Ein Grundsatzdokument zu Moskaus Konfrontationskurs
Russland hat ein neues außenpolitisches Konzept. In ihm fehlen die Relikte besserer Zeiten, die das vorige Konzept noch geprägt haben.
Russland hat ein neues außenpolitisches Konzept. In ihm fehlen die Relikte besserer Zeiten, die das vorige Konzept noch geprägt haben.
Der ukrainische Präsident besteht auf einen raschen NATO-Betritt, doch ausgerechnet der andauernde Krieg macht das unwahrscheinlicher. Ein Mitgliedsland hat Unterstützung versprochen. Angebliche US-Geheimdokumente sind laut Kiew gefälscht.
China spricht von Frieden in der Ukraine – und die Europäer nehmen es hin. Denn beide Seiten sind voneinander abhängig.
Die Historikerin Ute Frevert erforscht Gefühlspolitik. Und sie sagt: Die Meister sitzen in Moskau. Ihre Mittel sind Demütigung, Angst und enttäuschte Liebe.
Zu Ostern wird wieder für den Frieden marschiert. In den Achtzigerjahren taten das Hunderttausende in der Bundesrepublik. Gesteuert aber war die Friedensbewegung aus Moskau.
Die Ankündigung Putins, Atomwaffen im Nachbarland zu stationieren, sorgte für Aufsehen. Doch was bezweckt Russland? Und wo ist der Unterschied zwischen taktischen und strategischen Nuklearwaffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Xi Jinping und Emmanuel Macron sind am Donnerstag in Peking zusammengetroffen. Macron zeigt sich überzeugt von der „wichtigen Rolle“ Chinas im Ukrainekonflikt.
Frankreichs Staatschef und die EU-Kommissionspräsidentin treffen Xi Jinping, Friedensbewegte demonstrieren gegen Waffenlieferungen. Und Ben Afflecks „Air“ startet im Kino. Der F.A.Z.-Newsletter.
Stillleben mit Osterkuchen: Dem georgischen Maler Niko Pirosmani blieben zu Lebzeiten Glück und Liebe verwehrt. Dafür wird er heute umso inniger von seinen Landsleuten geliebt und verehrt.
Russland ehrt den am Sonntag getöteten Kriegsblogger Maxim Fomin. Kremltreue wähnen Unterstützer der Tat im Ausland, aber es gibt auch ein gegenteiliges Bekenntnis.
Die NATO feiert ihren 74. Geburtstag und ein neues Mitglied: Finnland. Was der Beitritt bedeutet, besprechen wir mit der NATO-Strategin Stefanie Babst, Moskau-Korrespondent Friedrich Schmidt und NATO-Korrespondent Thomas Gutschker.
In Berlin trifft Joseph Haydns Passionsmusik auf sechs neue Werke aus der Ukraine, Weißrussland, Russland und Iran. Ein aufwühlender Abend.
Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat seinen außenpolitischen Spitzenberater nach Moskau geschickt, um die Möglichkeit von Friedensgesprächen auszuloten. Überraschend empfing Putin den Gesandten persönlich.
UN-Botschafter Wassili Nebensja versicherte, dass Moskau die Position nicht missbrauchen werde. Derartige Befürchtungen hatte unter anderem der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell geäußert.
Ukrainer aus den besetzten Ostgebieten können nicht nach Westen fliehen, weil dort gekämpft wird. Sie müssen also erst mal weiter nach Osten, nach Russland.
Der russische Außenminister zeigt sich abermals empört darüber, dass Europa die Ukraine weiter mit Waffen unterstützt. Präsident Putin verleiht postum einen Orden an den getöteten Militärblogger. Der Überblick.
Moskaus Technokraten agieren bisher geschickt, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Doch dieses Jahr wird ihre Aufgabe komplexer. Ein Gastbeitrag.
Maxim Fomin saß im Gefängnis, als Putin seinen Krieg begann. Er konnte fliehen – und wurde zum Militärblogger „Wladlen Tatarskij“. Jetzt starb Fomin bei einem Anschlag in Sankt Petersburg.
Maxim Fomin saß im Gefängnis, als Putin seinen Krieg begann. Er konnte fliehen – und wurde zum Militärblogger „Wladlen Tatarskij“. Jetzt starb Fomin bei einem Anschlag in Sankt Petersburg.
Nach der Inhaftierung des amerikanischen Korrespondenten Evan Gershkovich in Russland wird über den Austausch von Häftlingen spekuliert. Kandidaten hat Moskau genug.
Die Firma „NTC Vulkan“ soll im Auftrag russischer Geheimdienste Software für Cyberangriffe entwickelt haben. Laut Innenministerin Faeser hat es seit Kriegsbeginn keine großen Angriffe auf Deutschland gegeben.
Moskau hat die Bankkonten des Goethe-Instituts in Russland gesperrt. Onlinekommentatoren vermuten einen Vergeltungsakt gegen Berlin. Die Goethe-Präsidentin erklärt, man arbeite an einer Lösung.
Alexej Moskaljow geriet in den Fokus der russischen Behörden, weil seine Tochter eine Antikriegszeichnung angefertigt hatte. Er floh aus Russland – wurde nun aber in Belarus festgenommen.
Trotz der Zulassung zu Wettbewerben in allen olympischen Sportarten beklagt Russland eine Diskriminierung seiner Athleten. Putin und Xi Jinping haben ohnehin schon Pläne für eine Sportvereinigung außerhalb des IOC.
Die beiden Länder haben ihre Zusammenarbeit zuletzt ausgebaut. In Moskau reden die Außenminister unter anderem über die Lage in Syrien und Afghanistan.
Die Russen fühlen sich angesichts der nur begrenzten Wiederzulassung ihrer Athleten diskriminiert. Der Ukrainer Klitschko wiederum wirft IOC-Chef Bach vor, „Farben und Interessen Russlands“ zu vertreten.
Die ukrainische Vize-Ministerpräsidentin prangert Adoptionen ukrainischer Kinder durch Russen an. Präsident Selenskyj stärkt indes seinen Grenztruppen den Rücken. Der Überblick.
Ein angeblicher Gesprächsmitschnitt zweier Mitglieder der russischen Elite sorgt für Aufruhr. Darin wird Präsident Putin unter anderem als „Satan“ bezeichnet.
In vielen Ländern verdrehen die politischen Eliten die Augen, wenn der Westen von der Verteidigung der „wertebasierten Weltordnung“ spricht. Moskau nutzt das schon seit langem geschickt aus.
Der ukrainische Präsident macht sich persönlich ein Bild von der Lage im Osten. Seine Armee nimmt 18 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A6 aus Deutschland entgegen. Der Überblick.
Das Los des früheren Mercedes-Werks nahe Moskau veranschaulicht Russlands wirtschaftliche Zeitenwende.
Das Recht des Stärkeren als das moralisch Gute: Propaganda zerstört die Reste kritischen Bewusstseins in Russland. In diesem Krieg vermag freilich keine Seite zu siegen.
Russlands Drohungen mit Nuklearschlägen verfangen nicht wie gewünscht. Jetzt soll es die Ankündigung richten, taktische Nuklearwaffen in Belarus zu stationieren. Fachleute ziehen den militärischen Nutzen aber in Zweifel.
Schon öfter weckte die russische Opposition den Verdacht, den Widerstand gegen Putin nur halbherzig zu unterstützen. Jetzt bekämpfen sich die verschiedenen Lager gegenseitig.
Putin zündet mit der angekündigten Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus die nächste Eskalationsstufe. Gleichzeitig kündigt er an, die eigene Panzerproduktion auszubauen. IAEA-Chef Grossi besucht abermals das AKW Saporischschja. Der Überblick.
Der belarussische Machthaber Lukaschenko habe schon lange darum gebeten, atomare Waffen auf seinem Staatsgebiet zu stationieren, sagt der russische Präsident im Fernsehen. Der Bau notwendiger Vorrichtungen habe bereits begonnen.