomponist Léo Delibes einst aus dem Choreographen Roland Petit herausholte.
Endlich wieder Sprachkunst für die große Bühne: Das Residenztheater in München eröffnet unter neuer Leitung mit der Uraufführung von Ewald Palmetshofers „Die Verlorenen“.
Der Kunsthistoriker und Kulturmanager soll seine Arbeit ab April 2020 in München aufnehmen. Er sei ein Mann der leisen Töne, heißt es.
In München und Bonn gingen mehrere Tausend Beschäftigte aus der Landwirtschaft auf die Straße, um sich Gehör zu verschaffen. Tausende Landwirte appellierten mit Demonstrationen an Verbraucher und Politik, um positiver wahrgenommen und besser unterstützt zu werden.
Ingo Maurer wuchs in dunklen Zeiten auf, dann wurde er zum in aller Welt gefeierten Lichtpoeten. Am Montag ist der „Magier des Lichts“ im Alter von 87 Jahren in München gestorben. Ein Nachruf.
In der ersten Testphase hat das Lufttaxi schwierigere Flugmanöver genommen. In den nächsten zwölf Monaten wollen die Gründer 300 Kilometer in der Stunde fliegen.
Nachtzüge sind eine wunderbare Alternative zum Fliegen und in Österreich seit Jahren ein Erfolgsmodell. Kommen sie nun auch in Deutschland zurück?
Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte bundesweit zum Warnstreik aufgerufen. Rund 100 Starts wurden bei den Gesellschaften Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress abgesagt. Die Aktion zeigte Wirkung.
Ein katholisches Gotteshaus in München brauchte neue Glasfenster. Zum Zug kam ein Künstler, der ein Stück Medizinalltag in ein Symbol für Leben und Vergänglichkeit verwandelte.
Der CSU-Chef sprach auf dem Parteitag in München. Dort wurde er am Freitag mit 91,34 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Die CSU bestätigt Söder als Parteichef – mit besserem Ergebnis als im Januar. In seiner Bewerbungsrede attackierte der bayerische Ministerpräsident die AfD abermals scharf. Als Gegner im Kampf ums Kanzleramt sieht er aber die Grünen.
Im Machtpoker mit der Lufthansa erhöht die angeschlagene Kabinengewerkschaft Ufo den Einsatz. Am Sonntagvormittag sollen nun 500 statt bislang 160 Abflüge per Streik verhindert werden.
Der Aktienkurs des Zahlungsabwicklers gerät immer wieder in Turbulenzen, weil Investoren wohl nicht wissen, wem sie glauben sollen.
Wenn kleine Jungs von der Feuerwehr schwärmen, ist das nicht so ungewöhnlich, aber eine schriftliche Bewerbung ist dann schon überraschend – für die Eltern und die Profis aus München.
Der ehemalige Deutsche-Bank-Vorstand Schenck eröffnet für die angelsächsische Investmentbank Perella einen Standort. In München.
Die Stimmung bei der letzten SPD-Regionalkonferenz könnte kaum besser sein. Das liegt nicht nur am üppig-zünftigen Ambiente. Sechs Duos gehen in die Wahl. Das überrascht viele.
Hunderte Menschen zeigen mit einer Menschenkette vor der Münchener Synagoge ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde. Sie gendenken der Opfer des rechtsextremen Anschlags in Halle.
Der Münchener Autohersteller glaubt fest an das Geschäft mit großen Autos. Schon in diesem Jahr soll ihr Absatz sechsstellig werden – so sollen die hohen Investitionen in die Elektromobilität gestemmt werden.
Frankfurt hat weder den schönsten noch den am stärksten frequentierten Bahnhof in Deutschland. Trotzdem: An der Finanzmetropole kommt kaum ein Schnellzug vorbei. Und für die Zukunft kündigt sich Großes an.
Fast 90 Prozent der Parlamentarierinnen werden mit Hassbotschaften konfrontiert – manche von ihnen sogar täglich. Teilweise sollen sie damit gezielt mundtot gemacht werden. Viel Hilfe von der Justiz erhalten sie nicht.