Auf nach Abakan
Wohlstand ist relativ: Anna aus Deutschland reiste nach Sibirien und sammelt neue Erfahrungen für ihre Weltsicht.
Wohlstand ist relativ: Anna aus Deutschland reiste nach Sibirien und sammelt neue Erfahrungen für ihre Weltsicht.
Der Lebensrhythmus Moskaus werde empfindlich gestört und es entstünden erhebliche Kosten: Putins Vertraute in der Stadtregierung wollen Demonstrationen im Zentrum der russischen Hauptstadt beschränken. Die Opposition ist entsetzt.
Der russische Außenminister Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, Libyen während des Nato-Einsatzes „massiv bombardiert“ zu haben. Eine Intervention in Syrien lehnte er vor den Vereinten Nationen abermals ab. In Homs wurden unterdessen 45 Zivilisten brutal ermordet.
Terror gegen die Tschetschenen, Tanz auf dem Vulkan in Russlands Diskos - Dennis Gansels Film „Die vierte Macht“ behauptet: Alles fiktiv. Dabei lässt er zu viele wichtige Fragen offen.
Eine Woche nach Putins Sieg bei der Präsidentenwahl protestieren Zehntausende gegen Fälschungen. Der Oppositionelle Garri Kasparow nennt Putin einen „Diktator“. Erstmals werden Rufe nach einer friedlichen Revolution nach ukrainischem Vorbild laut.
Der UN-Sondergesandte Kofi Annan ist in Damaskus vom syrischen Präsidenten Assad empfangen worden. Annan strebt eine sofortige Waffenruhe an. Die Opposition bezeichnet dessen Streben nach einem Dialog mit dem Assad-Regime jedoch als „sinnlos und realitätsfern“.
Barack Obama hat das Pentagon beauftragt, Möglichkeiten und Risiken eines militärischen Eingreifens in Syrien zu ermitteln. In New York setzten die UN derweil ihre Gespräche mit den anderen Vetomächten über eine neue Syrien-Resolution fort.
Vor einem Jahr begann die Metamorphose der Arabischen Liga. Autoritäre Herrscher führen das revolutionäre Wort gegen Syrien. Sie eint das Ziel, Iran zu schwächen.
Die russische Opposition spricht von „systematischen Fälschungen“ bei der Präsidentenwahl, der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder aber sagt, Wladimir Putin orientiere Russland „ernsthaft auf eine wirkliche Demokratie“ hin.
Russische Oppositionelle sollen am Montagabend auf einer Demonstration gegen Wahlfälschung zu „Unruhen“ aufgerufen haben. Gegen sie wird nun ermittelt.
Die russische Polizei hat in der Nacht zum Dienstag die meisten der mehr als 500 Demonstranten wieder freigelassen, die am Abend zuvor bei Protesten gegen die Wiederwahl Putins festgenommen worden waren.
Bei Protesten gegen die Wahl von Wladimir Putin zum neuen Kremlchef hat die Polizei am Montag in Moskau und St. Petersburg rund 500 Demonstranten festgenommen. Unter ihnen zahlreiche prominente Putin-Gegner.
Wladimir Putin hat seinen Anhängern in Sicherheitskräften, Behörden und Staatsbetrieben in den vergangenen Wochen teure Versprechen gemacht. Das hat sich für ihn zunächst ausgezahlt, kann aber bald zu einem Problem werden.
Wie viel Demokratie darf es noch sein in diesen Zeiten? Der Boykott François Hollandes durch gleich vier europäische Regierungschefs lässt erkennen, wie schlecht es um Europa steht.
Ein kalter Wind weht durch Moskau. Wie in der russischen Hauptstadt versucht wurde, für die Präsidentenwahl das richtige Ergebnis für Wladimir Putin sicherzustellen.
Bis vor einem Jahr war Michail Prochorow ein russischer Oligarch wie jeder andere. Dann wurde er vom Kreml gestürzt. Bei der Präsidentenwahl erzielte er einen überraschenden Erfolg.
Wladimir Putin hat die russische Präsidentenwahl gewonnen. Nach amtlichen Angaben lag sein Anteil bei knapp 64 Prozent der Stimmen. Die OSZE stellte Unregelmäßigkeiten in jedem dritten Wahllokal fest.
Tausende unabhängige Wahlbeobachter versuchen am Sonntag, eine ehrliche Abstimmung zu erzwingen. Putin befürchtet, die Opposition wolle Wahlfälschungen inszenieren.
Wer in Russland der Macht im Wege steht oder besitzt, was sie gebrauchen kann, dem wird der Prozess gemacht. Einmal gefangen, kommt er fast nicht mehr frei. Fallstudien aus einem kafkaesken Strafsystem.
„Wir sind das Maß der Dinge“, sagt Cartier-Präsident Bernard Fornas. Doch das ist ihm nicht genug. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht er über Blutdiamanten, Gold aus Honduras und „bestmögliche Standards“ bei der Rohstoffgewinnung.
Die Mitglieder der „Sechser-Gespräche“ zu Nordkoreas Atomprogramm haben sich positiv über die Ankündigung Pjöngjangs geäußert, Atomwaffentests und Urananreicherung auszusetzen. Das russische Außenministerium teilte mit, nun könne es bald neue Verhandlungen geben.
Laut einem Bericht des russischen Staatsfernsehens ist kurz vor den Präsidentenwahlen ein geplanter Anschlag auf Wladimir Putin vereitelt worden. Putin wirft dem Westen unterdessen eine gewaltsame Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder vor.
In Russland bereiten sich viele Bürger auf die Beobachtung der Präsidentenwahlen am 4. März vor. So will die Demokratiebewegung mögliche Manipulationen in den Wahllokalen aufdecken.
In Peking gehen die Büromieten derzeit steil nach oben. Der Markt in der chinesischen Hauptstadt hat die Krise nach den Olympischen Sommerspielen 2008 hinter sich gelassen.
Bei einer Großkundgebung unter dem Motto „Schützen wir Russland“ haben am Donnerstag Zehntausende für den Präsidentschaftskandidaten Putin demonstriert. Nach Angaben der Opposition sollen Etliche unter Drohung von Gehaltskürzungen zur Teilnahme genötigt worden sein.
Real Madrid gibt in letzter Sekunde den Auswärtssieg aus der Hand: Der spanische Tabellenführer muss sich bei der harmlosen Elf von ZSKA Moskau am frühen Abend mit einem 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League begnügen.
Russland will „in den nächsten Tagen“ einen Resolutionsentwurf bei den UN einbringen, der zur Lösung der „humanitären Probleme“ in Syrien beitragen soll. Offenbar fordert Russland nun auch einen UN-Sondergesandten für Syrien.
Amerikanischen Geheimdiensten zufolge unterwandern Al-Qaida-Kämpfer syrische Oppositionsgruppen. Jüngste Anschläge trügen die Handschrift des Terrornetzes. Verteidigungsminister Panetta nannte die Entwicklung „besorgniserregend“.
Der russische Wahlkampf ist auch eine Medienschlacht. Während Putin seine Stellvertreter ins Fernsehen schickt, wird er selbst im Internet auseinandergenommen.
Mehr als sechs Stunden waren zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation ISS im Einsatz – allerdings konnten die beiden Russen nicht alle Arbeiten erledigen.
Wer kennt „Meschrapbom-Film“, die deutsch-russische Kooperative, die 1923 bis 1937 über 500 Filme produzierte? Dank Berlinale und Arte wissen wir mehr und werden zur „Die rote Traumfabrik“ verwiesen.
Noch in diesem Monat will der harte Kern der 43 Staaten, die den EU-Emissionshandel für die Luftfahrt boykottieren, über Aktionen beraten. Es drohen Vergeltungsmaßnahmen.
Russlands Veto gegen die UN-Resolution zu Syrien sollte niemanden überraschen. Es ist die Fortsetzung geopolitischer Überlegungen seit mehr als einem Jahrhundert: Russlands Syrien-Politik hat ihre Wurzeln in der Zarenzeit.
Außenminister Westerwelle hat die Idee einer gemeinsamen Beobachtermission von UN und Arabischer Liga in Syrien befürwortet. Er veranlasste außerdem die Ausweisung von vier Mitarbeitern der syrischen Botschaft aus Deutschland.
Russland hat seine Unterstützung für Syriens Präsidenten bekräftigt: Assad sei sich seiner Verantwortung als Staatschef bewusst, sagte der russische Außenminister Lawrow nach einem Treffen in Damaskus. Syrien sei außerdem bereit, die Zahl der Beobachter der Arabischen Liga zu erhöhen.
Die Vereinigten Staaten schließen ihre Botschaft in Damaskus und ziehen ihre Diplomaten aus Syrien ab. Auch Großbritannien hat seinen Botschafter zurückgerufen. Frankreich und Deutschland wollen die Gewalt mit einer Kontaktgruppe eindämmen.