Heilige Einfalt, holder Betrug
Schauspielerinnenglanz : Birgit Minichmayr brilliert im Ersten, Sandrine Bonnaire bei Arte. Beide Darstellerinnen zeigen faszinierende, obgleich gegensätzliche Bilder der Frau im 19. Jahrhundert.
Schauspielerinnenglanz : Birgit Minichmayr brilliert im Ersten, Sandrine Bonnaire bei Arte. Beide Darstellerinnen zeigen faszinierende, obgleich gegensätzliche Bilder der Frau im 19. Jahrhundert.
Auf Gabriele Münters Gemälde „Dorfplatz in Sandvig auf Bornholm“ verklingt ihr Kummer über die Trennung zu Kandinsky immer mehr. Versteigert hat das Werk Karl & Faber in München.
Im neuen Jahr hat man am Museum Wiesbaden viel vor: Große Ausstellungen stehen ebenso an wie die Wiedereröffnung des Südflügels nach langer Sanierung.
In Äthiopien leben psychisch Kranke sozial isoliert, im Land herrschen Ärztemangel und Unkenntnis. Ärzte aus München wollen helfen, traditionelle Heilmethoden mit moderner Medizin zu verbinden.
Hohe Grundstückspreise in guten Lagen bringen die Kalkulation von Wohnprojekten aus dem Gleichgewicht. Immer mehr Objekte werden als Luxuswohnungen vermarktet. Die Gefahr des Etikettenschwindels nimmt zu.
Das Münchner Landgericht hat die Anklage in dem mutmaßlich größten Fall von Börsenbetrug der deutschen Nachkriegsgeschichte in weiten Teilen zugelassen. Die mündliche Verhandlung soll schon am Donnerstag kommender Woche beginnen.
Die Fahrpreise sind zu hoch.Mit diesem Vorwurf wird der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seit Jahr und Tag konfrontiert. Doch von Beutelschneiderei kann nicht die Rede sein.
Jeder Richter hat seine eigene Methode, Streitparteien zum Vergleich zu bewegen - dann muss er kein Urteil schreiben und hat Zeit gespart. Doch manche Richter übertreiben es mit der Effizienz.
Die meisten Kunden sind überrascht, wenn sie samstags in die Deutsche-Bank-Filiale im Main-Taunus-Zentrum kommen. Sie werden auch am Wochenende von Beratern begrüßt.
Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage. Wohnungen für Rentner und Studenten bieten beste Renditen. Nur nicht in der Provinz.
Im Streit über die Vorratsdatenspeicherung ist keine Einigung in Sicht: Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger lehnt deren Zulassung weiter ab, was die CSU heftig kritisiert.
Wird der Zirkus überleben? Im politischen Berlin wird um Wildtiere gerungen, Elefanten und Bären. Es geht um Ästhetik, Moral und Recht - und um die Frage, ob es noch Dompteure geben darf.
Konzernchef Christoph Franz will mit Hilfe von McKinsey oder Boston Consulting bis 2013 rund 1,5 Milliarden Euro sparen. Ein neuer Werbeauftritt soll zudem mehr Privatkunden locken.
Viele Monate haben der deutschen Energiekonzern RWE und das russischen Unternehmen Gasprom um den gemeinsamen Bau und Betrieb von Kraftwerken gerungen. Letzten Endes vergeblich. Nun will Gasprom in Bayern investieren.
In Frankfurt residiert wieder ein Unternehmen namens Degussa. Die neue Gesellschaft mit dem klingenden Namen will Goldbarren an Privatkunden verkaufen. Bei Umicore in Hanau, einem der Nachfolger der alten Degussa, zeigt man sich pikiert.
Über Jahre haben zwei Manager bei Ferrostaal Schmiergeld bezahlt, um beim Verkauf von U-Booten die Konkurrenz auszustechen. Das kommt die Firma nun teuer zu stehen.
Juwelier und Weihnachtsmarkt sind Pflicht, das Goethehaus ist nicht so wichtig: Ein chinesisches Fernsehteam dreht für seine Landsleute einen Film über Frankfurt.
Eine herrliche Versammlung kapitaler Werke illustriert die Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft: Das Museum Kunstpalast beschwört die große Zeit, als die Völker der Welt ihre Maler nach Düsseldorf in die Schule schickten.
Neuwagenauslieferungen kennt jeder. Aber wo kommt ein neues Flugzeug her? Und was geschieht damit, bevor die ersten Passagiere einsteigen? Wir haben eine Boeing 737 abgeholt.
Eine Sammlung in München zeigt die Arbeiten der palästinensischen Künstlerin Mona Hatoum. Im Zentrum steht eine Unversehrtheit, die keine ist.
Muss man wirklich ins Theater gehen? Findet die Realität auf der Straße statt? Ist Videokunst nicht total abgeschmackt? Ein Gespräch mit der Theaterregisseurin Andrea Breth.
Ein doppelter Pechstein brachte Ketterer in München einen Auktionsrekord für den Künstler - und zugleich den höchsten Zuschlag dieses Jahres in Deutschland.
Täglich 180 Starts und Landungen machen Knuffingen Airport zu einem Drehkreuz des Luftverkehrs - unter dem Dach des Hamburger Miniatur-Wunderlandes.
Der Kitt der „Erbfreundschaften“ um Bundespräsident Wulff bröckelt. Die Hannoveraner Verbindungen von politischer Macht, Geschäftsinteressen und Rotlichtmilieu scheuen inzwischen zumindest das Tageslicht.
Pferde, die springen oder sich wälzen, bronzene Schildkröten und ein buckelnder Kater: Bei Neumeister in München fanden Werke mit Tiermotive besonders gerne einen neuen Besitzer.
Eine Mode- und Designmesse wird immer besser: die zwölften Stilblüten mit einer Preisträgerin aus Frankfurt.
Frankfurt, Berlin, München, Stuttgart - die Städte und ihre Bauprojekte sind die jüngsten Beispiele für die Schwierigkeiten, mit denen ein dichtbesiedeltes, hochindustrialisiertes Land wie Deutschland zu kämpfen hat. Diese Gegensätze werden sich nicht mehr auflösen lassen.
In Frankfurt, München und Berlin kämpfen Anwohner gegen den Ausbau ihrer Flughäfen. Ein Kompromiss zwischen Lärmschutz und Arbeitsplätzen liegt in weiter Ferne.
In München kamen Hunderte zusammen, um noch einmal etwas zu tun, was gleich, nach Mitternacht, verboten sein sollte: in der S-Bahn Alkohol zu trinken. Der Abschied war ungestüm.
Als wär’s ein Stück von Dürrenmatt: Im Fernsehfilm „Tödlicher Rausch“ zieht erst eine Lüge die andere nach sich, dann fliegt ein ganzes Dorf auseinander.
Mit einer interessanten Hochrechnung macht das Analysehaus Bulwien-Gesa die wirtschaftliche Bedeutung von Immobilien für deutsche Großstädte deutlich.
Beim Kunsthandwerk im Münchner Auktionshaus Ruef gibt es zu Weihnachten historische Kaufläden und Krippenfiguren - mit neuer Besetzung neben dem Jesuskind.
Der Hut gehörte über viele Jahrhunderte hinweg zum Mann wie seine Männlichkeit und vor kurzem noch zum Bürger wie seine Bürgerlichkeit. Wo ist er geblieben?
Eine ganze Generation junger Frauen findet, sie brauche den Feminismus nicht mehr. Vergnügt genießt sie die Illusion, sie hätte ihre Lebensumstände frei gewählt. Das ist naiv.
Deutschlands oberster Steuerrichter Rudolf Mellinghoff hält viele Gesetze für schlecht gemacht. Der neue Präsident des Bundesfinanzhofs glaubt, dass sie kaum durchgesetzt werden können. Zudem erzählt er im Interview, wer dem Staat Daten-CDs angedient.