Pauken-Atomschlag
Moskau, wie es droht und lacht: Während der Westen sich an Kiew abarbeitet, kehrt Russland zum Denken des Kalten Krieges zurück.
Moskau, wie es droht und lacht: Während der Westen sich an Kiew abarbeitet, kehrt Russland zum Denken des Kalten Krieges zurück.
Die europäische Entrüstung im Fall Timoschenko ist einhellig. Ein differenzierteres Meinungsbild zeigt sich in der Ukraine und in Moskau. Besonders deutlich wird ein Journalist aus Kiew.
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und Bundeskanzlerin Angela Merkel verwahren sich bei ihrem Berliner Treffen gegen russische Drohungen
Die Moskauer Galerieszene bricht zusammen: Nichts anderes bedeuten die Pläne von Guelman, Aidan und XL.
In beispielloser Schärfe hat Russlands militärische Spitze vor einer amerikanischen Raketenabwehr in Europa gewarnt und einen Präventivschlag gegen Stellungen der Raketenabwehr nicht ausgeschlossen.
Auch Russlands Präsident Medwedjew gibt sich empört über die Verfolgung politischer Gegner in der Ukraine. Sein Amtskollege in Kiew, Viktor Janukowitsch, gerät anscheinend ins moralische Abseits. Menschenrechte aber sind für Moskau eher Mittel zum Zweck.
Oleg Worotnikow wird per Haftbefehl gesucht. Bei der Berlin Biennale, die am 27. April beginnt, ist sein Kunstkollektiv „Woina“ als Co-Kurator präsent: Ein Gespräch über Vandalismus, Revolution und Anarchie.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat beschlossen, 300 unbewaffnete Beobachter nach Syrien zu senden: sie sollen die vereinbarte Waffenruhe überwachen. Die Mission soll zunächst für 90 Tage im Land bleiben.
Der französische Präsident Sarkozy hat den syrischen Präsidenten Assad der „schamlosen Lüge“ bezichtigt. Er forderte die Einrichtung von Korridoren zur humanitären Hilfe für Aufständische. UN-Generalsekretär Ban bestätigte, die Waffenruhe werde „eindeutig unvollständig“ befolgt.
Die Architekten der frühen Sowjetunion suchten nach neuen Bauformen für eine neue Gesellschaft. Die Berliner Ausstellung „Baumeister der Revolution“ zeigt, was von ihren Utopien blieb.
Russland hat die Kernmitglieder der Syrien-Kontaktgruppe kritisiert, den Konflikt in dem arabischen Land zu vertiefen. Moskau ist bei der Konferenz in Paris nicht vertreten. Aus dem Osten Syriens wurden weitere Kämpfe gemeldet.
Die Beobachter der UN-Militärmission rechnen damit, dass es noch „eine Weile“ dauern werde, bis sie Konfliktherde wie Homs und Idlib erreichen könnten. Russland macht derweil „bestimmte Länder“ für die andauernde Gewalt in Syrien verantwortlich.
Das Internationale Olympische Komitee will Saudi Arabien dazu drängen, auch Frauen bei den Spielen starten zu lassen. Das IOC selbst steht in der Kritik, weil es den NOK-Chef Syriens nach London eingeladen hat.
Natalya Kaspersky hatte einst eine der besten Firmen zum Schutz vor Computerviren gegründet. Dann kam ihr Sturz. Jetzt will sie es nochmal wissen.
Scharf wie selten hatte der Westen im Februar Moskaus Syrien-Politik gerügt. Auf dem G-8-Treffen sind die Töne leiser. Am Samstag will man Iran geeint gegenübertreten.
Die aktuelle Entwicklung in Syrien bestimmt das Außenministertreffen der G8-Staaten in Washington. Die syrische Regierung hat angekündigt, alle Kampfhandlungen einzustellen. Amerikas Außenministerin ist skeptisch.
Der Syrien-Sondergesandte Annan hat sich abermals optimistisch gezeigt, dass beide Seiten am Donnerstag die Kampfhandlungen einstellen werden. Am Mittwoch beschoss das Assad-Regime indes mehrere Städte des Landes. Die Türkei fordert derweil eine UN-Resolution zum Schutz der syrischen Bevölkerung.
Die ungekrönten Immobilienkönige Russlands stammen alle aus einer kleinen jüdischen Siedlung in Aserbaidschan. Dort wurden schon zu Zeiten der Sowjetunion reger Handel mit knappen Produkten getrieben.
Trotz internationaler Appelle, die Waffenruhe einzuhalten, gehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor. UN-Sondervermittler Kofi Annan ringt um seinen Friedensplan. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei hält an.
Der Nachbar Türkei wird immer tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen. Nach einem Grenzbeschuss durch syrische Truppen verstärkt Ankara seine Truppen. Dass Assad am Dienstag tatsächlich eine Feuerpause einleitet, scheint ausgeschlossen.
Beim Brand auf einem Markt bei Moskau sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer waren Gastarbeiter aus früheren Sowjetrepubliken, die zusammengepfercht in einer Bauhütte geschlafen hatten.
Eine Million Opfer: Zwei neue Bücher erforschen den grausam gescheiterten Feldzug Napoleons nach Russland im Jahr 1812. Lange Zeit galt er als Inbegriff eines militärischen Debakels.
In Sibirien sind bei einem Flugzeugabsturz mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. 12 Insassen der zweimotorigen Propeller-Maschine überlebten das Unglück. Über die Ursache wird noch gerätselt.
Eine Punkband erregt in der orthodoxen Kirche in Russland und bei den politisch Mächtigen Anstoß. Ein Protest gegen Putin wird zum Kampf zwischen Moral und Unmoral stilisiert.
Im Halbfinale der Heim-WM setzt das Europameister-Team um Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov seinen Siegeszug mit einem 3:1 gegen Japan fort.
Marina Salje galt als das „Großmütterchen der russischen Demokratie“. Kurz nach ihrem Tode haben ihre Freunde Dokumente bei Facebook hochgeladen, die dunkle Schatten auf das Geschäftsgebaren des Wladimir Putin werfen.
Der Weg ins Viertelfinale ist für die deutschen Damen bei der Tischtennis-WM nach einem 0:3 gegen Japan nur mit einem Zwischenschritt möglich. Die Männer machen es besser.
Der DTTB bringt bei der WM das beste deutsche Männerteam an den Tisch, „das wir jemals hatten“. Alle Spieler profitieren von Anführer Timo Boll, dem bescheidenen Star.
Nach Ansicht amerikanischer Regierungsbeamter hilft Iran der syrischen Regierung bei der Niederschlagung des Aufstands. In Damaskus kam es abermals zu Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Der Sondergesandte Annan wird erst kommende Woche nach Peking reisen.
In Moskau haben Passagiere ein großes Loch in der Tragfläche eines Flugzeugs entdeckt. Weil der Pilot trotzdem darauf bestand, abzuheben, brach an Bord Panik aus.
Immer öfter werden Klassik-Konzerte im Kino übertragen. Die Metropolitan Opera in New York verdient damit Millionen. Nun versuchen es auch die Philharmoniker aus Berlin. Aber läuft da wirklich ein gelungener Film?
Mario Vazquez-Rana stürzt das IOC in Personalstress: Der umtriebige Mexikaner gibt seinen Posten kurz vor der Altersgrenze auf.
Nach Saudi-Arabien und Bahrein schließen die vier anderen Mitgliedsländer des Golf-Kooperationsrats ihre Botschaften in Syrien. Der Rat begründete die Entscheidung der Regierungen mit der anhaltenden Gewalt der syrischen Führung gegen die Opposition.
An diesem Freitag wird in Riga wie jedes Jahr der Kämpfer der lettischen Legion der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg gedacht. Doch bei den Veteranen und ihren einstigen Gegnern herrscht mehr Nachdenklichkeit als früher.
Russland will militärisch nicht zugunsten des syrischen Machthabers Assad intervenieren. Dies sagte Außenminister Lawrow in Moskau.