Wollte Scholz auch einmal Putin drohen?
Hinter dem Taurus-Podcast könnte mehr stecken, als man beim ersten Anhören denkt. Es macht stutzig, dass so viele coole Typen beteiligt waren.
Hinter dem Taurus-Podcast könnte mehr stecken, als man beim ersten Anhören denkt. Es macht stutzig, dass so viele coole Typen beteiligt waren.
Auf dem Friedhof von Borissowo mischt sich Trauer um Alexej Nawalnyj mit der Hoffnung, dass sein Kampf um ein „glückliches Russland“ weitergeht. Unser Autor hat sich bei den Besuchern umgehört.
Der Verteidigungsminister nennt die Taurus-Abhöraktion ein „perfides Spiel“ Putins. Obwohl er schwere Fehler aufseiten der Bundeswehr sieht, will er niemanden entlassen.
Russland erklärt vier deutsche Organisationen für „unerwünscht“. Das Außenministerium warnt Deutschland vor „Repressionen“ gegen russische Journalisten – und droht deutschen Korrespondenten.
Moskau nutzt den Mitschnitt der Bundeswehrbesprechung, um zu behaupten, dass Deutschland Angriffe auf Russland plane. Dmitrij Medwedjew bezeichnet die Deutschen als „eingeschworene Feinde“.
Auch am Sonntag sind zahlreiche Menschen an das Grab von Alexej Nawalnyj geströmt. Die Schlange vor dem Friedhof war Hunderte Meter lang.
In den Streit um die Taurus-Lieferung an die Ukraine platzt Moskau mit einem abgehörten Gespräch. Russland versucht den Kanzler vor sich herzutreiben – und auch in Deutschland wächst der Druck.
Olaf Scholz will Kiew keine weit reichenden Marschflugkörper liefern, weil dann deutsche Soldaten vor Ort helfen müssten. Fachleute widersprechen. Das abgehörte Luftwaffen-Gespräch spricht auch dagegen.
Bei einem russischen Drohnenangriff in Odessa sterben auch zwei Kinder. Präsident Selenskyj bittet den Westen abermals um Hilfe bei der Flugabwehr. Der Überblick.
Die Ukraine dankt den Niederlanden für weitere Waffenlieferungen. Der Militärische Abschirmdienst prüft nach Vorwürfen aus Moskau, ob Gespräche der Luftwaffe abgehört wurden. Der Überblick.
Der Krieg auf See läuft für die Ukraine deutlich besser als an Land. Die Russen haben schon ein Drittel ihrer Kriegsschiffe im Schwarzen Meer verloren. Woran liegt das?
Zahlreiche Russen haben am Freitag dem zwei Wochen zuvor unter ungeklärten Umständen in Haft ums Leben gekommenen Oppositionellen Alexej Nawalnyj die letzte Ehre erwiesen.
Tausende trotzen Drohungen des Machtapparats, um sich in Moskau von Alexej Nawalnyj zu verabschieden. Sie würdigen Putins größten Gegner als Freiheitskämpfer und Märtyrer.
Tausende haben in Moskau Abschied von Alexej Nawalnyj genommen – allen Risiken zum Trotz. Das straft die Behauptung des Machthabers Lügen, die Russen stünden geschlossen hinter ihm.
Bei der Trauerfeier für den toten Oppositionellen Alexej Nawalnyj in Moskau protestieren die Menschen gegen Putin und den Krieg. Mehr als 45 sollen bislang im ganzen Land festgenommen worden sein.
Die CDU kritisiert den Kanzler scharf: Er lüge über den Taurus und sei verantwortlich dafür, dass das deutsch-französische Verhältnis in Trümmern liege, sagt CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul der F.A.Z.
Vor einer Kirche in Moskau versammeln sich zahlreiche Unterstützer des verstorbenen Kreml-Kritikers Alexej Nawalnyj. Die Trauerfeier wird streng von der russischen Polizei überwacht.
Nawalnyj soll in Moskau beigesetzt werden, der nächste Bahnstreik droht und die Formel 1 startet in die neue Saison. Der F.A.Z. Newsletter.
Wladimir Putin stellt den Krieg gegen die Ukraine als Läuterungsprogramm für Russland dar. Mindestens so interessant ist, was der Machthaber im Kreml nicht sagt.
In der Provinz Transnistrien warten die Separatisten auf eine Reaktion aus Moskau. Zuvor hatten sie Russland um Schutz gebeten. Die Provinz und ihre Regierung wird nur von Russland anerkannt. Die übrigen Staaten sehen in ihr einen Teil der Republik Moldau.
In Moskau wollen am Freitag Angehörige und Anhänger des verstorbenen Alexej Nawalnyj eine Trauerfeier abhalten. Über seinen Tod hinaus ist Alexej Nawalny ein rotes Tuch für den Kreml.
Frankreichs Präsident Macron hat mit seinen Gedankenspielen zum Einsatz von westlichen Bodentruppen in der Ukraine großen Wirbel ausgelöst. Die USA und Deutschland distanzieren sich. Russland zeigt sich empört und warnt seine Widersacher. Der Überblick.
Die Bundesregierung war offenbar bereit, den „Tiergartenmörder“ gegen Alexej Nawalnyj zu tauschen. Jetzt weiß Putin, dass Berlin gesprächsbereit ist.
Die Bundesregierung war offenbar bereit, den „Tiergartenmörder“ gegen Alexej Nawalnyj zu tauschen. Jetzt weiß Putin, dass Berlin grundsätzlich gesprächsbereit ist.
Großes Land überfällt kleinen Nachbarn, weil der sich nicht freiwillig unterwirft. So geschah es Finnland im Jahre 1939. Der erwartete schnelle Sieg von Stalins Sowjetunion blieb aus. Ein Lehrstück für heute.
Noch kein US-Hilfspaket und keine deutschen Marschflugkörper, wenig Hoffnung auf ein rasches Kriegsende. Die Lage der Ukraine zwei Jahre nach der Invasion ist schwierig. Um Solidarität zu zeigen, hat Ursula von der Leyen mit mehreren Regierungschefs den Zug nach Kiew genommen.
Zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine herrscht in New York Erschöpfung. Europa muss nicht nur den Globalen Süden umwerben, sondern auch Amerika.
Die Behörden fürchten eine massenhafte öffentliche Anteilnahme, wie es sie nach der Ermordung des Oppositionellen Boris Nemzow gab. Nawalnyjs Witwe wird geschmäht, auch von einem AfD-Politiker.
Seit zwei Jahren unterstützt Berlin die Ukraine in ihrer Abwehrschlacht gegen Russland. Weder Kanzler noch Opposition stellen die Hilfe infrage. Doch intern wird längst diskutiert, wie es weitergeht.
Auf dem G-20-Außenministertreffen in Rio de Janeiro saßen Baerbock und Lawrow am selben Tisch. Wird die G20 zum Forum der Konfliktbewältigung?
Das Gute wird ausgemerzt: Die Neuverfilmung von Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ elektrisiert das russische Publikum. Die Teufeleien im Moskau der Stalinzeit erscheinen wie ein Spiegel der Gegenwart.
Nach dem Tod Alexej Nawalnyjs fordert dessen Mutter Putin auf, eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen. Auch das Schicksal anderer inhaftierter Oppositioneller gerät in den Blick.
Die Äußerungen aus Moskau lassen wenig Zweifel daran, wer hinter dem Mord an einem übergelaufenen Hubschrauberpiloten steht. Das sollte allen zu denken geben, die für einen Ausgleich mit Russland plädieren.
Der Kanzler zögert mit der Lieferung von Taurus an Kiew. Die Koalitionsfraktionen erhöhen nun den Druck, auch wenn das T-Wort gar nicht fällt. Strack-Zimmermann will deswegen auch für einen Unionsantrag stimmen.
Von Putin unter Druck gesetzt, versuchte der ukrainische Präsident Janukowitsch, die Proteste gegen ihn gewaltsam zu brechen. Am Ende floh er nach Russland.
Im August steuerte Maxim Kusminow einen Militärhubschrauber aus Russland in die Ukraine. Moskau drohte dem „Verräter“ mit Rache.