Warum Putin auf das große Geld verzichtet
Moskau könnte seine Gasliefermenge ausweiten, verzichtet aber trotz der hohen Marktpreise darauf. Wirtschaftsanalysten sind ratlos. Will Putin einen raschen Start von Nord Stream 2 durchsetzen?
Moskau könnte seine Gasliefermenge ausweiten, verzichtet aber trotz der hohen Marktpreise darauf. Wirtschaftsanalysten sind ratlos. Will Putin einen raschen Start von Nord Stream 2 durchsetzen?
Russland bestreitet, für die hohen Gaspreise mitverantwortlich zu sein – Präsident Putin sieht die Schuld bei den Europäern. Derweil haben Umweltminister mehrerer EU-Staaten die Klimaziele als Lösung gegen die hohen Energiepreise verteidigt.
Russland hat ein Filmteam zur Internationalen Weltraumstation geschickt, um die Begeisterung für das schwächelnde russische Raumfahrtprogramm anzufachen. Kritik an dem Projekt kommt allerdings auch aus den eigenen Reihen.
Bei den Kommunalwahlen in Georgien landet die Regierungspartei Georgischer Traum deutlich vor der Vereinten Nationalen Bewegung um den früheren Präsidenten Micheil Saakaschwili. Seine Rückkehr in Land sorgt für Unruhe.
Deutschland muss sich darauf einstellen, dass Russlands Außenpolitik noch unberechenbarer und aggressiver wird. Höchste Zeit, darauf angemessene Antworten zu finden.
Die offiziellen Corona-Totenzahlen eilen von Rekord zu Rekord. Aber der Kreml konzentriert sich darauf, Kritiker der Pandemiepolitik zu verfolgen. Das Wohl der Bürger steht hintan.
Die Meldungen über den früheren georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili verheißen nichts Gutes. Die eine verbreitete er selbst. Die andere seine Gegner.
Wegen illegaler Preisabsprachen muss Porr mehr als 62 Millionen Euro zahlen. So hoch wurde bislang noch kein österreichisches Unternehmen betraft.
Zu den „ausländischen Agenten“ in Russland zählen nun auch die Bürgerrechtler von OWD-Info. Sie sind eine wichtige Anlaufstelle für besorgte Verwandte und Freunde, die nach Protesten Informationen über Festgenommene suchen.
Moskau spricht von einem „Informationskrieg“ Deutschlands gegen Russland und droht deutschen Medien. Aber sein eigentliches Ziel dürfte Youtube sein – das Lieblingsmedium der russischen Opposition.
Im Streit um die Löschung zweier Youtube-Kanäle des deutschen Ablegers vom Staatssender RT keilt Moskau heftig gegen Berlin, doch auch gegen Youtube. Denn die Plattform ist immens wichtig für Russlands Opposition.
Demokratie am Körper: Die Moskauer Garage zeigt die Arbeiten von Performance-Künstlern aus Europa und Asien. Ihr Thema ist der Umgang mit einer herausfordernden und leidvollen Zeit.
Rund 1000 Menschen sind in Moskau einem Aufruf der Kommunistischen Partei zum Protest gefolgt. Deren Abgeordnete fordern eine Neuauszählung der Duma-Wahl vom vergangenen Wochenende.
Im Jahr 2001 sprach der russische Präsident im Bundestag. Bis heute gilt die Rede als Ausweis verpasster Chancen, als Beleg dafür, dass alles anders hätte kommen können. Stimmt das?
Das Scheckbuch hilft: Eine der prächtigsten Sammlungen der Moderne ist zu Gast in der Fondation Louis Vuitton in Paris.
Am Montag hatte ein Jurastudent um sich geschossen und sechs Menschen getötet. 37 Menschen sind verletzt worden, sechs davon liegen schwerletzt in einem Moskauer Krankenhaus.
Eine Gruppe russischer Statistiker hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wahlergebnisse auf Betrug zu untersuchen. In diesem Jahr sieht sie einen Rekord: Die Hälfte der Stimmen für Einiges Russland in der Duma-Wahl sei gefälscht.
Ein dritter Beteiligter des Giftanschlags auf den Agenten Sergej Skripal ist von der britischen Polizei identifiziert worden. Auch die Ermordung des ehemaligen Agenten Litwinenko rechnet ein Gericht Russland zu.
Die Regierungspartei Einiges Russland hat die Parlamentswahl mit 49,8 Prozent der Stimmen gewonnen. Das teilte die Zentrale Wahlkommission mit. Die Bundesregierung sieht Hinweise auf massive Wahlfälschung.
Merkel und Laschet treten zusammen auf, für jüngere Kinder könnte es Anfang kommenden Jahres einen Impfstoff geben, die Gaspreise steigen und Klimaaktivisten sind weiter im Hungerstreik. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Am Montagmorgen sind bei einem Angriff auf die Universität in Perm mindestens sechs Menschen getötet worden. Der Schütze wurde bei der Festnahme verwundet, es soll sich um einen Studenten handeln.
Was in Russland stattgefunden hat, war keine Wahl, sondern deren Imitation. Das Regime radikalisiert sich – und das Wahlergebnis legt seine Schwierigkeiten offen.
Einiges Russland ist laut offiziellen Zahlen der klare Sieger der Duma-Wahl. Doch die Auszählung der online abgegebenen Stimmen deutet auf Betrug hin. Die Opposition spricht von „irrwitzigen Ergebnissen“.
EU und Bundesregierung üben scharfe Kritik am Ablauf der Parlamentswahl in Russland. Es habe „massive Unregelmäßigkeiten“ gegeben. Russische Wahlbeobachter sprechen von klar belegbarem Betrug.
Wladimir Putin stand nicht zur Wahl, doch wenn Anhänger der Partei Geeintes Russland ihren Wahlsieg feiern, rufen sie seinen Namen. Auch im neuen Parlament geben sie den Ton an. Kein Wunder, sagen Kritiker – Gegner waren meist ausgeschlossen, und es habe massiven Wahlbetrug gegeben.
Vor der Duma-Wahl hat es eine Diskreditierungskampagne gegen Wahlbeobachter gegeben. Doch das hält die meisten nicht von ihrer Arbeit ab. Unterwegs mit Wahlbeobachter Nikita Kapitonow in Krasnogorsk.
Unter Putin hat die Armut in Russland offiziell abgenommen. Doch jenseits der Statistik leben viele Russen prekär – besonders hart trifft es Familien mit Kindern.
Per App konnten die russischen Wähler erkennen, wer in ihrem Wahlkreis die besten Chancen gegen die Kreml-Partei hat. Kurz vor der Wahl erhöhte Moskau den Druck auf die Internet-Giganten, die Anwendung zu blockieren – und die knickten schließlich ein.
Der russische Außenminister hat sich in den Wahlkampf eingemischt. Unter anderem wegen seines Drucks ist eine App des Oppositionellen Nawalnyj nicht mehr erreichbar. Doch er hat mit privaten Enthüllungen zu kämpfen.
Thomas Demand eröffnet seine Retrospektive in der Moskauer Garage: Dank der Verbindungen des Museums kann er hier auch zeigen, wie Edward Snowden nach seiner Flucht nach Russland von seinem früheren Leben Abschied nahm.
Tatjana Bakaltschuk war Englischlehrerin, bevor sie einen Onlinehandel gründete und zur reichsten Frau Russlands aufstieg. Nun legt sie sich mit Visa und Mastercard an.
Angeblich 200.000 Soldaten, aber auffällig wenig Gerät werden zum gemeinsamen Militärmanöver Russlands und Belarus aufgeboten. Das Szenario ist diesmal explizit auf einen großen Krieg ausgerichtet.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den syrischen Machthaber Assad in Moskau empfangen. Russische Einheiten bombardieren wieder Stellungen der Rebellen im Nordwesten Syriens, wo auch türkische Truppen präsent sind.
Ihre Generation ist die politisch aktivste: Kira Jarmysch, die Pressesprecherin von Alexej Nawalnyj, im Gespräch über ihren Roman „DAFUQ“.
Die Inflation liegt mit 6,7 Prozent deutlich über dem Zielwert von 4 Prozent. Kurz vor der Parlamentswahl nagt die Teuerung am Lebensstandard vieler Russen