Polymetal-Rückzug aus Russland
Das britisch-russische Unternehmen verkauft seine dortigen Minen für 3,7 Milliarden Dollar. „Zu wenig“, sagt der Chef. Aber es drohe sonst Enteignung.
Das britisch-russische Unternehmen verkauft seine dortigen Minen für 3,7 Milliarden Dollar. „Zu wenig“, sagt der Chef. Aber es drohe sonst Enteignung.
Nach dem Tod des Regimekritikers Alexej Nawalnyj in sibirischer Haft sprechen wir mit dem F.A.Z.-Korrespondenten für Russland, Friedrich Schmidt, sowie dem ehemaligen deutschen Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch.
Bis am Montagnachmittag wurden von Menschenrechtsschützern in Russland fast 400 Festnahmen gemeldet. Die EU-Außenminister drohen mit Sanktionen und kündigen an, die russische Zivilgesellschaft weiter zu unterstützen.
Die Palästinenserführung verlangt von Israel, sofort eine Rückkehr der Bevölkerung im Gazastreifen in ihre Häuser zu erlauben. Für den Wiederaufbau sei internationale Hilfe nötig. Russland lädt die Palästinenserorganisationen nach Moskau ein. Der Überblick.
Viele Russen trauern um den Oppositionspolitiker. Dessen Leichnam wird nicht herausgegeben. Verräterische Spuren könnten durch den Zeitverlust verloren gehen.
Der Ukrainekrieg hat auch die Aufgaben des ukrainischen Generalkonsuls Vadym Kostiuk verändert. Im Interview spricht er über die Stimmung im Kriegsgebiet, seine geflüchteten Landsleute und was er sich von den Deutschen erhofft.
Die Republikaner blockieren das Hilfspaket, in der Ukraine wird die Munition knapp. Das Weiße Haus nennt die untätigen Abgeordneten verantwortlich für die jüngsten Verluste.
Schlechte Nachrichten aus der Ukraine, transatlantischer Streit auf offener Bühne und ein lauer Auftritt des Bundeskanzlers. Wenn es so weitergeht, hat der Westen schlechte Chancen.
In vielen russischen Städten verwandeln sich Denkmäler für die Opfer des Stalin-Terrors nach der Nachricht vom Tod Alexej Nawalnyjs in spontane Gedenkstätten für den Oppositionsführer.
Er war unbequem und unbeugsam – bis zu seinem Tod. Das Regime rächte sich mit zahlreichen Anschlägen. Jetzt ist Alexej Nawalnyj in einem Straflager am Polarkreis gestorben.
Für alles, was die Regierung direkt zu verantworten habe und beeinflussen könne, würde er beinahe eine Eins vergeben, sagt Jörg Müller. Der frühere Kernkraft-Experte will mit seinem Unternehmen Enertrag die Energiewende vorantreiben.
Der amerikanische Präsident äußerte, der Tod Nawalnyjs sei eine Folge von Putins Handeln und dem seiner Verbrecher. Auch andere Staats- und Regierungschefs zeigen sich betroffen über Nawalnyjs Tod.
Seine Recherchen über Korruption der Eliten machten Alexej Nawalnyj zu Russlands bekanntestem Oppositionellen. Als er dem Kreml zu gefährlich wurde, ließ man ihn zunächst vergiften und anschließend einsperren.
Hilfe für die Ukraine gebietet nicht nur der Friedensauftrag der Vereinten Nationen. Das Grundgesetz verpflichtet geradezu zur Unterstützung des Opfers eines Angriffskriegs.
Christoph Heusgen, der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, hat die Minsker Vereinbarungen von 2015 als Vorbild für eine Verhandlungslösung gepriesen. Was hat es damit auf sich?
In Ostthüringen feiern Rechtsextreme ihren Politischen Aschermittwoch. Die Szene ist hier schon lange groß. Jetzt bekommt sie Gegenwind.
Immer wieder hat Donald Trump seine Bewunderung für Putin geäußert. Der spricht sich jetzt für Amtsinhaber Biden aus – verbunden mit einem vergifteten Kompliment. Auch die deutsche Außenministerin kritisiert der Kremlchef.
Das russische Generalkonsulat in Frankfurt musste schließen, die Bundesregierung hatte die Zustimmung zum Betrieb entzogen. Mit der Vertretung ist auch eine Mahnwache gegen den Krieg verschwunden.
Die exilrussische Schriftstellerin Alissa Ganijewa stammt aus Dagestan und hält Moskau dessen koloniale Ausbeutung vor. Die arme Region im Nordkaukasus erhält Investitionen als Lohn für die Rekrutierung von Soldaten für den Ukrainekrieg. Die russische Opposition ignoriert das.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche gilt in ihrer Heimat als russlandnah. Nun baut sie hierzulande im großen Stil Gemeinden auf – auch um zu beweisen, dass sie vom Moskauer Patriarchen unabhängig ist.
Jelena Kostjutschenko hat in der Nowaja Gaseta über Putins Russland jenseits der großen Politik geschrieben. Nun hat sie mit „Das Land, das ich liebe“ erstmals ihre Reportagen in einem Buch veröffentlicht.
John Neumeier kooperiert mit dem Bolschoi-Ballett, einem Aushängeschild von Putins Kulturpolitik. Der international bekannte Choreograph sagt, er wolle humanistische Werte vermitteln. Ist das idealistisch oder blauäugig?
Nach zwei Jahren Ukrainekrieg zeigt sich Moskau selbstbewusst. Doch der Westen könnte diese scheinbare Stärke Russlands leicht brechen – wenn er drei strategischen Leitlinien folgt. Ein Gastbeitrag.
Trollfabriken, gefälschte Nachrichtenseiten, Propaganda: Frankreichs Außenminister Stéphane Séjourné erklärt im Interview, was er gemeinsam mit Deutschland und Polen gegen russische Desinformation tun will.
Mitgliedstaaten der Donaukommission wollen die freie Schifffahrt fördern. Russland aber bombardiert Donauhäfen. Das lassen die anderen sich nicht mehr gefallen.
In einer Fabrik weit östlich von Moskau, die Teile für Raketen herstellt, gab es eine Explosion. Ob die Ukraine damit zu tun hat, ist unklar. Deren Präsident Selenskyj erhebt Anspruch auf eingefrorene russische Vermögen.
Bundespräsident Steinmeier ist zum Partnerschaftsbesuch in der Mongolei. Die Staatsvisite ist ein Signal.
Auch auf dem westlichen Balkan spielt Russland sein Spiel. Die Staaten müssten sich entscheiden, mit wem sie zusammenarbeiten, mahnt Verteidigungsminister Pistorius auf seinem Besuch.
Der frühere Fox-News-Moderator Tucker Carlson hat laut Kremlsprecher Peskow das Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Anfragen anderer westlicher Medien habe man abgelehnt.
Mehr als 300.000 Russen wurden 2022 für den Krieg in der Ukraine eingezogen, ohne Aussicht auf ein Ende. Einer davon ist der Sohn von Darija. Sie kämpft für seine Rückkehr – und hat den Glauben an den Staat verloren.
Russland baut Kultur und Geisteswissenschaften nach chinesischem Vorbild um. Kontakte zu ausländischen Forschern werden verboten oder überwacht. Ein Buch über die Ideale der Universität entsteht im Gefängnis.
Verteidigungsminister Pistorius besucht bei seiner Balkanreise Kosovo und Serbien. In der Region herrscht ein fragiler Frieden – und die Befürchtungen sind gewachsen, dass Moskau die Lage verschärfen könnte.
Die Bilder des chinesischen Künstlers Luo Xi sind geprägt von russischer Gewalt. In Moskau stellt der Maler seinen jüngsten Werkzyklus aus, denn dort fühlt er sich am besten verstanden.
Der 70-jährige Oleg Orlow wurde offenbar wegen seiner Kritik an Russlands Krieg gegen die Ukraine auf die Schwarze Liste gesetzt. Präsident Selenskyj zeigt sich unterdessen erfreut über die Ankunft neuer Flugabwehrsysteme. Der Überblick.
Der Internationale Gerichthof wird den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht stoppen. Aber er entscheidet verbindlich. Und Kiew muss geholfen werden.
Armeniens Ministerpräsident Paschinjan sieht Russland nicht mehr als vertrauenswürdig an. Moskau habe sein Land bei der Besetzung Bergkarbachs durch Aserbaidschan im Stich gelassen.